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Hierzulande schauen ja alle gerne auf Wunderlist und finden das ganz toll, warum habe ich noch nie verstanden, ich finde das Produkt völlig unbenutzbar.

Heute bin ich über Clear gestolpert. Das ist mal eine Todo-Liste mit einem ganz anderen User-Interface. Leider fehlt die Anbindung an irgendwelche anderen Tools, aber als Standalone App finde ich Clear ziemlich cool. Pinch, Swipe, Pling, Plong, Heatmap für Prioritäten, Zack, fertig ist die Todo-Liste.

Mir gefällt es. Aktuell gibt es Clear für €0,79 im iTunes Store zu kaufen. Die aktuellen Bewertungen schwanken zwischen “was soll das denn?” bis “grandios” – man muß sich schon ein wenig auf die UI einlassen, glaube ich. Mehr Infos gibt es auf der Website des Herstellers Realmac und in einem kleinen Filmchen.

iPhone4 Vans Waffle Case

Aargh, unglaublich. So was will ich haben, gibt es leider nur in Vans Stores für $28 oder eben bei Ebay für knapp $100. Endlich mal ein iPhone Cover für alte Männer, die ihren Zeiten als Skater nachtrauern und deswegen immer noch Kindern kurz das Brett wegnehmen, um mal eben einen Ollie zu zeigen und dabei ziemlich dämlich aussehen.

boah.

[ via Vans iPhone4 Rubber Waffle Case (Now Available!) ]

Flipboard ist eine meiner Lieblingsanwendungen für das iPad, denn es erlaubt das einfache Blättern in Online-Inhalten. Abgesehen davon, daß die App wirklich schön aussieht und eine prima Funktionalität hat, kann man die verschiedensten Quellen mit Flipboard verknüpfen und so immer wieder neue, interessante Inhalte lesen, und eben auch auf Inhalte stoßen, die man sonst nie gelesen hätte. Flipboard kann nämlich die Links aus Twitter, Facebook, LinkedIn und anderen Diensten ziehen, die die Freunde verbreitet haben und es kann auch als Frontend für Google Reader dienen. Praktischerweise werden alle Artikel auch bei Google Reader als gelesen markiert, so daß man nicht in Gefahr läuft, Inhalte doppelt und dreifach zu lesen. Flipboard bietet zusätzlich auch noch kuratierte Inhalte an, bzw. eine Auswahl von RSS-Feeds, die man in sein Flipboard übernehmen kann.

Der einzige merkliche Unterschied zwischen der iPad-App und der iPhone-App von Flipboard: das Blättern erfolgt von unten nach oben und nicht von links nach rechts, und umgekehrt natürlich. Ansonsten sieht alles schick aus und bringt Spaß.

Der einzige Wehrmutstropfen bislang ist die fehlende Verknüpfungsmöglichkeit von Instapaper, die ich auf dem iPad sehr oft und gerne nutze. Aber ansonsten istIch bin blind, alles ist da, nur das Blättern ist anders. Flipboard ist kostenlos im iTunes Store erhältlich.

iPhone 3GS WallpaperIch fand es immer langweilig, daß Hardware so oft gleich oder ähnlich aussieht. Zwar mag ich sehr das schlichte Design der Apple Hardware, aber dennoch sieht dann irgendwie immer alles gleich aus. Auf meinem iPhone hatte ich schon länger als Lockscreen ein Foto von den Innereien des iPhones, was ich irgendwie ganz nett finde. Auch als ich dann vom iPhone 3 GS zum iPhone 4 gewechselt habe, ist die Lockscreen gleich geblieben und kaum jemand hat gemerkt, daß die gezeigte Platine nicht vom iPhone 4 stammt. Das ist sozusagen Case-Modding ohne viel Aufwand.

iPhone Glas RückwandAber, das geht jetzt noch besser, denn es gibt das iPhone 4S Transparent Rear Glass Panel für lumpige $29,95 zu kaufen, damit man die Rückblende des iPhones durch eine transparente Blende ersetzen kann, die wirklich den Blick auf die Innereien frei gibt. Diesen Tick mit dem freien Blick auf das Innenleben von Hardware habe ich bestimmt aus den Zeiten mit dem C64, als ich aus Gründen der Hitze-Entwicklung die Floppy 1541 stets ohne Deckel genutzt habe.

Ich warte noch auf den Bausatz für das weiße iPhone 4S und verstoße dann freudestrahlend gegen irgendwelche Garantieregelungen.

Mit dem neuen iOS 5 wird Twitter auf dem iPhone enger mit dem Betriebssystem verknüpft. Für Twitter ist es die Chance, die Zahl der aktiven Nutzer massiv nach oben zu entwickeln. Bereits in den ersten Tagen hat Twitter ordentlich Zuwachs erhalten:

For Twitter, it appears that the microblogging service’s new relationship with Apple is paying off.

The company saw a huge boost in user sign-ups on the first day of iOS 5 being live, thanks to an especially tight integration between the service and Apple’s ever-popular mobile operating system. Last Wednesday, when iOS 5 was officially released, Twitter had three times the new user sign-ups it normally sees in a typical day, CEO Dick Costolo told the crowd at the Web 2.0 Summit yesterday.

Das freut mich ja auch für alle, aber ich frage mich, ob diese Art der Integration strategisch sinnvoll ist. Ich kann jetzt total einfach mein Adressbuch nach Twitternutzern durchsuchen lassen und kann auch toll Photos twittern, aber dann gibt es separat iMessage, das SMS ersetzt und die Nachrichten als reine Daten versendet. Twitter funktioniert mobil, im Web und auf dem Desktop, aber iMessage funktioniert nur von iPhone zu iPhone. Macht das Sinn? Sollen die Dienste irgendwann noch einmal verknüpft werden? Apples iMessage löst mal eben ganz nebenbei eine Disruption im Telekommunikationsmarkt aus, weil es endgültig die SMS als Cashcow der Telcos beerdigt und den Shift hin zur Datennutzung manifestiert. Aber das hätte die Kombination von Apple und Twitter auch mit Twitter als Transportmedium erreichen können. Und nebengleich noch die Nutzeraktivität deutlich verbessern können, weil Twitter eben nicht nur zwischen iPhone und iPhone funktiert.

Im Vergleich dazu ist die Messaging-Komponente von Facebook sehr smart gelöst, denn ob es sich um einen Chat oder eine Nachricht handelt, wird situativ entschieden, je nachdem wo und ob man online ist. Nun ist Facebook nicht so eng auf dem Endgerät verankert wie Twitter, aber dennoch mit einer besseren Nutzbarkeit ausgestattet. Auch Google hinkt hier hinterher, mit Google Talk, Google+ Hangouts und Google+ Messenger, die intern sicherlich alle auf XMPP basieren, aber dennoch für den User nicht zusammenlaufen, sondern drei unterschiedliche Nutzungsszenarien darstellen.

Die Twitter-Integration bei iOS 5 hat einiges an Potential, aber in der derzeitigen Version von iMessage wird es kaum genutzt.