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Aus der Kategorie “Wünsch Dir was!” kommen hier meine Top 10 Gadget Empfehlungen für das Weihnachtsfest, zum verschenken oder selber kaufen.

Apple iPhone 5

Apple iPhone 5

XBOX 360 Star Wars Limited Edition mitsamt Kinect sensor und Kinect Star Wars
XBOX 360 Star Wars

Makerbot Replicator 2

Makerbot Replicator 2

LaCie Rugged Thunderbolt
LaCie Rugged Thunderbolt

Google Nexus 7
Google Nexus 7
Kindle Paperwhite
Kindle Paperwhite

AppleTV
Apple TV

Lytro
Lytro

Kindle Fire HD
Kindle Fire HD

Dyson DC35
Dyson DC35

Wie sehen Eure Gadget-Tipps aus?

Der Ton wird rauher im Tablet-Markt nach der Einführung des iPad Mini letzte Woche. Amazon berichtet in einem Gespräch mit AllthingsD, dass der Amazon Kindle Fire HD aufgrund der Einführung des Apple iPad Mini gerade verkauft wird wie warme Semmeln:

“Wednesday was the $199 Kindle Fire HD’s biggest day of sales since launch and up 3x week over week.”

Amazon Kindle Fire HD vs. Apple iPad MiniAber es reicht Amazon nicht, sich über diesen Erfolg zu freuen und das Kindle Fire HD auf amazon.com kräftig zu bewerben, sondern Amazon geht aggressiv einen Schritt weiter und sorgt unter der fetten Überschrift “Much More for Much Less.” für einen direkten Vergleich mit dem Apple iPad Mini direkt auf der Startseite von Amazon.com. Das Kalkül ist klar, es geht um die Vorherschaft im Einsteiger-Segment der Tablets, um die 7″ Geräte, die den wirklichen Massenmarkt ermöglichen werden. Da weder Amazon noch Apple einfach Geräte verkaufen, sondern dazu auch ein Ökosystem vorhalten, an das die Nutzer möglichst eng und lange gebunden werden sollen, versucht Amazon alles, um die Kunden davon zu überzeugen, das Amazon Kindle Fire HD zu wählen. Potentielle Käufer, wohlgemerkt, die sich bereits auf Amazon.com befinden, also wahrscheinlich schon Erfahrungen mit Amazon gemacht haben, oder gar über den Erwerb von Kindle eBooks bereits das Ökosystem nutzen. Die Preisdifferenz von $130 mitsamt dem Zitat von Gizmodo zur besseren Auflösung des Amazon Kindle Fire HD zeigen deutlich, dass hier die Kunden angesprechen werden sollen, die eher über Preis und Spezifikationen entscheiden wollen.

Ob die Kunden es dauerhaft toll finden, dass der oberste Menüpunkt beim Kindle Fire HD “Einkaufen” ist, wird sich in den nächsten Monaten auch in Deutschland zeigen. Erst einmal ist die neu entdeckte Einarmigkeit der Tablets für die Kunden von Vorteil, weil sie mehrere Optionen haben, langfristig stellt sich aber die Frage, ob die enge Verknüpfung mit einem Ökosystem den einzelnen Kunden nicht zu sehr in seiner Wahlmöglichkeit einschränkt.

Mit viel Tamtam hat Apple diese Woche das iPad Mini vorgestellt, die kleinere Version des iPads, die Steve Jobs angeblich niemals haben wollte. Apple zieht damit nach und bietet neben dem Google Nexus 7 Tablet und dem Amazon Kindle Fire nun das dritte Tablet im 7 Zoll Formfaktor an.

Amazon Kindle Fire HDWas ist dran an den kleineren Tablets? Der größte Unterschied ist, dass man 7 Zoll Tablets einfach mit einer Hand halten und bedienen kann. Das mag trivial klingen, ist aber entscheidend, wenn die Nutzung über das Betrachten von Fotos oder Filmen hinausgehen soll. Wer lange aktiv blättert und dabei ein iPad in der Hand hält, merkt schnell, wie das iPad schwer wird. Ausserdem ist es unpraktisch, dauerhaft ein Gerät mit beiden Händen halten zu müssen. Das 7″ Tablet ist größer als ein Smartphone, aber wirklich kleiner als ein Laptop, man kann das 7″ Tablet immer dabei haben. Das ist schon enorm praktisch und netterweise sorgen die aktuellen Auflösungen dafür, dass man das 7″ Tablet locker für alle möglichen Anwendungsszenarien nutzen kann.

