Die Hamburger CDU ist ja bekannt für ihren kreativen Umgang mit Wahllisten und Abstimmungen, nachdem das in den 90ern als verfassungswidrig eingestuft wurde, berichtet jetzt das Abendblatt von einer interessanten Spendenpraxis:
Wer auf den ersten 35 als aussichtsreich eingestuften Listenplätzen der CDU oder an vorderer Stelle in den 17 Wahlkreisen für die Bürgerschaftswahl am 24. Februar kandidiert, wird um eine Wahlkampfspende in Höhe einer monatlichen Diät (2326 Euro) “gebeten”. Das gilt auch für Bürgermeister Ole von Beust, der auf Listenplatz 1 kandidiert. Der Betrag musste bereits bis Ende August bezahlt werden. So hat der CDU-Landesvorstand am 8. Februar beschlossen. Für Kandidaten auf Bezirksebene gilt die monatliche Grunddiät von 295 Euro.
Man muss sich also ein Mandat erkaufen, das klingt nachgerade urdemokratisch. Wenn die CDU konsequent wäre, würde sie eine Autkion daraus machen, dann können die möglichen Kandidaten beweisen, dass sie das Mandat auch wirklich wollen.



























