17. Februar 2010
Laut Nielsen liegt die Facebook-Nutzung in den USA bei durchschnittlich 7 Stunden im Monat.

Ok, ich persönlich liege locker über diesem Wert, aber ich finde 7 Stunden pro Monat durchschnittliche Nutzung schon ziemlich viel, insbesondere wenn man sich überlegt, wieviel Reichweite Facebook mittlerweile hat. Internet ist das neue Primetime, das dürfte auch den letzten Skeptikern so langsam klar werden.
[ via: Facebook Users Spend 7 Hours Monthly On The Site – Buries The Internet Top 10 In Usage ]
16. Februar 2010

Schneeglöckchen waren seit ich denken kann der einzig wirkliche Geburtstagswunsch meiner Mutter, heute wäre ihr 65. Geburtstag gewesen.
16. Februar 2010
Für Guido Westerwelle waren die ersten Wochen dieses Jahres nicht leicht. Im Herbst konnten Guido Westerwelle und seine Parteifreunde vor Kraft kaum laufen und sehen sich jetzt verdutzt in die Augen, da auf einmal die Umfragewerte sich bei 8 Prozent einpendeln und damit der große Schein des Herbstes verblasst ist.
Pünktlich zur Wahl in NRW muß Guido Westerwelle jetzt sich und seiner Partei beweisen, daß die FDP nicht zur letzten Bundestagswahl alles Pulver verschossen hat, sondern daß sie auch als Teil einer Regierungskoalition Wähler zur Stimmabgabe bewegen kann. Dies versucht Westerwelle, indem er mit stark überzeichneten Thesen eine Diskussion über die Zukunft des Sozialstaates anzetteln will, wobei billigend in Kauf genommen wird, daß Millionen von Menschen diffamiert werden. Diese Art von Populismus, die sämtliche Errungenschaften des Sozialstaates kategorisch als Sozialismus abtut, ist aus den USA hinlänglich bekannt. Kann dies auch in Deutschland funktionieren?
Westerwelle macht mit seiner Taktik den Weg frei in NRW. Für die Option schwarz-grün. Sich und die FDP schiebt er gekonnt ins Abseits und sorgt dafür, daß die FDP als die Partei der Egoisten und Besserverdienenden für nur noch einen kleinen Teil der Bevölkerung wählbar bleibt. Indem die FDP sich isoliert, wird auch die Regierungskoalition in Berlin es immer schwerer haben, denn Opposition aus der Regierung heraus wird der Wähler nicht honorieren.
09. Februar 2010

Dieses Jahr haben wir mal einen richtigen Winter, nicht erst seit gestern, sondern seit Weihnachten. Seit Wochen schon ist den Hamburgern klar, daß der Senat beim Winterdienst völlig versagt hat. Seit Wochen häufen sich die Meldungen über vereiste Gehwege und Straßen sowie daraus resultierenden Unfällen, aber auch über Streusalz-Knappheit und Probleme mit dem outgesourcten Winterdienst in den Bezirken. Gestern, also 6 Wochen nach dem ersten Schneefall, hat Anja Hajduk sich nun endlich mal um Krisenmanagement gekümmert und die Bezirke zu sich gerufen, damit als Ergebnis 1000 mehr MItarbeiter sich um den Winterdienst in Hamburg kümmern dürfen. Ebenfalls wurde eine Hotline eingerichtet ( 040- 25 76 13 13), bei der Bürger besonders betroffene Straßen und Plätze melden können. Meine Frau rief natürlich prompt an, bekam aber dann gesagt, daß Gehwege und Seitenstraßen keine Priorität hätten, sondern nur die großen Straßen. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln, wenn nach 6 Wochen immer noch nicht klar ist, wo der Räumdienst überall versagt hat. Unsere Straße mitten in Winterhude ist seit über eine Woche eine komplette Eisbahn, die Straße, in der unser Kindergarten, liegt auch, und an der Alster braucht man auf den Gehwegen Schlittschuhe, alte Menschen haben massive Probleme mit den vereisten Gehwegen, aber nun haben wir wenigstens eine Hotline, der wir diese Punkte nicht nennen dürfen.
So ein Winterdienst-Gipfel ist ein tolles Symbol des Handelns, Frau Hajduk, aber passiert jetzt auch mal etwas? Und warum muß man nach 6 Wochen der Stadtreinigung noch sagen, wo die Straßen und Bürgersteige vereist sind?
[ via: Winterchaos Hamburg - Sechs Wochen durchgängig Eis und Schnee - so handelt die Stadt ]