Ob wir es nun wollen oder nicht, wir haben uns daran gewöhnt, dass wir uns mit dem Durchschnitt messen. Und durchschnittlich wollen wir meistens nicht sein, sondern besser als der Durchschnitt.

the_end_of_averageDr. Todd Rose erläutert in The End of Average – How to Succeed in a World that Values Sameness, dass der Durchschnitt keine zielführende Betrachtungsweise mehr darstellt, da wir Menschen sehr individuell und vor allem multi-dimensional sind. Da rennt Rose bei mir offene Türen ein, denn intuitiv fand ich die Betrachtungen eines Durchschnitts schon immer zu kurz gesprungen. Die Durchschnittsnoten sagen eben doch sehr wenig aus über die tatsächliche Eignung einer Bewerberin, sondern die individuellen Stärken und Schwächen halte ich für viel relevanter. Es hat mich auch schon immer genervt, wenn Mütter darüber diskutieren, ob ihre Babies sich richtig entwickeln, oder zu früh krabbeln, zu spät stehen oder was auch immer – alles basierend auf Durchschnittswerten mit zweifelhafter Bedeutung für das einzelne Kind. Und auch die Laufleistung eines Fußballers sagt wenig aus, wenn er immer goldrichtig steht und ein Tor nach dem anderen macht.

Rose zeigt auf, wie die Idee, Menschen anhand eines Durchschnitts zu klassifizieren, während der Industrialisierung entwickelt wurde und bis heute unser Bildungssystem, aber auch unsere Arbeitswelt dominiert. Was damals zielführend war, um Vereinheitlichungen zu etablieren, ist mittlerweile überkommen, insbesondere weil wir mittlerweile viel mehr Daten zur Verfügung haben, die uns erlauben, mehr als nur den Durchschnitt zu betrachten.

Das Buch macht deutlich, wie sehr Taylorismus die Gegenwart immer noch prägt, obwohl wir eigentlich alle wissen, dass diese Prinzipien längst überholt sind. Aber es ist eben schwer, mal eben die Fundamente von Gesellschaften auszutauschen, auch wenn dies dem einzelnen Menschen gerechter werden würde.

The End of Average

bulletproof_dietNachdem ich mit der Umstellung auf Slow-Carb Ernährung gute Erfahrungen gemacht habe und zügig 15 kg verloren habe, ist irgendwann die Bulletproof Diet von Dave Asprey in den Fokus gerückt. Asprey verspricht vollmundig: Lose up to a Pound a Day, Reclaim Energy and Focus, Upgrade Your Life – na, das klingt doch mal nach einem Ansatz.

Dave Asprey ist ähnlich wie Tim Ferriss ein Bio-Hacker, der über viele Jahre an sich selber immer wieder bestimmte Ernährungsweisen, Nahrungsergänzungsmittel oder sportliche Übungen ausprobiert hat. Ich finde das gut, dann muss ich das nämlich nicht machen, sondern kann mir das Kondensat all dieser Bemühungen kurz durchlesen und dann entscheiden, was ich davon übernehme.

Die Bulletproof Diet basiert auf dem LCHF-Prinzip, also Low-Carb, High-Fat – und damit ähnelt es der Slow-Carb Diät durchaus, ist aber anders. Asprey hat diese Diät entwickelt, weil er selber Erfahrungen gesammelt hatte mit seinem eigenen Körper, der durch falsche Ernährung zu hohe Entzündungswerte im Blut aufwies. Asprey versucht, diese Entzündungswerte zu minimieren und teilt dadurch die Lebensmittel auf einer Skala von Bulletproof bis Kryptonite ein. Letztere sollte man unbedingt vermeiden. Einen Überblick über die Bulletproof-Diät gibt es auf dieser Bulletproof Infografik (PDF).

Aspreys Claim to fame ist allerdings der Bulletproof Coffee, den man morgens trinkt und der dafür sorgt, dass man bis zum Mittag nichts essen muss. Letztendlich nimmt man in der Abnehmphase so nur 2 Mahlzeiten zu sich und hat eine ziemlich lange Fastenperiode jeden Tag, in der idealerweise der Körper in den Zustand der Ketose rutscht und Fett abbaut. Der Bulletproof Coffee ist leicht zuzubereiten und schmeckt erstaunlich lecker: Kaffee, zwei Esslöffel Butter (natürlich von Kühen, die auf der Weide stehen) und zwei Esslöffel MCT-Öl. MCT-Öl ist quasi das Wundermittel der Bulletproof Diät – die mittelkettigen Triglyceride sollen direkt Energie liefern und uns leistungsfähiger machen.

Was mich bei der Lektüre des Buches immer wieder erstaunt hat: wie schwierig es für amerikanische Konsumenten sein muss, qualitativ hochwertige Lebensmittel zu bekommen – oder wie sehr ich mich an den Bioladen um die Ecke und den Bio-Wochenmarkt gewöhnt habe.

Kritiker halten die Bulletproof Diät für Quatsch und vor allem für gutes Marketing, damit Asprey seine Bulletproof Produkte verkauft. Ich finde das Ernährungskonzept interessant, da es weniger rigoros auf mich wirkt als die Slow-Carb Diät von Tim Ferriss. Ich werde das jetzt mal testen und sehen, wie mein Körper das so findet.

