Archives For api


Ja, Google+ ist noch Beta, das ist mir durchaus klar. Daher ist es ja so spannend zu sehen, was bei Google+ passiert. Der Link des gestrigen Abends war sicherlich https://plus.google.com/pages/create – erst funktonierte das Anlegen von Pages auf Google+ nicht für alle, dann wurde Vollzug gemeldet und allen Nutzern die Möglichkeit gegeben, eigene Pages anzulegen.

Eine Nacht später gibt es bereits etliche Pages, auch aus Deutschland, wie immer nach einem derartigen Landgrab. Der HSV hat eine Page, aber auch H&M, die Muppets, und viele andere mehr. Netterweise gibt es einen Shared Circle mit Pages, zur Verfügung gestellt von Google.

Das Anlegen einer Page ist sehr einfach gehalten und in wenigen Schritten kann man stolz verkünden, daß man nun auch eine Page bei Google+ hat. So weit so gut. Für dieses Blog gibt es nun eben auch eine Page bei Google+, hier ist die einprägsame URL: https://plus.google.com/116966533462186310094/posts

Spätestens jetzt beginnt wieder dieser “Menno, Google, echt jetzt, warum nicht gleich richtig?”-Moment, wie ich in bei Google+ des Öfteren hatte. Das Messaging-Konzept ist nur halb ausgereift, die Pseudonym-Debatte war überflüssig, die Games sind nur halb integriert, Sparks macht wenig Sinn und die API kommt auch nur langsam voran. Ja, Beta, ist mir schon klar.

Es stört mich wirklich an den Pages, daß sie aus Marken-Perspektive einfach noch zu wenig können. Warum gibt es noch keine deskriptiven URLs bei Google+? Matt Cutts läuft seit Ewigkeiten über Konferenzen und predigt, wie URLs aussehen zu haben, damit Google sie toll findet, und selber bringt Google unansehnliche, nix sagende URLs à la https://plus.google.com/101560853443212199687/posts, ganz zu schweigen davon, daß es für Brands keine Vanity-URLs gibt. Soll jetzt eine Marke wie Pepsi die URL https://plus.google.com/111883881632877146615/posts auf ihre Dosen drucken? Außerdem werden gestern abend viele, viele Mitarbeiter in Agenturen für ihre Kunden mal eben Pages angelegt haben, einfach damit die Marke präsent ist, nur um festzustellen, daß man danach die Page weder übertragen kann, noch mehrere Admins hinzufügen kann. Hallo? Das kann doch nicht sein, das hat Facebook gefühlt seit Jahrzehnten, Google hat doch den großen Vorteil, das die Hits und Shits von Facebook bereits bekannt sind und Google mit viel weniger Aufwand die Features liefern kann. Beta in allen Ehren, aber das ist Murks. Toll finde ich allerdings, daß die Circles für Pages gleich interessante Presets haben wie VIPs oder Team Members, das zeigt deutlich, wie smart man später Google+ Postings sharen kann.

Wozu benötigt eine Marke oder ein Unternehmen derzeit eine Google+ Page? Um zu zeigen: wir sind früh dabei. Ansonsten kann man Text, Bild, Video auf die Page posten und mit Nutzern interagieren. Es gibt keine Apps, kein Tüdelüt, kein nix, kein gar nix, was es nicht auch bei Facebook gibt, mit einer einzigen Ausnahme: die Integration in die Google Suche über Direct Connect.

Zusammenfassend lässt sich sagen, daß Google+ Pages jetzt vorhanden sind, aber irgendwas fehlt, um mehr als nur ein weiterer Social Media Kanal zu sein, den man jetzt bespielen muß. Ich hatte gedacht, daß zum Weihnachtsfest der große Push von Google+ kommt und Marken hier neue Möglichkeiten gegeben werden, aber so ist das eben doch nur beta und nicht wirklich rund.

CloudabilityCloudability bietet die Lösung für ein Problem, daß man so ohne die Cloud gar nicht hätte. Zu den Vorteilen der Cloud gehört eben auch, daß man mittlerweile viele verschiedene Nutzungsmöglichkeiten hat, die auch alle unterschiedliche Kostenstrukturen anbieten. Cloudability erlaubt es, über die vorhandenen Schnittstellen die jeweilige Nutzung und die damit verbundenen Kosten zusammenzuführen.

Cloudability offers an easy-to-use click-through menu for users to enter the type of services and the providers they use. “Once they hit save, we aggregate all that data in one place and they can then drill down on detailed reports, set up alerts if spending goes over X amount, and daily emails that tells them where they are,” said J.R. Storment, the chief customer officer of the Portland, Ore.–based company.

