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Hochseilgarten HamburgGestern waren wir im Kletterwald Hamburg, dem Hochseilgarten an der U1 Meiendorfer Weg. Mitten in einem Wald wurden mehrere Parcours angelegt, die man erklettern kann. Wir waren mit zwei Kindern (6 und 8) unterwegs und haben daher vor allem den Niagara-Trail und den Amazonas-Parcours mit den Kindern genutzt, um dann nach einer Regenpause etwas höher hinaus zu klettern im Parcours Borneo-Spezial.

Der Kletterwald Hamburg wirkt auf mich sehr gut durchdacht und sehr professionell – er ist absolut kinder-tauglich, bietet aber auch Erwachsenen abspruchsvolle Parcours, so daß alle ihren Spaß haben. Selbst bei Regen kann man locker von Baum zu Baum klettern, da man kaum naß wird. Allerdings gab es gestern Gewitter und damit verbunden eine zeitweilige Sperrung der Parcours, was nicht weiter schlimm war, aber danach war das Holz eher glitschig und sorgte damit für einen zusätzlichen Schwierigkeitsfaktor. Sobald man einen Parcours betritt, ist man angeseilt und damit gesichert – es kann also eigentlich nichts passieren.

Nico mit Helm und GurtDie Höhe hat mir im Kletterwald Hamburg überhaupt keine Probleme bereitet, aber wir waren auch nur in den ersten drei Parcours unterwegs und haben uns die spannend klingenden Parcours K2-Extrem, Nanga-Parbat und Mount-Everest-Nordroute für einen weiteren Besuch aufgespart. Die ersten beiden Routen beginnen mit einem leichten Anstieg auf moderater Höhe und bringen gerade Kindern sehr viel Spaß. Bereits bei Borneo-Spezial ist aber die Körpergröße wichtig, damit man gut vorwärts kommt, dafür ist man auch schon etwas höher in den Bäumen unterwegs.

Ich kann den Kletterwald Hamburg total empfehlen, auch für eher untertrainierte Menschen kommt man dort voll auf seine Kosten. Insbesondere das Ende eines Parcours, bei dem man sich an einem Seil nach unten gleiten lässt und mit einer Eleganz eines schlitternden Pinguins aus Madagaskar unten ankommt, bringt riesig viel Spaß!