Einigen Leute muß man leider sehr deutlich machen, wie heutzutage eine Etikette aussehen könnte. Natürlich halte ich mich immer daran.






Sehr schön auf den Punkt gebracht von Ted Slampyak.
Politik, Social Media, Leben, und anderes Gedöns
Einigen Leute muß man leider sehr deutlich machen, wie heutzutage eine Etikette aussehen könnte. Natürlich halte ich mich immer daran.






Sehr schön auf den Punkt gebracht von Ted Slampyak.
Da ich derzeit sowieso oft gefragt werde, ob ich mir das iPhone 5 kaufen werde, dachte ich mir, ich fasse mal zusammen, was ich so über das iPhone 5 denke.
Das iPhone 5 ist eine grundsolide Weiterentwicklung des iPhones, vielleicht nicht The Next Big Thing™, aber auch kein Reinfall. Dennis Horn schreibt zwar “Der Vorsprung schmilzt.“, aber mal ganz ehrlich, wenn man in einen Handyladen geht und die Vielzahl der Smartphones sieht, dann muss man schon ein sehr seltsames ästhetisches Empfinden haben, wenn man da nicht einen meilenweiten Unterschied beim Design sieht. Das Smartphone entwickelt sich zum universellen Begleiter, man nutzt es fürs Telefonieren, für die Navigation, als Entertainment-Device, zur Kommunikation über Email, Twitter, Facebook, und so weiter, man hat es also oft in der Hand und dann sollte das Gerät auch mehr als nur an einen Plastikklumpen erinnern. Zwischen dem neuen iPhone 5 und einem Android-Smartphone von Samsung oder HTC liegen Welten beim Design, das sieht auch ein Blinder mit dem Krückstock. Mal abgesehen davon, dass die Windows-Smartphones mit dem unaussprechlichen Namen aussehen, als ob die im Bonscheladen designt wurden.
Also, das Design ist schon mal lässig, das Format scheint Sinn zu machen, auch wenn ich selten das Verlangen habe, die Herr der Ringe Filme im 16:9 Format auf dem iPhone zu gucken, so weiss ich doch, dass ich das jetzt könnte und dass wohl auch die Batterie ansatzweise mitspielen dürfte. Überhaupt finde ich es beeindruckend, dass LTE jetzt auch vorhanden ist und dennoch das iPhone noch etwas schlanker geworden ist, bei gleichbleibender Batterieleistung. Für meine Unterwegs-Nutzung bedeutet das allerdings schon, dass ich auch weiterhin wie ein Hund nach dem Baum nach Steckdosen schiele, sobald die Batterieleistung unter 50% liegt. LTE klingt ja erstmal super, aber wenn die Jungs von Mobilflip recht behalten, dann wird der Nutzwert von LTE auf dem iPhone 5 außerhalb von Städten ersteinmal gering sein und ich hatte mir schon so viel Hoffnung auf die Netznutzung im ICE zwischen Hamburg und Berlin gemacht, aber nun werde ich doch weiterhin auf der Strecken meine kontemplativen Phasen haben dürfen.
Ich freue mich ja richtig auf den Lightning-Anschluß, der nun anstelle des alten Dock-Connectors kommt. Nicht, weil ich gerne überteuerte Kabel kaufen will, sondern weil es endlich mal einen Stecker gibt, der zwei gleiche Seiten hat und den man demnach nicht ständig falsch herum versucht einzustecken. Es ist 2012 und endlich kommt mal jemand auf die Idee, einen Stecker zu entwickeln, der einem das Gefummel erspart. Genial. Ja, ich kann mich auch noch an den kleinen Dingen des Alltags erfreuen.
Zum Design, dem größeren Bildschirm, LTE, der Batterie und dem Lightning-Anschluß kommt dann noch eine neue CPU und damit verbunden mehr Wumms und eine bessere Kamera mitsamt Panoramagedöns. Also für mich klingt das wie ein rundes Paket.
Jeder, der mal eine Website entwickelt hat, kennt die leidige Browser-Diskussion. Damals, als ich mit dem Web angefangen hatte, war die Frage immer noch, ob die Seite auch mit Lynx funktionieren sollte, damit die Leute nicht ausgeschlossen wurden, die die Kommandozeile auch fürs Web nutzen wollen. Danach ging es dann munter weiter von der Einführung des Marquee-Tags bis hin zu den ganzen kleinen und großen Inkompatibiltäten, die heutzutage zwischen den Browsern existieren. In den letzten Jahren war dann die Frage “müssen wir Internet Explorer 6 wirklich noch unterstützen?” grundsätzlich die Frage, auf die niemand ein “Ja!” als Antwort hören wollte. Zwar ist der Marktanteil des IE 6 in Deutschland mittlerweile bei unter 1% angelangt, aber in großen Unternehmen kann man immer noch den IE6 antreffen, der Angst und Schrecken unter den Frontend-Entwicklern verbreitet.
