Na klar, ich will auch dieses Jahr wieder versuchen, einiges anders zu machen und ein besserer Mensch zu werden. Eigentlich muss man dafür natürlich keinen Blogpost schreiben, aber andererseits habe ich von WordPress zum Ende des Jahres eine Statistik für das Jahr 2015 bekommen und obwohl da ein nettes Feuerwerk zu sehen war, beeindruckte mich die Anzahl von 15 Artikeln kaum.

Also, hier kommen meine guten Vorsätze für 2016:

1. Mehr bloggen. Irgendwie muss ich dafür die Zeit finden, trotz Kolumne auf bild.de und toller neuer Produkte auf Neues Zeugs.

2. Mehr einmischen. Ich bin weiterhin stark genervt von der Digitalpolitik der Großen Koalition und bei allen Fortschritten bei der SPD sehe ich dennoch weiterhin viel Potential für Verbesserungen. So lange das nicht von alleine passiert, werde ich rumnerven. Ich freue mich auf viele weitere Mitglieder bei D64, denn das schaffen wir nur zusammen!

3. Endlich ein Buch über dieses Digitalgedöns und unsere Gesellschaft schreiben. Naheliegend, aber man kommt ja zu nix.

4. Mehr abnehmen. 10 kg sind runter, aber es ist noch ein weiter Weg bis zur Bikini-Figur im Sommer. Nach der Lektüre von Der 4-Stunden-Körper von Tim Ferriss habe ich meine Ernährung auf die Slow-Carb Diät umgestellt und fühle mich fitter denn je.

5. Mehr Gelassenheit. Ich bin ungeduldig, das ist auch gut so, aber gerade bei meinen Kindern muss ich gelassener werden.

6. Mehr wandern. Norddeutschland ist jetzt nicht so die bergige Top-Wanderregion, aber mindestens der Harz sollte dieses Jahr ein paar Mal drin sein.

7. Mehr Bücher lesen. Ich will dieses Jahr 52 Bücher lesen. Das muss möglich sein. Habe heute gleich das erste gelesen. So ganz nebenbei mit der Kindle App auf dem iPhone.

Neulich in der ARD beim Talk mit Anne Will sagte Angela Merkel über die Flüchtlingsproblematik in Deutschland, dass dieses kein plötzliches Phänomen sei. Landräte aus Bayern hätten ihr mitgeteilt, dass schon seit 1 1/2 Jahren stetig mehr Flüchtlinge kämen, nicht erst seit drei Monaten. Das sagen mir auch Politiker aus den unterschiedlichsten Bundesländern. Es wurden langsam immer mehr Flüchtlinge und plötzlich sind es so viele.

Das ist eine ganz wichtige Erkenntnis, die eine enorme Herausforderung unserer Zeit darstellt. Durch die Digitalisierung entwickeln sich Dinge nicht mehr linear und lokal, sondern exponentiell und global.

Wir haben uns daran gewöhnt, dass wir mit 1 anfangen, dann 2 kommt, dann 3, dann vier und so weiter. Mittlerweile entwickeln sich aber immer mehr Dinge von 1 auf 2, dann 4, danach kommt 8, dann 16, 32, 64 und so weiter. Die Entwicklung ist rasant. Und kaum nachvollziehbar, denn sie sprengt unsere bekannten Denkmuster.

Die Digitalisierung macht es möglich. Informationen fliessen viel schneller und Veränderungen treten viel schneller ein als je zu vor.

Der Handlungsrahmen ist auch nicht mehr lokal, sondern global. Die Daten machen nicht an Grenzen halt.

Das sehen wir an Entwicklungen wie dem Nutzer-Wachstum bei Whatsapp, bei AirBnB, bei Uber und bei vielen anderen digitalen Geschäftsmodellen.

Wenn wir genauer hinsehen, dann sehen wir exponentielles Wachstum allerdings auch bei der Anzahl der Flüchtlingen, die derzeit zu uns kommen.

Auch früher schon gab es Bürgerkriege und Flüchtlinge, allerdings war es unvorstellbar, dass viele Hunderttaussende Flüchtlinge mehrere tausend Kilometer zurücklegen würden. Der Weg war einfach zu weit und zu ungewiss. Es wurde in das Nachbarland geflüchtet, auch um zeitnah wieder in das eigene Land zurückkehren zu können.

Flüchtlinge aus Ländern wie Syrien, Afghanistan oder Irak gehen immer noch ein unglaubliches Risiko ein und es gibt immer noch viel zu viele Todesfälle während der Flucht.

Aber durch digitale Werkzeuge wie GPS, Whatsapp, Kartenanwendungen oder Wetter-Apps lässt sich die Flucht nicht nur besser planen, sondern auch erfolgsversprechender durchführen. Echtzeitkommunikation mit bereits geflüchteten Familienmitgliedern oder Bekannten erleichtert das Unterfangen und auch während der Flucht erfahren die Flüchtlinge über Whatsapp Gruppen genau, wo sie welche Hindernisse erwarten. Fax oder Brief, selbst das Telefon hätten nie für eine derartige Informationsdichte geführt.

