Mit ‘ipad’ getaggte Artikel

29. Dezember 2011

Kindle ist der Weihnachts-Topseller für Amazon

Weihnachten ist vorbei und Amazon jubelt, verständlicherweise. In den USA war der Kindle Fire der Kassenschlager überhaupt:

Kindle Fire is the #1 best-selling, most gifted, and most wished for product across the millions of items available on Amazon.com since its introduction 13 weeks ago.

Mit dem Kindle Fire auf Platz 1 und dem Kindle Touch auf Platz 2 sowie dem Kindle auf Platz 3 hat Amazon dafür gesorgt, daß das eigene Ökosystem gestärkt aus dem Weihnachtsgeschäft hervorgehen kann, denn auch der Verkauf und vor allem das Verschenken von Kindle eBooks haben ordentlich zugelegt. Der Kindle Fire ist sicherlich kein iPad2, aber in den USA stellt der Kindle Fire ein attraktives Angebot dar, vor allem für Kunden von Amazon Prime, die zusätzlich zu den besseren Versand-Optionen auch noch kostenlosen Zugriff auf eine umfangreiche Film- und Serien-Sammlung bekommen. In Deutschland ist der Kindle Fire noch nicht verfügbar.

Auch in Deutschland war der Kindle sehr erfolgreich

In Deutschland gibt es den Kindle Fire noch nicht, aber hierzulande hat Amazon durch dezente werbliche Maßnahmen auf der Startseite dafür gesorgt, daß der einfache Kindle eReader ordentlich verkauft wurde:

Im diesjährigen Weihnachtsgeschäft 2011 war der neue Kindle für 99 Euro das meistverkaufte, meistgewünschte und meistverschenkte Produkt bei Amazon.de.

Das verwundert mich nicht. Amazon berichtet, daß am 18. Dezember in Deutschland 2,8 Millionen Artikel bestellt wurden, da kann man sich ungefähr vorstellen, wieviele Sichtkontakte für die Kindle-Werbung allein auf der Startseite entstanden sein müssen.

Unter den weiteren 9 Topseller in Deutschland waren dann doch wieder Bücher, Musik und vor allem Spiele:

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Teil 2) - DVD FIFA 12 - Videospiele Adele “21” – Musik

Call of Duty: Modern Warfare 3 - Videospiele Assassin's Creed Revelations - Videospiele „Eragon - Das Erbe der Macht“ - Bücher

„Qwirkle“, Legespiel - Spiel des Jahres 2011 (Schmidt Spiele) - Spielzeug Samsung S5230 Smartphone - Elektronik Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Teil 2) (2 Discs) [Blu-ray] - DVD

Ich habe von alledem nichts bestellt, an mir können also die Topsellerlisten nicht liegen.

15. Dezember 2011

Immer mehr Tablet-Nutzer verzichten auf 3G

Eine aktuelle Studie aus den USA hat herausgefunden, daß immer mehr Tablet-Nutzer die angebotenen Daten-Tarife ignorieren und stattdessen reine WLAN-fähige Tablets präferieren – Most tablet owners go Wi-Fi only:

“Concern over the high cost of cellular data plans is certainly an issue, but more consumers are finding that Wi-Fi is available in the majority of locations where they use their tablets, providing them ‘good enough’ connectivity. In addition, the vast majority of tablet users already own a smartphone, which fulfills the ‘must have’ connectivity need.”

Ich finde das eine bemerkenswerte Entwicklung. Ich habe seit einem Jahr ein iPad, das nur WLAN kann. Seit ein paar Wochen habe ich ein iPad 2, das WLAN und 3G kann. Die Unterschiede in der Nutzung finde ich gigantisch. Obwohl ich natürlich mein iPhone nutzen kann, um per Tethering auch mit dem iPad von überall ins Netz zu kommen, habe ich dies nie gemacht. Ich hatte immer das Gefühl, daß das iPad für unterwegs eher nutzlos ist. Seit ich das neue iPad 2 habe, betrieben mit einer Multi-SIM, basierend auf dem Datentarif meines iPhones, nehme ich das iPad 2 viel häufiger mit und nutze das iPad 2 als meine Zeitschrift, Kommunikationstool und zum Festhalten meiner wundervollen Gedanken. Das andere iPad ist eher ein Entertainment-Device für den Hausgebrauch geblieben.

Ich weiß nicht, ob dies wirklich damit zu tun hat, daß in den USA viel mehr WLAN-Hotspots an öffentlichen Plätzen vorhanden sind als in Deutschland, oder ob es an den Kosten liegt, aber ich finde ein reines WLAN-Tablet viel zu limitierend. Natürlich sind die preislichen Unterschiede ganz ordentlich. Ein iPad 2 mit Wifi + 3G kostet 120 € mehr als das vergleichbare iPad nur mit Wifi-Option, hinzu kommen die Kosten für einen Datentarif, falls man noch keinen hat. Ich kann nachvollziehen, bei einem Kindle auf 3G zu verzichten, weil man viel eher nur an einem Text liest und sich zuhause neue Inhalte auf den Kindle zieht, aber für eine aktive Nutzung eines Tablets finde ich 3G wirklich unerlässlich.