Irgendwie sind diese neuen Tablets quasi die Taschenbuchisierung der Tablet-Landschaft. Und damit ein weiterer Schritt zur Massentauglichkeit. Zwar haben Apple, Amazon und Google unterschiedliche Herangehensweisen mit ihren Tablets und unterschiedliche Preispunkte, aber es gibt nun mehrere Optionen im Markt und damit wird dieses Segment noch interessanter werden. Die 7″ Tablets werden ubiquitär werden, mit Preisen weit unter den knapp 200 €, die Amazon und Google aktuell für ihre Tablets aufrufen. Das Subventionsmodell ist dabei ein starker Treiber, ähnlich wie wir es von den Mobilfunk-Unternehmen seit Jahren kennen, wird das Gerät günstig gemacht, damit mit der Nutzung Geld verdient werden kann. Wir sind nicht mehr weit entfernt von €1 pro Tablet, denn es gibt zunehmend mehr Inhalte und Dienste, die über Tablets angeboten und verkauft werden können.

Die neu entdeckte Einarmigkeit bei der Nutzung der Tablets wird für eine Umorientierung sorgen in der sog. App-Economy, denn plötzlich wird es nicht mehr “Mobile first” heissen, sondern “Tablet first” und damit sind dann die 7″ Tablets gemeint, die wie selbstverständlich zum Lesen und Schreiben genutzt werden, als Entertainment-Device, Shoppingtool und natürlich als interaktive Second Screen abends beim TV-Konsum auf dem Sofa.

Apple hat sich wegen des Maps Disasters mit einem Brief von Tim Cook an die Kunden gewandt. Ich dokumentiere den Brief im Wortlaut und erläutere, was Apple und Tim Cook wirklich meinen.

To our customers,
An unsere Fanboys, die eh alles glauben,

At Apple, we strive to make world-class products that deliver the best experience possible to our customers. With the launch of our new Maps last week, we fell short on this commitment. We are extremely sorry for the frustration this has caused our customers and we are doing everything we can to make Maps better.

Bei Apple versuchen wir immer wieder, richtig tolle Produkte zu entwickeln und bislang hat das Blendwerk von Steve Jobs immer dazu geführt, dass unsere Kunden dies geglaubt haben. Bei der neuen Maps App liessen sich die Kunden leider nicht von einer 3D-Ansicht von Manhattan beeindrucken, weswegen wir jetzt ganz schnell versprechen, dass alles besser werden wird.

We launched Maps initially with the first version of iOS. As time progressed, we wanted to provide our customers with even better Maps including features such as turn-by-turn directions, voice integration, Flyover and vector-based maps. In order to do this, we had to create a new version of Maps from the ground up.

Wir haben schon mal was mit Karten gemacht, aber daran erinnert sich niemand, weil alle Google Maps toll finden und dieses Produkt auch am Desktop nutzen, aber ich postuliere jetzt erst mal irgendetwas, damit die Kunden denken, wir haben richtig Ahnung von Maps und es wird alles gut werden, anstatt den Kunden zu sagen, dass wir einfach mal ihre Auswahlmöglichkeit bei der Karten-Nutzung eingeschränkt haben, weil wir es so wollten. Konnte ja niemand ahnen, dass die Nutzer wirklich so gerne Google Maps nutzen auf ihrem iPhone.

There are already more than 100 million iOS devices using the new Apple Maps, with more and more joining us every day. In just over a week, iOS users with the new Maps have already searched for nearly half a billion locations. The more our customers use our Maps the better it will get and we greatly appreciate all of the feedback we have received from you.

Wir haben ganz schön viele iPhones verkauft und es werden täglich mehr. Allerdings nervt es ordentlich, dass sich so viele Kunden über die Maps App beschweren.

While we’re improving Maps, you can try alternatives by downloading map apps from the App Store like Bing, MapQuest and Waze, or use Google or Nokia maps by going to their websites and creating an icon on your home screen to their web app.

Während wir brutalstmöglich an einer besseren Maps App arbeiten, aber auch nicht verstehen wollen, warum alle plötzlich sauer sind auf uns, weisen wir gerne noch halbherzig darauf hin, dass es irgendwelche anderen Firmen gibt, die eine mobile Web-basierte Variante ihrer Karten anbieten, nur eben nicht als schicke, funktionierende App von Google, so wie die Kunden es eigentlich erwartet haben.

Everything we do at Apple is aimed at making our products the best in the world. We know that you expect that from us, and we will keep working non-stop until Maps lives up to the same incredibly high standard.

