Mit ‘apple’ getaggte Artikel

31. Dezember 2011

Das Apple Archiv an der Stanford University

Von einem Interview mit Steve Jobs und Steve Wozniak, in dem sie erläutern, wie es zum Namen Apple gekommen ist, bis hin zu zahlreichen Dokumenten aus der Firmengeschichte von Apple – all dies ist in einem Archiv an der Stanford University in Palo Alto gesammelt. Leider ist das Archiv nicht öffentlich zugänglich, sondern tief verborgen im Inneren eines großen Lagerhauses der Bibliothek.

The interview, recorded for an in-house video for company employees in the mid-1980s, was among a storehouse of materials Apple had been collecting for a company museum. But in 1997, soon after Jobs returned to the company, Apple officials contacted Stanford University and offered to donate the collection to the school’s Silicon Valley Archives.

Within a few days, Stanford curators were at Apple headquarters in nearby Cupertino, packing two moving trucks full of documents, books, software, videotapes and marketing materials that now make up the core of Stanford’s Apple Collection.

The collection, the largest assembly of Apple historical materials, can help historians, entrepreneurs and policymakers understand how a startup launched in a Silicon Valley garage became a global technology giant.

So gab es u.a. ein Ghostbuster Video mit Jobs und anderen Führungskräften, genannt Bluebuster, bei dem es um den IBM PC geht, erzählt einiges über die vergangene Zeit, als IBM noch der große, böse Rivale im Bereich der Personal Computer war.

Die Idee eines Apple Museums wurde verworfen, als Steve Jobs zu Apple zurückkehrte. Stattdessen wurden globale begehbare Schreine entwickelt, in denen man Apple huldigen kann. Sie heißen Apple Stores.

[ via AP Virginia News | nvdaily.com ]

01. Dezember 2011

Steve Jobs über den Einfluß auf die Welt um uns herum

“You can change it. You can influence it. You can build your own things, that other people can use. Once you learn that, you’ll never be the same again.”

Schreibt Euch das mal hinter die Ohren. Aber niemals den obersten Knopf zu machen ohne Schlips, das sieht nicht aus.

01. Dezember 2011

Mehr Transparenz für das iPhone 4S

iPhone 3GS WallpaperIch fand es immer langweilig, daß Hardware so oft gleich oder ähnlich aussieht. Zwar mag ich sehr das schlichte Design der Apple Hardware, aber dennoch sieht dann irgendwie immer alles gleich aus. Auf meinem iPhone hatte ich schon länger als Lockscreen ein Foto von den Innereien des iPhones, was ich irgendwie ganz nett finde. Auch als ich dann vom iPhone 3 GS zum iPhone 4 gewechselt habe, ist die Lockscreen gleich geblieben und kaum jemand hat gemerkt, daß die gezeigte Platine nicht vom iPhone 4 stammt. Das ist sozusagen Case-Modding ohne viel Aufwand.

iPhone Glas RückwandAber, das geht jetzt noch besser, denn es gibt das iPhone 4S Transparent Rear Glass Panel für lumpige $29,95 zu kaufen, damit man die Rückblende des iPhones durch eine transparente Blende ersetzen kann, die wirklich den Blick auf die Innereien frei gibt. Diesen Tick mit dem freien Blick auf das Innenleben von Hardware habe ich bestimmt aus den Zeiten mit dem C64, als ich aus Gründen der Hitze-Entwicklung die Floppy 1541 stets ohne Deckel genutzt habe.

Ich warte noch auf den Bausatz für das weiße iPhone 4S und verstoße dann freudestrahlend gegen irgendwelche Garantieregelungen.

21. November 2011

Steve Jobs über NeXT und Startups

We're NEXT!

Eine interessante Dokumentation aus der Anfangszeit von NeXT, Inc., die Steve Jobs zusammen mit seinem Team bei mehreren Brainstorming-Sessions zeigt. Neben melodramatischer Musik bietet die Doku einen guten Einblick in die Denkweise von Steve Jobs und zeigt ganz nebenbei auch, daß Steve Jobs bereits in den 80ern eine Vorliebe für Turtlenecks hatte. Präsentationen erfolgten damals noch mit einem Overhead-Projektor, das kann man sich irgendwie eher schwer vorstellen heutzutage. Ungefähr bei Minute 11 bringt Joanna Hoffmann einen Einwand und bezieht sich darauf bereits auf das Reality Distortion Field, das Steve Jobs später in seinen legendären Keynotes nutzte, um die neuen Apple Produkte anzupreisen.

[ via Steve Jobs brainstorms with the NeXT team | The Next Web ]

18. Oktober 2011

Twitter und iOS 5 – aber was ist mit iMessage?

Mit dem neuen iOS 5 wird Twitter auf dem iPhone enger mit dem Betriebssystem verknüpft. Für Twitter ist es die Chance, die Zahl der aktiven Nutzer massiv nach oben zu entwickeln. Bereits in den ersten Tagen hat Twitter ordentlich Zuwachs erhalten:

For Twitter, it appears that the microblogging service’s new relationship with Apple is paying off.

The company saw a huge boost in user sign-ups on the first day of iOS 5 being live, thanks to an especially tight integration between the service and Apple’s ever-popular mobile operating system. Last Wednesday, when iOS 5 was officially released, Twitter had three times the new user sign-ups it normally sees in a typical day, CEO Dick Costolo told the crowd at the Web 2.0 Summit yesterday.

Das freut mich ja auch für alle, aber ich frage mich, ob diese Art der Integration strategisch sinnvoll ist. Ich kann jetzt total einfach mein Adressbuch nach Twitternutzern durchsuchen lassen und kann auch toll Photos twittern, aber dann gibt es separat iMessage, das SMS ersetzt und die Nachrichten als reine Daten versendet. Twitter funktioniert mobil, im Web und auf dem Desktop, aber iMessage funktioniert nur von iPhone zu iPhone. Macht das Sinn? Sollen die Dienste irgendwann noch einmal verknüpft werden? Apples iMessage löst mal eben ganz nebenbei eine Disruption im Telekommunikationsmarkt aus, weil es endgültig die SMS als Cashcow der Telcos beerdigt und den Shift hin zur Datennutzung manifestiert. Aber das hätte die Kombination von Apple und Twitter auch mit Twitter als Transportmedium erreichen können. Und nebengleich noch die Nutzeraktivität deutlich verbessern können, weil Twitter eben nicht nur zwischen iPhone und iPhone funktiert.

Im Vergleich dazu ist die Messaging-Komponente von Facebook sehr smart gelöst, denn ob es sich um einen Chat oder eine Nachricht handelt, wird situativ entschieden, je nachdem wo und ob man online ist. Nun ist Facebook nicht so eng auf dem Endgerät verankert wie Twitter, aber dennoch mit einer besseren Nutzbarkeit ausgestattet. Auch Google hinkt hier hinterher, mit Google Talk, Google+ Hangouts und Google+ Messenger, die intern sicherlich alle auf XMPP basieren, aber dennoch für den User nicht zusammenlaufen, sondern drei unterschiedliche Nutzungsszenarien darstellen.

Die Twitter-Integration bei iOS 5 hat einiges an Potential, aber in der derzeitigen Version von iMessage wird es kaum genutzt.