29. Dezember 2007

CDU Hamburg: ein Mandat kostet 2326 Euro

Die Hamburger CDU ist ja bekannt für ihren kreativen Umgang mit Wahllisten und Abstimmungen, nachdem das in den 90ern als verfassungswidrig eingestuft wurde, berichtet jetzt das Abendblatt von einer interessanten Spendenpraxis:

Wer auf den ersten 35 als aussichtsreich eingestuften Listenplätzen der CDU oder an vorderer Stelle in den 17 Wahlkreisen für die Bürgerschaftswahl am 24. Februar kandidiert, wird um eine Wahlkampfspende in Höhe einer monatlichen Diät (2326 Euro) “gebeten”. Das gilt auch für Bürgermeister Ole von Beust, der auf Listenplatz 1 kandidiert. Der Betrag musste bereits bis Ende August bezahlt werden. So hat der CDU-Landesvorstand am 8. Februar beschlossen. Für Kandidaten auf Bezirksebene gilt die monatliche Grunddiät von 295 Euro.

Man muss sich also ein Mandat erkaufen, das klingt nachgerade urdemokratisch. Wenn die CDU konsequent wäre, würde sie eine Autkion daraus machen, dann können die möglichen Kandidaten beweisen, dass sie das Mandat auch wirklich wollen.

28. Dezember 2007

Rauchige Freiheit

Die Pünktchenpartei FDP ist auf dem Weg in die totale selbstgewählte Bedeutungs- und Sinnlosigkeit: nennt sich “Die Stimme der Freiheit” und hat als Thema im Hamburger Bürgerschaftswahlkampf “Die letzte Zigarette” gefunden, in der Hoffnung, die Stammtische für sich zu gewinnen. Müssen wir wirklich einen stumpfen Freiheitsbegriff a la “Freie Fahrt für freie Bürger” jetzt auch auf verrauchte Eckkneipen anwenden?
Die FDP wird in Hamburg nicht ins Parlament gewählt werden, auch nicht mit ordentlich populistischen Themen, aber wenigstens trägt der sog. Spitzenkandidat eine gelbe Fliege.

28. Dezember 2007

Ehemaligentreffen an der LG Ratzeburg

Alle zwei Jahre findet an der Lauenburgischen Gelehrtenschule Ratzeburg am 27.12. das Ehemaligentreffen statt. Vor 15 Jahren habe ich dort Abitur gemacht und dementsprechend groß ist mittlerweile der Abstand zur Schulzeit geworden. Aber, wie es immer so ist, man trifft die Leute, mit denen man damals auch nicht reden wollte, vermisst einige, auf die man sich gefreut hatte und stellt fest, dass es auch bei den nachfolgenden Schülergenerationen ähnliche Gruppenbildungen gibt wie zur eigenen Schulzeit. Ein bisschen ist so eine Veranstaltung wie in diesem Werbespot mit “mein Auto, mein Haus, mein Boot”, denn natürlich will man wissen, was der andere die letzten Jahre so gemacht hat und da führt es unweigerlich zur Dauerwiederholung der Errungenschaften, aber es ist schon nett, wenn man von den nicht bloggenden ehemaligen Mitschülern mal ein Update bekommt. Überhaupt, meine Recherchen im Vorfeld haben ergeben, dass kaum ehemalige Mitschüler von mir online zu finden sind, was ich so nicht erwartet hatte, das wird bei den jetzigen Abiturienten sicherlich anders sein.
Abschliessend bleibt noch festzustellen, dass es Nachts auf dem Land finster ist wie im Bärenarsch, das habe ich früher irgendwie nie so war genommen, ebenso wie die Stille schon seltsam ist. So viel zum Trip down Memory Lane nach Ratzeburg.

25. Dezember 2007

Kaffeejunkiebaum

24. Dezember 2007

Frohes Fest!