Eigentlich sind wir ganz froh, dass alle auf den dusseligen Maps rumhacken, dann redet wenigstens niemand darüber, dass bei iOS6 und beim iPhone 5 Haufenweise schnurzpiepegale neue Features implementiert wurden, aber viele weitere Probleme bestehen, die gerade vom Maps Disaster überlagert werden. Das iPhone 5 bleibt gerne hängen, insbesondere bei LTE, Sharing aus Apps heraus klappt nicht, Mail.app ist für mehr als drei Mails am Tag kaum nutzbar und der App Store ist noch unübersichtlicher geworden, um nur mal einige Probleme zu nennen. Aber wenigstens wissen wir jetzt, dass unsere Nutzer gerne eine ordentliche Maps App hätten, also arbeiten wir erstmal daran. Aber die Quartalszahlen werden bombig sein, deswegen haben wir ja einen Haufen Beta als iOS6 und iPhone 5 deklariert und rechtzeitig vor Quartalsende noch hochpreisig verkauft.

Tim Cook
Apple’s CEO

Mist, wo gibt es das Reality-Distortion Field?

Apple iPhone 5Da ich derzeit sowieso oft gefragt werde, ob ich mir das iPhone 5 kaufen werde, dachte ich mir, ich fasse mal zusammen, was ich so über das iPhone 5 denke.

Das iPhone 5 ist eine grundsolide Weiterentwicklung des iPhones, vielleicht nicht The Next Big Thing™, aber auch kein Reinfall. Dennis Horn schreibt zwar “Der Vorsprung schmilzt.“, aber mal ganz ehrlich, wenn man in einen Handyladen geht und die Vielzahl der Smartphones sieht, dann muss man schon ein sehr seltsames ästhetisches Empfinden haben, wenn man da nicht einen meilenweiten Unterschied beim Design sieht. Das Smartphone entwickelt sich zum universellen Begleiter, man nutzt es fürs Telefonieren, für die Navigation, als Entertainment-Device, zur Kommunikation über Email, Twitter, Facebook, und so weiter, man hat es also oft in der Hand und dann sollte das Gerät auch mehr als nur an einen Plastikklumpen erinnern. Zwischen dem neuen iPhone 5 und einem Android-Smartphone von Samsung oder HTC liegen Welten beim Design, das sieht auch ein Blinder mit dem Krückstock. Mal abgesehen davon, dass die Windows-Smartphones mit dem unaussprechlichen Namen aussehen, als ob die im Bonscheladen designt wurden.

Also, das Design ist schon mal lässig, das Format scheint Sinn zu machen, auch wenn ich selten das Verlangen habe, die Herr der Ringe Filme im 16:9 Format auf dem iPhone zu gucken, so weiss ich doch, dass ich das jetzt könnte und dass wohl auch die Batterie ansatzweise mitspielen dürfte. Überhaupt finde ich es beeindruckend, dass LTE jetzt auch vorhanden ist und dennoch das iPhone noch etwas schlanker geworden ist, bei gleichbleibender Batterieleistung. Für meine Unterwegs-Nutzung bedeutet das allerdings schon, dass ich auch weiterhin wie ein Hund nach dem Baum nach Steckdosen schiele, sobald die Batterieleistung unter 50% liegt. LTE klingt ja erstmal super, aber wenn die Jungs von Mobilflip recht behalten, dann wird der Nutzwert von LTE auf dem iPhone 5 außerhalb von Städten ersteinmal gering sein und ich hatte mir schon so viel Hoffnung auf die Netznutzung im ICE zwischen Hamburg und Berlin gemacht, aber nun werde ich doch weiterhin auf der Strecken meine kontemplativen Phasen haben dürfen.

Ich freue mich ja richtig auf den Lightning-Anschluß, der nun anstelle des alten Dock-Connectors kommt. Nicht, weil ich gerne überteuerte Kabel kaufen will, sondern weil es endlich mal einen Stecker gibt, der zwei gleiche Seiten hat und den man demnach nicht ständig falsch herum versucht einzustecken. Es ist 2012 und endlich kommt mal jemand auf die Idee, einen Stecker zu entwickeln, der einem das Gefummel erspart. Genial. Ja, ich kann mich auch noch an den kleinen Dingen des Alltags erfreuen.

Zum Design, dem größeren Bildschirm, LTE, der Batterie und dem Lightning-Anschluß kommt dann noch eine neue CPU und damit verbunden mehr Wumms und eine bessere Kamera mitsamt Panoramagedöns. Also für mich klingt das wie ein rundes Paket.