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Eine aktuelle Studie aus den USA hat herausgefunden, daß immer mehr Tablet-Nutzer die angebotenen Daten-Tarife ignorieren und stattdessen reine WLAN-fähige Tablets präferieren – Most tablet owners go Wi-Fi only:

“Concern over the high cost of cellular data plans is certainly an issue, but more consumers are finding that Wi-Fi is available in the majority of locations where they use their tablets, providing them ‘good enough’ connectivity. In addition, the vast majority of tablet users already own a smartphone, which fulfills the ‘must have’ connectivity need.”

Ich finde das eine bemerkenswerte Entwicklung. Ich habe seit einem Jahr ein iPad, das nur WLAN kann. Seit ein paar Wochen habe ich ein iPad 2, das WLAN und 3G kann. Die Unterschiede in der Nutzung finde ich gigantisch. Obwohl ich natürlich mein iPhone nutzen kann, um per Tethering auch mit dem iPad von überall ins Netz zu kommen, habe ich dies nie gemacht. Ich hatte immer das Gefühl, daß das iPad für unterwegs eher nutzlos ist. Seit ich das neue iPad 2 habe, betrieben mit einer Multi-SIM, basierend auf dem Datentarif meines iPhones, nehme ich das iPad 2 viel häufiger mit und nutze das iPad 2 als meine Zeitschrift, Kommunikationstool und zum Festhalten meiner wundervollen Gedanken. Das andere iPad ist eher ein Entertainment-Device für den Hausgebrauch geblieben.

Ich weiß nicht, ob dies wirklich damit zu tun hat, daß in den USA viel mehr WLAN-Hotspots an öffentlichen Plätzen vorhanden sind als in Deutschland, oder ob es an den Kosten liegt, aber ich finde ein reines WLAN-Tablet viel zu limitierend. Natürlich sind die preislichen Unterschiede ganz ordentlich. Ein iPad 2 mit Wifi + 3G kostet 120 € mehr als das vergleichbare iPad nur mit Wifi-Option, hinzu kommen die Kosten für einen Datentarif, falls man noch keinen hat. Ich kann nachvollziehen, bei einem Kindle auf 3G zu verzichten, weil man viel eher nur an einem Text liest und sich zuhause neue Inhalte auf den Kindle zieht, aber für eine aktive Nutzung eines Tablets finde ich 3G wirklich unerlässlich.

Neulich habe ich Penultimate auf dem iPad installiert und festgestellt, daß ich eigentlich mal ein Stift, neudeutsch Stylus genannt, für das iPad benötige. Eine kurze Recherche hat ergeben, daß es mittlerweile mehr als nur eine Handvoll verschiedener Stylus fürs iPad gibt, die sich zwischen dick und dünn sowie günstig und teuer unterscheiden. Vor dem Kauf sollte man darauf achten, daß der Stylus gut in der Hand liegt und die Spitze sich gut auf dem iPad führen lässt. Die Specs finde ich bei Stiften ziemlich egal, daher verzichte ich hier auf irgendwelche Beschreibungstexte oder gar ein Ranking.

Networx Stylus
Networx Stylus

Cosmonaut
Cosmonaut

Just Mobile Alupen
Just Mobile Alupen

Wacom Bamboo Stylus
Wacom Bamboo Stylus

Belkin Stylus Pen
Belkin Stylus Pen

LunaTik Touchpen
LunaTik Touchpen

Ich habe mich für den Networx Stylus entschieden, den es bei Gravis gibt, denn der Stift ist günstig und macht einen guten Eindruck. Allerdings finde ich die Idee hinter dem LunaTik Touchpen ziemlich spannend, denn man kann den Stylus sowohl für iPad als auch für Papier einsetzen. Das erinnert sehr schön an diese Kugelschreiber mit den verschiedenen Minen, die man in den 80ern irgendwann mal unbedingt haben musste.


Signal Snowboards ist eine Snowboard-Manufaktur aus Huntington Beach, Ca, und bringt seit Sommer letzten Jahres unter dem Motto Every Third Thursday interessante Webisodes, in denen es darum geht, was man alles Kreatives in einer Snowboard-Manufaktur anstellen kann. Nach der Beschäftigung mit LEGO und auch dem Bau eines Fender-Snowboards für Duff McKagan wurde jetzt mit dem iShred eine Hommage an Steve Jobs gebastelt.

Das iShred ist ein Snowboard mitsamt integriertem iPad. Warum auch nicht?

[ via Apple goes Snowboarding – The iShred – get addicted to … DAILY MIX OF CREATIVE CULTURE ]

Nielsen hat mal eine Umfrage in den USA gemacht und die Vorlieben der Kinder im Bereich Consumer Electronics herausgefunden. Daher ist die Meldung U.S. Kids Looking Forward to “iHoliday” 2011 nicht wirklich verwunderlich, denn Barbie, LEGO oder Playmobil waren gar nicht Thema.