Aber eigentlich ist es völlig egal, irgendeinen Aufwand in alte Versionen des Internet Explorer zu stecken, es sei denn, man vermutet genau dort die Nutzer. Ansonsten sollte man sich lieber mit Responsive Design und HTML5 auseinandersetzen und Websites bauen, die für Smartphones und Tablets ebenso funktionieren wie für herkömmliche Desktop Browser. Aber irgendwie hat sich das immer noch nicht herumgesprochen. Ich würde immer darauf setzen, die Leute zu erreichen, die bei der Nutzung einer Technologie eher früh dabei sind, als auch noch die Leute irgendwie mitzunehmen, die Browser benutzen, die schon seit Jahren nicht mehr aktuell sind. Wie gesagt, es gibt Ausnahmen, aber man sollte lieber die Leute mitnehmen, die sich auf einer nach oben zeigenden Kurve befinden, als immer noch Krücken zu bauen für irgendwelche Browser, die eigentlich schon lange niemand mehr nutzen müssen sollte.
Wenn man mal ein Tablet nutzt, dann stellt man erst einmal fest, wie wenig die Anbieter überhaupt gewillt sind, entsprechende Ansichten für Tablet-Nutzer zu bauen. Die ZEIT ist da eine rühmliche Ausnahme, die das meines Erachtens vorbildlich löst, aber sobald man eine Shopping-Site nutzen will, überkommt einen das kalte Grauen, weil einfach nichts wirklich stimmig aussieht. Kein Wunder, dass das mit dem mCommerce noch nicht so richtig klappen will.
Baut Websites für mobile Browser und die Nutzer werden es Euch danken!
Was für ein Quatsch. Wenn ich das schon lese, dass Leute meinen, für den Urlaub Vorschriften zu erlassen. Spann mal aus, kein iPhone. Kein Roaming. Kein iPad. Ich glaube, es hackt!
Ich verbringe meinen Urlaub so wie ich es möchte (oder meine Familie mich lässt) und dazu gehört auch die Nutzung irgendwelcher elektronischen Geräte. Oder wie meine Frau immer sagt “aber da sind meine Freunde drin”. Das ist doch genau der Punkt: ich möchte selbstbestimmt definieren, ob und wie ich im Urlaub mein iPhone benutze. Wenn dann irgendwelche Leute auch noch meinen, dass die hohen Roamingkosten positiv zu sehen sind, weil sie dabei helfen, im Urlaub abzuschalten, dann frage ich mich echt, wie tief im 20. Jahrhundert einige Menschen immer noch stecken.
Das Smartphone an sich ist doch keine Geißel, sondern eine wahnsinnige Erleichterung für viele umständliche Dinge des Alltags, und noch dazu eine Spielekonsole und ein Brieftaubenschwarm auf Steroids. Mit dem Smartphone finde ich heraus, welches Restaurant empfehlenswert ist, finde den den Weg dorthin, mache Fotos, schicke sie meinen Freunden, bestelle kurz ein eBook fürs Kind, recherchiere Ausflugsziele, und so weiter und so fort. Wir reden überall von Medienkonvergenz und das passiert doch auch im Urlaub. Ist ein Kindle erlaubt, weil man da nur Bücher lesen kann, ein iPad aber nicht, weil man da auch daddeln oder gar twittern kann?
Natürlich kann ich das auch mit einem Reiseführer, einer Karte, einer Kamera, vielen Postkarten, Briefen und Büchern und so erledigen, aber im Urlaub soll man sich doch entspannen, warum meinen dann irgendwelche Leute, man solle das Smartphone ausschalten? Mir wird nicht klar, warum andere Menschen verordnen wollen, wie man sein Urlaub zu gestalten hat. Aber achtet mal drauf, derartige Tipps gibt es an jeder Ecke. Ich jedenfalls war gerade im Urlaub und das einwöchige 100 mb Roaming-Paket der Telekom hatte ich nach einem Tag aufgebraucht und wurde erst wieder entspannt, als ich eine lokale Data-SIM mit 1 GB erstanden hatte. Ich fühle mich ohne Smartphone mit Daten-Nutzung abgeschottet von der Welt, quasi wie im Blindflug. Das kann man entspannend finden, aber ich möchte mir diesen Zustand selber wählen können.
Auf Kickstarter haben Peter Seid und Phu Nguyen von der Firma Romotive schon genügend Geld zusammen, um ihren kleinen Roboter ab nächstes Jahr anbieten zu können. Der Romo hat einen Adapter für ein Smartphone und wird über Apps gesteuert. Für $80 soll der Romo demnächst erhältlich sein.
[ via Turn Your Smartphone Into A Robot For Under $80 @PSFK ]