Wir sind das Lineare gewohnt und erkennen daher nur sehr schwer, wann das Wachstum wirklich exponentiell wird. Aber wir müssen uns darauf einstellen, dass durch die Digitalisierung in vielen Bereichen des Lebens Entiwcklungen künftig exponentiell verlaufen werden. Also immer wenn man „ach, das kenne ich, entwickelt sich jetzt nicht so stark wie befürchtet“ sagen will, sollte man noch einmal genauer hingucken, ob nicht doch einige Faktoren dafür sprechen, dass die Entwicklung demnächst durch die Decke geht.

Bei Firmen kann das bedeuten, dass man aufstrebende Konkurrenten besser einschätzt, für die Bewältigung der Flüchtlingskrise hätte dies bedeutet, dass man sich schon eher auf größere Zahlen hätte einstellen können, wenn man den ersten Anstieg der Zahlen expontiell gedeutet hätte.

Exponentiell ist das neue linear – das wird uns immer wieder überraschen. Wir müssen lernen, damit umzugehen.

Als wir vor einigen Wochen die Aktion #BloggerfuerFluechtlinge gestartet hatten, waren wir überwältigt von der Hilfsbereitschaft und den vielen, vielen Spenden. Eine äußerst aktive Facebook-Gruppe mit fast 2000 MitgliederInnen zeigt, dass das Engagement weit über eine finanzielle Unterstützung hinaus geht.

Wir haben in 2 Wochen über 100.000 € an Spenden einsammeln können, aber wir wollen noch mehr!

Wir wollen, dass sich die deutsche Startup-Szene einbringt! Christian Reber, CEO von 6Wunderkinder, ist bereits mit gutem Beispiel vorangegangen und hat 20.000 € gespendet! Auch wenn Ihr gerade keinen großen Exit gemacht habt oder als VC nicht wisst, wo ihr mit dem vielen Geld hin sollt – ihr könnt dennoch sehr gut helfen! Unterstützt lokale Freifunker beim Aufbau einer WLAN-Infrastruktur, spendet Zeit und entwickelt Apps, die Flüchtlinge bei der Eingliederung in den Alltag hier helfen, vermittelt Praktika oder helft vor Ort in den Erstaufnahmelagern.

Es gibt genug zu tun und wer, wenn nicht die agile deutsche Startup Szene kann da helfen?

Bitte trommelt in der Szene für Unterstützung und nutzt dafür #StartupsfuerFluechtlinge als Hashtag!

Bitte teilt die Spendenseite und spendet fleissig!

Die Bilder der Menschen, die ihr Leben riskieren und unglaubliche Strapazen auf sich nehmen, um an einen Ort zu gelangen, an dem sie in Sicherheit sind und ein neues Leben beginnen können, lassen mich nicht los. Dieser Bilder erinnern mich auch immer wieder an die Erzählungen in meiner Familie.

Meine Großmutter väterlicherseits ist 1945 von Stargard in Pommern geflohen und in die Nähe von Lübeck gekommen. Mit zwei kleinen Söhnen, während der Mann als einfacher Soldat in dänischer Kriegsgefangenschaft war, hat sie eine Reise mit vielen Unwägbarkeiten angetreten, die mehrere Wochen dauerte. Für mich war immer das Highlight ihrer Erzählungen, dass sie einmal von russischen Soldaten aufgegriffen und in ein Lager gesperrt wurde, da aber nachts mit den Kindern ausgebrochen ist. Das konnte ich mir bei Oma irgendwie nie vorstellen. Die Familie kam bei einem Bauern bei Lübeck unter, dort arbeitete mein Opa später als Landarbeiter.

Meine Großmutter mütterlicherseits war hochschwanger und ist mit zwei kleinen Kindern an der Hand, einem Kinderwagen vollgestopft mit Habseligkeiten, zwei Koffern und einem stark unter Multiple Sklerose leidenden Mann aus der Gegend von Frankfurt/Oder geflüchtet. Aus den Erzählungen erinnere ich noch, wie beschwerlich der Weg war bis zum Bahnhof, weil der Mann kaum noch gehen konnte und sie ihn stützen musste, er sich dann an einem Zaun festhielt und sie die Kinder und Koffer nachholen musste. Meine Oma hatte in sofern Glück, als dass sie einen Schlüssel für das Haus der Familie in Lübeck hatte und dass sie wusste, dass das Haus noch steht. Sie sind dann mit dem Zug durch das brennende Berlin gefahren, so wurde es mir immer beschrieben, und haben dann in Lübeck ihr neues Zuhause gefunden. In dem Haus sind drei Etagen mit einer Wohnung pro Etage, damals nach dem Krieg hat in jedem Zimmer eine Familie gewohnt. Kurz vor Kriegsende ist dann meine Mutter auf die Welt gekommen.

