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iCache GeodeIm Laufe der Jahre häufen sich immer mehr Plastikkarten an, die man mal irgendwann meinte brauchen zu müssen, die nun aber im Portemonnaie Platz wegnehmen und die man irgendwann entnervt auspackt und weglegt, nur um dann festzustellen, daß man sie eigentlich hätte dabei haben sollen. Das ist bei Kreditkarten genauso der Fall wie bei Loyalty-Cards.

Das iCache Geode kommt mit einer ziemlich coolen Innovations daher und sorgt dafür, daß aus all den Karten nur noch eine Karte wird. Das Geode ist ein iPhone-Case, das gleichzeitig Platz für eine Plastikkarte bietet und diese bei Bedarf temporär beschreiben kann. Dazu gibt es eine App, die alle Karten-Infos hält, ganz gleich ob Kreditkarte oder Loyalty-Card. Für das initiale Einlesen der Karten wird ein Kartenlese-Adapter für das iPhone mitgeliefert und im das Geode Case bietet über einen Fingerabdruckscanner eine gewisse Sicherheit für die hinterlegten Daten.

An der Kasse muß man jetzt lediglich die Plastikkarte neu beschreiben und kann dann ganz normal damit bezahlen.

Ich finde das großartig. Natürlich ist dies auch wieder ein Kickstarter-Projekt, das schon längst das Funding-Ziel erreicht hat. Lediglich der stolze Preis von $199 lässt mich derzeit noch etwas zucken, aber mit einer gewissen Verbreitung sollte der Preis auch sinken, hoffe ich. Ja, ich habe von NFC gehört. Aber das hier ist Plastik, das kennen die Leute, das ist nicht irgendso ein Voodoo-Strahlenzeugs, insofern glaube ich, daß das iCache Geode genau den Nerv treffen wird.

[ via No, Seriously, Look At This Friggin’ iPhone Case | PandoDaily ]

Die Frankfurter Rundschau berichtet von einem Skandal bei der LBB: Gigantisches Datenleck:

So liegen der FR detaillierte Kreditkartenabrechnungen Zehntausender Kunden verschiedener Geldinstitute quer durch die Republik vor. Lesbar sind Vor- und Nachname der Kunden, Adresse, Kreditkartennummer, Kontonummer und jede einzelne Bezahl-Aktion mit dazugehörigem Betrag.

Auch Auslandsbuchungen, Rücküberweisungen und die kompletten Zahlungsabwicklungen zwischen Firmen und Banken sind nachvollziehbar. Die Daten stammen aus diesem Jahr, viele Auflistungen bilden die Einkäufe der Kunden im August 2008 ab.

Die LBB gibt auch Kreditkarten für andere Banken aus. Die Bankleitzahlen der Institute liegen der FR ebenfalls vor. Da es sich um eine Art Hyper-Datensatz der Landesbank handelt, sind verschiedenste Kreditkartentypen betroffen.

Unter anderem die Karten ADAC Gold-Mobil-Doppel, Amazon Visa, White Lable Premium, ADAC Classic Mobile Master, ADAC Classic mobile Visa, Schmetterling Premium, Visa Geschenkkarte, ADAC Gold Mobile Master ADAC Gold Doppel, LBB Classic Eurocard, LBB WBI Classic Card, Xbox Classic Card, ADAC Einstieg Visa.

Interessant an diesem Vorfall ist nicht nur, dass es dieses fette Datenleck gegeben hat, sondern wie aktuell die Daten anscheinend sind. Ich vermute mal, dass wir uns an derartige Meldungen ein Stück weit gewöhnen werden, bzw. schon haben, denn es sind so viele Daten von uns gespeichert, dass derartige Vorfälle irgendwie gefühlt immer häufiger passieren, oder wenigstens aufgedeckt werden. Für das Abendblatt war diese Nachricht nur eine kleine Meldung am Rande wert, was ich bei dem Ausmaß dieses Vorfalls erschreckend ignorant finde.