“We think customers would like to start tracking spending from Rackspace, Google Apps, even down to the GoDaddy level,” said Storment. The service, which has been in closed beta, already tracks more than $7 million in cloud spending with more than 81 cloud providers and has helped customers save an average of $2,000 per customer per month.

Die Nutzung ist kostenlos bis zu einem Jahresumsatz von $100.000 und zu den Features gehört u.a. ein Alert-Mechanismus, wenn das Budget überschritten wird, wie sich die Kosten auf die Dienste verteilen und auch generelle Reports zu den genutzten Diensten.

Cloudability klingt enorm praktisch, wenn man mehr als nur zwei oder drei Dienste nutzen will. Ich bin ja allein deswegen schon begeistert, weil der Claim der Firma “we cover your *aas” ist und deutlich macht, was die zukünftigen Herausforderungen sein werden, wenn fröhlich Dienste in der Cloud verteilt werden.

[ via Cloudability offers cloud cost-tracking APIs, free beer — Cloud Computing News ]

Google Earth Clock

Nico —  29.10.2011 — 7 Comments

Die Google Earth Clock funktioniert zusammen mit dem Google Earth Plugin innerhalb des Browsers. Diese Uhr ist vielleicht nicht besonders nützlich, aber durchaus eine eindrucksvolle Darstellung, was man mit einer API alles anstellen kann.

Google Earth Clock 2

Diese Uhr hat irgendwas, man kann locker ein paar Minuten gucken, wie die Landschaften vorbeirauschen.

Google+ PlattformNachdem ich letztens noch fröhlich spekuliert hatte, ob nächste Woche pünktlich zur f8 Developer Conference von Facebook Google mit einigen Neuerungen aufwarten würde, hat Google bereits heute geliefert: Getting Started on the Google+ API – na, das ist doch mal entzückend. Für die Leser, die sich wundern, was eine API ist: API steht für Application Programming Interface und ist demnach eine Programmierschnittstelle. Mit einer API können Entwickler quasi an Plattform andocken, Inhalte auslesen oder reinschreiben, und damit die Daten für ihre eigene Software nutzen.

Die erste Release der Google+ API erlaubt den Zugriff auf die öffentlichen Daten der Nutzer, basierend auf den Google+ Platform Developer Policies:

Put the user first
Build something that Google+ users will love.
Encourage useful sharing and give users meaningful choices about who they share with.
Be transparent
Be honest about the intention of your application.
Show users what you will do on their behalf and get their explicit permission before you do it.
Be clear about what is being sold via your application and post your terms of sale.
Respect user data
Keep users’ private information private, in accordance with your privacy policy.
Use any data you collect to improve users’ experience.

Das klingt ja alles schon mal recht vielversprechend, aber wenn man sich dann einmal die Google+ API genauer anguckt, dann stellt man fest, daß die Google+ API eher noch nicht so viel kann. Bislang gibt es neben der Möglichkeit, sich zu authentifizieren nur lesenden Zugriff auf die API. Besser als nichts, aber nachdem Google+ nun bereits mehr als nur ein paar Tage online ist, erwarte ich von einer Google+ API dann doch mehr. Das Feedback auf die Ankündigung bei Google+ zeigt deutlich, wie sehr auf die API gewartet wurde, innerhalb kürzester Zeit wurde die Mitteilung quer durch Google+ geshared.

Die Veröffentlichung der Google+ API heute dürfte der Startschuß sein für eine Reihe von Erweiterungen für Google+.

Foursquaropoly

Das Spielprinzip von Monopoly kennen wir alle, aber Foursquaropoly bringt einen neuen Twist in das Thema. Basierend auf einer iPhone-App, die auf die Foursquare API zugreift, geht es um das Kaufen und Verkaufen von Gebäuden bzw. Orten, in die man eincheckt. Das anfängliche Startkapital von $10.000 muss man also gut anlegen, damit man nicht lauter Kioske hat und sich das Empire State Building nicht mehr leisten kann. Der Wert einer Location ergibt sich aus der Zahl der Checkins und den daraus resultierenden Mietzahlungen. Foursquaropoly befindet sich gerade in der Entwicklung und soll wohl erst einmal in New York City gestartet werden.

[ via Foursquare API Turns New York Into Giant Game of Monopoly | Betabeat — News, gossip and intel from Silicon Alley 2.0. ]