Meine Eltern und Großeltern teilten ihr Schicksal mit vielen anderen Menschen damals und sie gehörten noch zu den Glücklichen: sie hatten den Krieg überstanden und überlebt. Sie konnten neu anfangen.

Wenn ich jetzt die Bilder sehe, wie Familien über die Balkanroute flüchten in vollgestopften Zügen oder wie sie versuchen, über das Mittelmeer zu kommen, dann geht mir das sehr nahe. Gleichzeitig nervt auch diese Hilflosigkeit, denn auch wenn ich mir sicher bin, dass Deutschland locker 800.000 Menschen pro Jahr verkraftet, die hier Schutz nach Flucht oder Vertreibung suchen, ändert das leider noch lange nichts an den Gründen für die Flucht. Die instabilen Regionen in der Welt werden nicht weniger, die Konflikte werden mehr, hinzu kommen Hunger und Perspektivlosigkeit in vielen Ecken der Welt. Für mich als Vater ist es völlig klar, warum man dann flieht: damit die Kinder es einmal besser haben als man selber.

Wir waren gestern kurz in den Messehallen in Hamburg und haben ein paar Sachspenden aus dem Drogeriemarkt vorbei gebracht. Die Hilfsbereitschaft vieler Bürgerinnen und Bürger ist enorm, aber es fehlt eben auch an allen Ecken. In Sachsen fehlt es vor allem an Hirn und Anstand, mir wird übel, wenn ich diese Arschlöcher sehe, wie sie Menschen bedrohen, die gerade alles zurückgelassen haben und einfach nur ein Leben in Frieden leben wollen.

Mein Freund Paul hat daher eine Spendenaktion gestartet: Blogger für Flüchtlinge! Ich würde mich freuen, wenn viele von Euch mitmachen und spenden, damit wir Organisationen unterstützen können, die helfen!

Hier geht es direkt zur Spendenseite: Blogger für Flüchtlinge – Menschen für Menschen! – auch viele kleine Beträge helfen! Bitte verlinkt und teilt diese Aktion, wo ihr nur könnt!
Hashtag: #BloggerfuerFluechtlinge

Die SPD stellt derzeit in 9 von 16 Bundesländern die Regierungschefin oder den Regierungschef und sitzt in 14 von 16 Bundesländern in der Regierung. Das ist ein enormer Vertrauensbeweis und zeigt, dass die Wähler der SPD viel zutrauen. Auch wenn die Spannweite der Wahlergebnisse enorm sind, von der sächsischen Diaspora bis zum roten Hamburg.

Im Bund ist die SPD Juniorpartner in einer Großen Koalition und hat in den letzten zwei Jahren als Motor der Veränderung viele Gesetze auf den Weg gebracht, die unser Land voranbringen werden. Abgesehen von dem unsinnigen Thema Vorratsdatenspeicherung lässt sich die Halbzeitbilanz der Großen Koalition durchaus sehen, auch wenn die Debatte um die Ehe für Alle durchaus zeigt, wie limitierend die CDU/CSU doch ist, wenn es um sinnvolle Politikansätze geht.

Stark in den Ländern, schwach in der Wählergunst im Bund, aber stark in der Regierung – so präsentiert sich die SPD gerade.

Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man die Bundestagswahl 2017 abhaken sollte. Das bedeutet, dass nach diesem Sommer die Weichenstellungen für 2017 passieren müssen!

Es steht für mich außer Frage, dass 2017 die SPD mit einem eigenen Kanzlerkandidaten oder einer Kanzlerkandidatin antreten wird. Allerdings zeigt sich gerade deutlich der Kardinalfehler bei der Kandidatenauswahl 2013: damals wollten drei Männer erkennbar nicht kandidieren und einer hat es dann gemacht, der bereits sehr stark den Stempel „Ehemaliger“ auf der Stirn hatte. Schon 2013 hätte die SPD gegen die populäre Kanzlerin jemanden positionieren müssen, der oder die in der Lage ist, gegebenenfalls mehrfach als Herausforderer oder Herausforderin gegen die Kanzlerin anzutreten. Das schafft nicht nur Bekanntheit, sondern auch Vertrauen und Verlässlichkeit. Sie kennen mich, nur eben anders: zupackend, mit einem Willen zur Veränderung, damit es dem Großteil der Bevölkerung auch in Zukunft noch besser geht. Man hätte 2013 schon 2017 und 2021 im Blick haben müssen. Jaja, Fahrradkette, ich weiss, aber diesen Fehler sollte die SPD nicht schon wieder machen.