13. Dezember 2011

Stylus für iPad – eine Übersicht

Neulich habe ich Penultimate auf dem iPad installiert und festgestellt, daß ich eigentlich mal ein Stift, neudeutsch Stylus genannt, für das iPad benötige. Eine kurze Recherche hat ergeben, daß es mittlerweile mehr als nur eine Handvoll verschiedener Stylus fürs iPad gibt, die sich zwischen dick und dünn sowie günstig und teuer unterscheiden. Vor dem Kauf sollte man darauf achten, daß der Stylus gut in der Hand liegt und die Spitze sich gut auf dem iPad führen lässt. Die Specs finde ich bei Stiften ziemlich egal, daher verzichte ich hier auf irgendwelche Beschreibungstexte oder gar ein Ranking.

Networx Stylus
Networx Stylus

Cosmonaut
Cosmonaut

Just Mobile Alupen
Just Mobile Alupen

Wacom Bamboo Stylus
Wacom Bamboo Stylus

Belkin Stylus Pen
Belkin Stylus Pen

LunaTik Touchpen
LunaTik Touchpen

Ich habe mich für den Networx Stylus entschieden, den es bei Gravis gibt, denn der Stift ist günstig und macht einen guten Eindruck. Allerdings finde ich die Idee hinter dem LunaTik Touchpen ziemlich spannend, denn man kann den Stylus sowohl für iPad als auch für Papier einsetzen. Das erinnert sehr schön an diese Kugelschreiber mit den verschiedenen Minen, die man in den 80ern irgendwann mal unbedingt haben musste.

11. Dezember 2011

Das iShred Snowboard für Apple Fanboys


Signal Snowboards ist eine Snowboard-Manufaktur aus Huntington Beach, Ca, und bringt seit Sommer letzten Jahres unter dem Motto Every Third Thursday interessante Webisodes, in denen es darum geht, was man alles Kreatives in einer Snowboard-Manufaktur anstellen kann. Nach der Beschäftigung mit LEGO und auch dem Bau eines Fender-Snowboards für Duff McKagan wurde jetzt mit dem iShred eine Hommage an Steve Jobs gebastelt.

Das iShred ist ein Snowboard mitsamt integriertem iPad. Warum auch nicht?

[ via Apple goes Snowboarding – The iShred – get addicted to ... DAILY MIX OF CREATIVE CULTURE ]

22. November 2011

Was wollen die Kinder eigentlich so zu Weihnachten?

Nielsen hat mal eine Umfrage in den USA gemacht und die Vorlieben der Kinder im Bereich Consumer Electronics herausgefunden. Daher ist die Meldung U.S. Kids Looking Forward to “iHoliday” 2011 nicht wirklich verwunderlich, denn Barbie, LEGO oder Playmobil waren gar nicht Thema.

Aber, was dann doch faszinierend ist: das iPad ist ganz oben auf der Wunschliste. Daran kann man mal sehen, wie immens die Sogwirkung dieses Geräts ist. 44% der Kinder wollen ein iPad haben, gefolgt von 30%, die ein iPod Touch haben wollen und 27%, die ein iPhone haben wollen. Einen eigenen Computer wollen nur 25% der Kinder haben, ein eigenes TV-Gerät wollen nur 20% haben, ein anderes Handy nur 12%.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: unsere Kinder würden auch am Liebsten ein iPad haben wollen oder ein iPhone, aber ein eigenen Fernseher haben sie sich noch nie gewünscht. Warum auch, wenn man auf dem iPad doch eh viel mehr gucken kann als auf dem Fernseher? Und man kann auch noch Spiele spielen, lernen, lesen, und so weiter. Wer einmal die Disney Appmates oder Crayola Trace & Draw gesehen hat, der ahnt, was in dem iPad für ein Potential steckt, gerade für Kinder.

Wir werden zukünftig immer mehr Spielzeug sehen, das intelligent mit den Alltags-Devices wie iPad, iPhone oder Android-Tablet bzw. Android-Phone verknüpft sein wird. Das bedeutet aber auch, daß Haushalte mit Kindern irgendwie mehr als ein Tablet benötigen werden, bei den aktuellen Preisen ist das ein enormer Kostenpunkt für Familien. Aber nicht nur der Spielzeugmarkt wird dadurch nachhaltig verändert, sondern auch im Bereich Bildung wird das iPad den Kindern ganz andere Lernmethoden ermöglichen, als wir es bisher gewohnt sind.

Wie verbinden wir das mit den traditionellen “aber nicht mehr als 30 Minuten Mediennutzung am Tag!”? Eben.