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apple_tv_intro_graphicAch, ich liebe die brodelnde Gerüchteküche zu diesem Thema. Apple iTunes Pitch: TV for $30 Per Month und Peter Kafka fragt:

Would you pay $30 a month to watch TV via iTunes?

That’s the pitch Apple has been making to TV networks in recent weeks. The company is trying to round up support for a monthly subscription service that would deliver TV programs via its multimedia software, multiple sources tell me.

Apple (AAPL) isn’t tying the proposed service to a specific piece of hardware, like its underwhelming Apple TV box or its long-rumored tablet/slate device. Instead, the company is presenting the offer as an extension of its iTunes software and store, which already has 100 million customers.

Tief in meinem Herzen finde ich natürlich, daß der iTunes proprietärer Murks ist und das ich am Liebsten alle Sendungen mit einem offenen Standard bekomme, und so weiter und so idealisierend, aber da der iTunes Store so etwas von einfach zu bedienen ist, würde ich mich freuen, wenn man darüber auch “richtig” TV gucken könnte. Wobei ich wenig Interesse an deutschen Serien hätte, sondern eben an amerikanischen Serien in der Originalfassung. Und dabei stellt sich dann auch die Frage, wie sich das Kräfteverhältnis im Fernsehbereich bald verändern wird. Ich sehe da einen ziemlich Umschwung hin zu den Studios, die Inhalte erstellen und zu den Nutzern, die Inhalte gucken und einfordern. Der Fernsehsender an sich wird künftig eine immer unwichtigere Rolle spielen und einer von etlichen Distributoren der Inhalte werden.

Kramer kommt herein

Nico —  25.10.2009 — 2 Comments

Seinfeld war eine großartige Sendung und der Auftritt von Kramer durchaus einer der Höhepunkte, hier einfach mal in chronologischer Reihenfolge vorgestellt.

Lego Reality TV

Nico —  23.10.2009 — Leave a comment

Man könnte meinen, daß nach Lego Studios dieser Schritt naheliegend sei: Reality producer lands Lego.

Reality producer Scott Messick has partnered with the Lego Group to develop nonscripted programming related to the toy building-block franchise.

Messick said he's developing several different types of reality shows related to the brand – including docuseries, competition shows and kid-oriented gamers.

"Lego seemed like such a powerful brand, and I don't think they were thinking about reality TV," said Messick, who is exec producer of Cartoon Network's "Destroy Build Destroy."

Angeblich soll in einem Lego Themepark gedreht werden. Das kann ich mir ehrlich gesagt richtig gut vorstellen und wenn Lego auch nur ein halbwegs sinnvolles Lizenzmodell wählt, dürfte die Distribution über Blogs, Foren, etc. zu einem großartigen Erfolg führen. Wenn der Content gut ist und die vielen Lego-Fans anspricht. Das sehen wir dann…

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Das Thema Widgets und Fernsehen fasziniert mich schon seit einiger Zeit, nun ist Verizon in den USA einen Schritt weiter und hat die Eröffnung des Widget Bazaars verkündet. Derzeit kann man sich Facebook und Twitter auf das TV-Gerät holen und auch nur im Lesemodus. Dennoch ist das ein spannender erster Schritt. Ich persönlich warte ja immer noch auf ein neues AppleTV, das all dies kann inkl. volle Anpassbarkeit und Interaktivität.

Der Beispiel-Screenshot mit Baseball ist übrgens sehr passend, da passiert so wenig, da kann man sich locker mit anderen Leuten gemeinsam über das Spiel unterhalten, ohne etwas zu verpassen. Aber auch bei Casting-Shows und Fußball könnte ich mir mit ein paar Hashtag-Filtern einen sehr witzgen Abend vorstellen.

[ via: Verizon FiOS's Widget Bazaar Opens Tonight: Twitter and Facebook on Your TV – verizon fios – Gizmodo ]

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Splashcast hatte letztes Jahr einen Widget-Deal mit Hulu eingefädelt und jetzt getTVapps.com gestartet. Das ist aus mehreren Gründen beachtenswert:
1. Bislang konnte Content von Hulu nur bei MySpace über Primetime integriert werden. Splashcast-Widgets werden über die Distributionstools von Gigya quasi überall embeddable gemacht. Das bedeutet, dass ich meine Lieblingsserien meinen Freunden dort zur Verfügungstellen kann, wo ich es für angebracht halte, also im Blog, bei Facebook, bei MySpace, und so weiter.

2. Splashcast selber hat noch einige Social-Features hinzugefügt, die über das reine Konsumieren von TV hinausgehen. So kann man mit einem Click auf ein kleines ‘t’ auch gleich twittern, was man guckt und man kann für einen Fan-Channel selber Content zur Verfügung stellen. Außerdem wird angezeigt, wer derzeit noch alles die Serie guckt. Da wird sicherlich noch so einiges passieren, wenn erst einmal die entsprechende Fan-Basis geschaffen ist.

3. Die Rechte-Problematik wird noch einmal verschärft, denn die sog. Georetardation, also das Aussperren von Usern aus Regionen, für die die Online-Rechte nicht bei Hulu liegen, wird immer mehr Nutzern auf die Nerven gehen, schließlich wird man mehr und mehr über interessante TV-Serien stolpern, die man sich nicht angucken darf. Einerseits werden User mit Diensten wie Hotspot Shield versuchen, die Sperren zu umgehen, andererseits werden TV-Sender bspw. aus Deutschland irritiert sein, wenn sie Inhalte aus den USA einkaufen, die dann große Teile der Zielgruppe bereits online gesehen haben. Das wird unweigerlich zu einem Diskussionsprozeß führen, denn die TV-Sender werden den Rückgang der Werbe-Einnahmen zu befürchten haben.

Das Jahr 2009 startet sehr widgetig, mal sehen, wie es weiter geht.