Aber, was dann doch faszinierend ist: das iPad ist ganz oben auf der Wunschliste. Daran kann man mal sehen, wie immens die Sogwirkung dieses Geräts ist. 44% der Kinder wollen ein iPad haben, gefolgt von 30%, die ein iPod Touch haben wollen und 27%, die ein iPhone haben wollen. Einen eigenen Computer wollen nur 25% der Kinder haben, ein eigenes TV-Gerät wollen nur 20% haben, ein anderes Handy nur 12%.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: unsere Kinder würden auch am Liebsten ein iPad haben wollen oder ein iPhone, aber ein eigenen Fernseher haben sie sich noch nie gewünscht. Warum auch, wenn man auf dem iPad doch eh viel mehr gucken kann als auf dem Fernseher? Und man kann auch noch Spiele spielen, lernen, lesen, und so weiter. Wer einmal die Disney Appmates oder Crayola Trace & Draw gesehen hat, der ahnt, was in dem iPad für ein Potential steckt, gerade für Kinder.

Wir werden zukünftig immer mehr Spielzeug sehen, das intelligent mit den Alltags-Devices wie iPad, iPhone oder Android-Tablet bzw. Android-Phone verknüpft sein wird. Das bedeutet aber auch, daß Haushalte mit Kindern irgendwie mehr als ein Tablet benötigen werden, bei den aktuellen Preisen ist das ein enormer Kostenpunkt für Familien. Aber nicht nur der Spielzeugmarkt wird dadurch nachhaltig verändert, sondern auch im Bereich Bildung wird das iPad den Kindern ganz andere Lernmethoden ermöglichen, als wir es bisher gewohnt sind.

Wie verbinden wir das mit den traditionellen “aber nicht mehr als 30 Minuten Mediennutzung am Tag!”? Eben.

Ist Euch eigentlich aufgefallen, daß das Eingabefeld für das Status Update bei Facebook immer weniger präsent ist? Mit der Veröffentlichung der langersehnten iPad-App wird deutlich, was Facebook vorhat: Facebook wird zur Entertainment-Maschine. Der Leanback-Modus ist angesagt, man kann schön durch die App scrollen und sich alles angucken und viel Zeit mit Facebook verbringen. Passend dazu werden immer mehr Apps und Spiele innerhalb von Facebook in HTML5 verfügbar sein, damit man dann Glücksnüsse und Ernteeinsätze auch am iPad planen kann. Bildergalerien und die Einzelbild-Ansicht sind schön gelöst, da spielt das iPad natürlich seine Stärke aus, aber auch die Navigation ist stimmig. Alles wirkt sehr aufgeräumt und hat zudem das typische Facebook Look & Feel.

Die Facebook-App ist schon praktisch, aber nicht so atemberaubend wie die Sneak-Previews der letzten Wochen suggerierten. Der Schwenk hin zu HTML5 macht natürlich extrem viel Sinn, gerade auch, um den Nutzern die Facebook-basierte App-Nutzung auch mobil zu ermöglichen und um nicht mit anderen Apps des mobilen Ökosystems wechseln zu müssen. Wenn man so will wird die iPad-App zu einem quasi alternativen App-Store innerhalb des iOS-Ökosystems.

Mich würde interessieren, wie die Nutzungsmuster zwischen Mobile, Desktop und iPad sich zulünftig unterscheiden werden. Ich vermute mal, daß über Mobile mehr Aktivitäten gepusht werden, über Desktop vor allem Links und Videos geshared werden und auf dem iPad eher die passive Nutzung stattfinden wird. Das würde dann ja eigentlich auch bedeuten, daß Facebook spezielle Ansichten auf die Newsfeeds generiert, um den Nutzern bei ihrem jeweiligen Nutzungsszenario auch den geeigneten Content zu bieten. Das sog. frictionless Sharing macht dann natürlich doppelt Sinn, irgendwie muß man die Nutzer im Entertainment-Modus ja dazu bekommen, daß sie trotzdem Inhalte mit ihren Freunden teilen.

Die Facebook-App für das iPad ist allerdings nicht komplett, bevor die Top 10 Spiele ebenfalls verfügbar sind. Im Hintergrund läuft der Fernseher, auf dem Sofa werden die Felder geerntet, nebenbei mit dem Significant Other parliert und zwischendurch werden munter Facebook Credits für virtuelle Güter ausgegeben. Facebook auf dem iPad macht das iPad zum idealen Entertainment-Device.

[ via Introducing Facebook for iPad ]