Wer auch immer von der SPD 2017 als Kanzlerkandidatin oder Kanzlerkandidat antritt, und es spricht sehr viel für SPD-Chef Gabriel, der oder die muss auch nach 2017 in der Lage sein, weiter an Format zu gewinnen, wenn es nicht zu einer SPD-geführten Mehrheit reicht. Das sollte man meines Erachtens frühzeitig entscheiden und damit die Langfristigkeit des Projektes unterstreichen. Das wirkt übrigens auch in die Partei hinein, vermutlich sogar bis nach Kiel. Diesen Affentanz bis paar Monate vor der Wahl, um dann der enttäuschten Öffentlichkeit zu verkünden, dass es ein Ehemaliger wird, haben wir ja 2013 par Excellence vorgeführt.

Allerdings geht es 2017 nicht nur um die Wahl zwischen zwei Personen, sondern auch um Programme und Alternativen. Ich glaube, die SPD muss inhaltlich noch einiges tun, um die breite Mitte der Gesellschaft zu erreichen. Dabei kann man sich nicht auf dem Erreichten in der Großen Koalition ausruhen, sondern muss in der Lage sein, ein Bild von der Gesellschaft der Zukunft zu malen, das möglichst viele Menschen anspricht und das eine deutliche sozialdemokratische Handschrift trägt. Hierbei muss man sich deutlich von der CDU/CSU abgrenzen und das eigenständige Profil schärfen.

Wenn die vermeintliche Regierungsfähigkeit allerdings das Maß aller Dinge ist, dann hat die SPD bereits verloren, bevor der Wahlkampf begonnen hat. Wer vorher die Positionen rundlutscht und als Partei nur darauf hinarbeitet, möglichst wenig Konfliktpunkte mit dem jetzigen Regierungspartner zu haben, wird völlig zu Recht nicht als Alternative wahrgenommen. Es darf gerne auch mal krachen und scheppern, damit klar ist, dass es zum Politikstil der Angela Merkel, ihrem Zaudern und Zögern, ihrer Nichtpositionierung bis zur Entscheidung und der daraus resultierenden vermeintlichen Alternativlosigkeit immer Alternativen gibt!

Dabei ist allerdings auch klar, dass die SPD zu kurz springt, wenn sie sich „nur“ um soziale Gerechtigkeit kümmert und wichtige Themen wie Mindestlohn anpackt. Die Familienpolitik steht bei der SPD im Fokus und das ist auch richtig, nicht nur, weil ich viele Kinder habe.

Die Digitalisierung der Gesellschaft ist bei der SPD immer noch viel zu wenig im Blick und wird immer noch viel zu wenig verstanden. Der aktuelle Entwurf von #digitalleben ist popelig und zahm, zeigt aber eben auch die Überforderung der handelnden Personen bei dem wichtigsten Thema der Zukunft.

Es muss aber eben auch um die Sicherung der Arbeitsplätze von Übermorgen gehen. Dabei wird für die Exportnation ein Handelsabkommen wie TTIP eine wichtige Rolle spielen und wir sollten trotz aller Kritik niemals aus dem Blick verlieren, was passieren wird, wenn TTIP scheitert und stattdessen ein Freihandelsabkommen zwischen USA und China auf den Weg gebracht wird. Ohne eine Wirtschaftspolitik für den Mittelstand wird die SPD es schwer haben, zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen, das sollte auch allen klar sein.

Die SPD hat im Bund derzeit keine dollen Umfragewerte, aber es sind noch zwei Jahre Zeit. Anhand der Debatte um die Ehe für Alle wird deutlich, dass eine Koalition ohne CDU/CSU einen deutlichen gesellschaftspolitischen Charme hätte. Nun muss man die Alternativen in allen wichtigen Politikbereichen aufzeigen, deutlich herausarbeiten und mit Personen verknüpfen. Die Partei sollte bis Ende des Jahres so aufgestellt sein, dass sie den Wahlkampf 2017 im Bund mit aller Vehemenz führen kann. Es muss also noch ein paar personelle Veränderungen geben, damit wirklich die beste Mannschaft am Start ist und die Außenwirkung der SPD verbessert wird. Klare Streichkandidatin ist für mich die Generalsekretärin Fahimi, der ich nicht ansatzweise zutraue, die Partei in die Bundestagswahl 2017 zu führen, dafür ist sie zu sehr Apparatschik.

Bis 2017 sind noch zwei Jahre Zeit. Die SPD hat Ende des Jahres einen Bundesparteitag und danach sollten die Grundzüge für den Fahrplan bis 2017 feststehen. Dann kann man auch als Juniorpartnerin der CDU/CSU deutlich das eigene Profil schärfen und sich im Bund verloren gegangenes Vertrauen zurück erarbeiten.

Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Wer sich 2015 schon klein macht, wird 2017 nichts gewinnen.