Mit ‘Social Media’ getaggte Artikel

10. Februar 2012

Social Media Realität

Das Dilemma einer Branche in einem Bild dargestellt.

Der Anspruch trifft auf die budgetäre Realität. Man könnte so viel machen, traut sich so wenig, hat kaum Mittel und am Ende wird ein iPad verlost. Aber auf einer theoretischen Ebene sind alle ganz groß und die lautesten Vielschreiber sind die Wichtigsten und haben die Weisheit mit Löffeln gefressen, bringen aber dann doch nur irgendwelche Supportkanäle ins Web, während alle davon reden, wie sehr und wie schnell sich Unternehmen alle verändern müssen, während diese daran kein Interesse haben und auf den dicken Budgets sitzen und sonstwas postulieren, vor allem aber wie mutig sie sind und wie toll schlank die Prozesse und alles geht so schnell, dann aber doch iPads verlosen und auf Twitter eine in den USA vielbeachtete Idee kopieren und in Deutschland es noch nicht mal bis zu einer Erwähnung bei turi2.de schaffen. Aber alle sind First-Mover, ganz weit Vorne und die Kommunikation wird neu erfunden, die Nutzer hingegen machen, was sie interessiert.

Dann lieber doch das mit den #Fähnchen. Oder?

08. Dezember 2011

Social Media zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Am Montag habe ich auf der Social Media Conference in Hamburg die Keynote mit vielen Ähs gehalten und nächstes Mal werde ich mich am Pult festhalten, damit ich nicht wie ein Elephant mit Hospitalismus wirke.

Ein klein wenig wehmütig macht mich das schon, schließlich war das mein letzter Auftritt für Scholz & Friends nach 3 Jahren. Time flies when you’re having fun.

15. September 2011

Annäherung an den Social Media ROI

In diesem Herbst wird das Thema Social Media nicht mehr nur unter den Fragestellungen “was ist das? brauchen wir das? geht das wieder weg?” betrachtet werden, sondern das gute alte “was bringt uns das eigentlich wirklich?” wird in den Vordergrund rücken. Die folgende Infografik gibt einige Anregungen, was beim Thema Social Media wichtige Indikatoren für den Erfolg sein könnten, denn hier werden insbesondere die Meinungen von Marketingchefs in den USA ausgewertet.

ROI of Social Media

Letztendlich sollte man sich bei der Betrachtung der Kriterien für den Return on Investment (ROI) erst einmal Gedanken darüber machen, was für das Unternehmen bzw. die Marke wirklich relevant ist und wie man dies messen will.

no standard measurement

Ist Abverkauf oder der Traffic in den eCommerce-Shop das Ziel, oder konzentriert man sich auf Konversationen, auf positive Markenerwähnungen oder stellt man Customer Service und Support in den Vordergrund? Eines sollte allerdings mittlerweile allen klar sein: wenn man sich nur auf die Anzahl der Fans oder Follower konzentriert, springt man bei seiner Betrachtung von Social Media zu kurz und wird auch bei der Beurteilung des ROI eine Bauchlandung hinlegen. Ich hatte vor einigen Wochen bereits über Facebook und die aktiven Markenfans geschrieben und dargelegt, daß das simple Sammeln von Fans nicht zielführend ist. Wenn man sich also dem ROI widmet, sollte man sich darüber im Klaren sein, was wirklich relevant ist. Das ist eine Binsenweisheit, aber ich gehe fest davon aus, daß in den nächsten Wochen und Monaten Horrormeldungen zum Thema Social Media ROI kommen werden, die vor allem daraus resultieren, daß man mit den falschen Vorstellungen die Social Media Aktivitäten unternimmt.

[ via Measuring Social Media ROI | How To Measure Social Media Success | Social Media Agency | MDG Advertising ]

28. August 2011

Social Media Mythen – ein paar Zahlen dazu

Ich würde es zwar nicht The Science of Social Media nennen, sondern eher “ein paar Zahlen nett visualisiert”, aber Dan Zarrella hat sich mal ein paar Aspekten von Social Media angenommen und geguckt, ob die üblichen Annahmen bzw. Mythen stimmig sind:
- Ideas spread because they’re good.
- “Engaging in the Conversation” isthe most important thing on social media.
- Don’t call yourself a guru.
- Friday, Saturday and Sunday are baddays to publish.
- “Please ReTweet” doesn’t work.

Zwar fehlt die Tonspur bei der Präsentation, aber einige der aufbereiteten Statistiken sind dennoch sehenswert.

22. August 2011

Follow me! Einsteiger-Handbuch für Social Media

Follow me!Vor einigen Wochen hat mir Galileo-Computing ein Rezensions-Exemplar des Buches Follow me! zugeschickt. Um es kurz zu machen: das Buch ist ein gutes Einsteiger-Handbuch für Social Media.

Wenn man sich als Dienstleister oder Werbetreibender mit dem Thema Social Media auseinandersetzen will, muß oder gar darf, und einfach mal kompakt einen Überblick gewinnen will, dann ist dieses Buch wirklich empfehlenswert. Wer aber bereits etwas Erfahrung im Bereich Social Media hat, für den ist dieses Buch eher zu oberflächlich. Beim Lesen habe ich immer wieder innerlich genickt und gedacht “ja, genauso hätte ich es auch empfohlen”, was mich natürlich darin bestärkt, daß dieses Buch gut und hilfreich ist.

Allerdings wäre mir etwas mehr Tiefgang an der einen oder anderen Stelle schon wichtig gewesen, denn Follow me! erklärt zwar anschaulich, was man alles tun sollte, um eine gelungene Social Media Präsenz hinzubekommen, aber was dann kommt, das fehlt leider total. Oder andersrum: nach der Lektüre des Buches sollte man lieber bei seiner Agentur anrufen und sagen “ok, die Basics habe ich verstanden, was machen wir jetzt genau?” – ansonsten steht man evtl. doof da mit seiner Social Media Präsenz und weiss nicht weiter, denn das ist außerhalb des Rahmens des Buches. Netterweise sind die Beispiele des Buches nahezu allesamt aus dem deutschen Sprachraum und erstaunlich aktuell, noch dazu decken sie quasi das gesamte Spektrum der in Deutschland genutzten und verfügbaren Dienste ab, von Blogs über Twitter, Facebook und Youtube bis zu XING ist eigentlich alles dabei.

Follow me! ist aktuell als Einsteiger-Handbuch für Social Media absolut empfehlenswert. Wer mehr als einen Überblick benötigt, sollte allerdings dieses Buch im Regal lassen.