08. April 2006

Next 10 Years

Der Titel klingt zwar eher wie ein Comeback-Album von Ten Years After, aber ich denke mal, dass der kleine Kongress zum Thema “Next 10 Year in E-Business” durchaus interessant werden dürfte. SinnerSchrader wird 10 Jahre alt und lädt daher am 11. Mai nachmittags zum Kongress und abschliessend zur Party. Das bietet mir die Gelegenheit, eventuelle Patzer auf dem Podium zum Thema Software als Service später auf der Party durch besonderen Einsatz an der Bar wieder auszugleichen.

[ via: Fischmarkt: Web-2.0-Kongress: Next 10 Years in E-Business ]

08. April 2006

Softhirni

Nun wird alles gut auf Deutschlands Schulhöfen, denn Saarlands Bildungsminister fordert “Softhandy” gegen Verbreitung von Gewaltszenen:

“Es muss doch Möglichkeiten für Eltern geben, sich zu vergewissern, dass ihre Kinder solche Gewalt- und Sexszenen nicht besitzen”, sagte Schreier. Eltern sollten über eine Art Gütesiegel erkennen können, dass ein Handy mit einer Software gegen Gewalt- und Sexszenen ausgestattet sei. Natürlich könne niemand verhindern, dass sie bei anderen gucken. “Das wird es immer geben, aber der Vervielfältigungseffekt und damit die Erreichbarkeit einer immer größeren Szene von Jugendlichen, die es eigentlich gar nicht machen würden, wird größer. Das ist das Problem.”

Zudem fordert Schreier die Mobilfunkunternehmen auch auf, Verträge mit mehr Wahlmöglichkeiten zu gestalten. “Es muss klar erkennbar sein, dass ein Vertrag auch eine MMS-Funktion ausschließen kann”, sagte Schreier. Damit können Handys auch Bilder und Videoclips verschicken. “Es kann nicht nur darum gehen, wie verdiene ich am meisten Geld”, mahnte der Politiker. Die Unternehmen müssten ein Ethos entwickeln. Die Eltern und Großeltern könnten das vielfach gar nicht einschätzen.

Ich mag es, wenn Politiker gar nicht weltfremd sind, sondern mitten im Leben stehen, wie dieser Herr aus dem Saarland. Wie wäre es mit einem Softfernseher, der dann das Aussenden von Gewaltszenen verbietet? Ich finde ja eh, man sollte generell alles verbieten, denn was verboten ist, kann es dann ja gar nicht geben. Weiter so, Herr Schreier, Sie sind ein glühendes Vorbild für den Kampf um unsere verrohte Jugend. Ach ja, ausserdem finde ich es sehr löblich, dass endlich jemand mal etwas Ethos bei den Mobilfunkanbietern fordert, warum kommen diese Unternehmen da nur nie von alleine drauf? Danke, Herr Schreier, hier wird ihre Initiative sicherlich viel bewegen.

07. April 2006

Am Abend nach der Entscheidung

Die Torwart-Frage ist entschieden und Millionen Bundestrainer haben wieder etwas zu diskutieren. Ich kann verstehen, dass Klinsmann die beiden hat gegeneinander konkurrieren lassen. Beides sind ausserordentlich arrogante charakterliche Tiefflieger, die schon zu viele Volleyschüsse aus nächster Nähe auf die zarte Hülle um das durchs viele Nachdenken über die Frage “wo soll ich nur hinspringen?” völlig überforderte Hirn bekommen haben, als dass sie zu mehr als nur Grunzlauten oder Prollgehabe in der Lage sein könnten. Ist mir doch egal, wer da die Bude vollgeballert bekommt.

Mich freut bei dieser Entscheidung einzig, dass Uli Hoeneß sicherlich den ganzen Tag lang mit seiner knallroten Birne im Büro saß und nicht wusste, wen er zuerst anbrüllen konnte, da er wegen der Zeitverschiebung noch nicht bei Klinsi anrufen durfte.

So, Montag soll bekannt gegeben werden, wer linker Innenverteidiger spielen soll, die Spannung steigt.

07. April 2006

Brickpunk


Aus der Kubrick-Kollektion von Medicom Toy.

06. April 2006

Organisierte Banden in Bonn

Kaum parke ich irgendwo, wird mir sofort ein Zettel ans Auto gepappt. Wenn das so weiter geht, werde ich mal nach Mengenrabatten fragen.