Bulletproof Diet – Lose up to a Pound a Day, Reclaim Energy and Focus, Upgrade Your Life

Auf dieses Buch bin ich durch Twitter gestoßen. Dushan Wegner ist mir dort aufgefallen, weil er des Öfteren Links zu interessanten Artikeln gepostet oder aktuelle politische Themen kritisch kommentiert hat. Nun kaufe ich nicht gleich jedes Buch, das irgendjemand auf Twitter geschrieben hat, aber natürlich sorgt es bei mir für eine gewisse Neugier, wenn jemand ein Buch geschrieben hat und sich auf Twitter auch nicht ganz blöd anstellt.

talking_pointsPolitische Kommunikation ist ein Thema, das mich seit meinem Studium fasziniert, damals waren die Seminare zu Wahlen und Wahlkämpfen immer die Highlights für mich. Talking Points oder die Sprache der Macht: Mit welchen Tricks Politiker die öffentliche Meinung steuern von Dushan Wegner wirft einen Blick auf die Sprache der Politik und wie sie uns Wähler beeinflussen soll. Dabei benennt Wegner Effekte wie „Güte“, „Weisheit“, „Echtheit“, „Vereinfachung“, „Angst“ oder „Mit der Herde sprechen“ und erläutert, wie diese von Politikern und ihren Kommunikatoren eingesetzt werden und welches jeweilige Ziel damit verfolgt wird. Zusätzlich bringt Wegner immer wieder Exkurse, um speziellere Themen wie „Essen in der Politik“, „Spindoctors“ oder „Nimby“ zu beleuchten.

Wegner seziert die politische Sprache und erläutert dem geneigten Leser, was sich hinter Formulierungen versteckt und wie Reden funktionieren sollen. Allerdings fehlt mir der Lesefluss bei diesem Buch. Die Effekte werden erläutert und von Exkursen, die durchaus interessant sind, immer wieder unterbrochen. Vermutlich liegt es an der Linearität eines Buches, aber bei der Lektüre fehlte mir nach einigen Kapiteln der rote Faden. Es hätte dem Buch gut getan, wenn am Ende des Buches noch zwei, drei Reden anhand der vorher diskutierten Effekte erläutert worden wären, damit man einen besseren Überblick bekommt.

Von allen Effekten fand ich am einprägsamsten, dass man zuerst eine Forderung aufstellen sollte, um sie dann zu begründen und nicht erst die Begründung formuliert, um dann eine Forderung davon abzuleiten. Das ist für mich für meine politische Arbeit ganz praktisch zu wissen, genauso wie die das Umhängen des Deutungsrahmens.

Was mir ziemlich sauer aufgestossen ist: Wegner formuliert immer wieder von Oben herab und es wirkt so, als ob er von den handelnden Personen seines Buches, nämlich den Politikerinnen und Politikern, nicht viel hält. Das tut dem Buch nicht gut. Insgesamt bietet Wegner einen guten Überblick über das, was hinter der Sprache der Politik steckt.

Talking Points oder die Sprache der Macht: Mit welchen Tricks Politiker die öffentliche Meinung steuern

Dieses Buch habe ich gelesen, weil Michel mich fragte, ob ich The Industries of the Future von Alec Ross schon auf meiner Leseliste hätte. Da der Autor mich dann auch gleich ermunterte, das Buch zu lesen, konnte ich kaum widerstehen.

the_industries_of_the_futureUnd ich bin sehr froh, dass ich dieses Buch gelesen habe, denn es ist ein sehr vernünftiger Versuch, die aktuellen Entwicklungen zu beschreiben, ohne dabei utopistische Wolkenkuckucksnester zu entwickeln oder in wüste dystopische Betrachtungen zu verfallen. Alec Ross ist der ehemalige Senior Advisor on Innovation für Secretary of State Hillary Clinton und in dieser Funktion hat er viele Teile der Welt gesehen. Ross hat ein Buch geschrieben, dass viele persönliche Eindrücke von Begegnungen auf der ganzen Welt mit aktuellen Statistiken verknüpft, um sich so der Frage anzunähern, was uns in Zukunft erwarten wird und wie wir unsere Kinder auf diese Zukunft idealerweise vorbereiten sollten.

Ab und zu merkt man mal, dass der Autor noch das ein oder andere Hühnchen zu rupfen hatte („The high-water mark for Belarus and the Internet is a social media-savvy graduate student in Massachussetts named Evgeny Morozow, who writes neo-Luddite screeds against American technology companies, advancing the official views of Russia and Belarus.“), wobei ich sehr grinsen musste, denn der junge Mann hat ja auch im deutschen Feuilleton sehr viel Aufmerksamkeit für seine dystopischen Betrachtungen bekommen.

Zwei Themen fand ich besonders interessant an diesem Buch. Das eine ist die Disruption im Finanzsektor durch Bitcoin und Blockchain, das andere Thema ist die Herangehensweise an Innovation in den unterschiedlichsten Ländern der Welt. Alec Ross ist genervt von der ewigen Frage, wie man denn den Erfolg des Silicon Valley am Besten kopieren könnte und verweist darauf, dass nicht die Frage nach dem nächsten Silicon Valley entscheident sei, sondern nach dem nächsten Estland.

Leider flaut das Buch zum Ende hin etwas ab, denn gerade vom Schlusskapitel hätte ich mir eine stärkere und pointiertere Antwort auf die Frage erhofft, was wir tun müssen, damit unsere Kinder besser auf die Zukunft vorbereitet sind. Das blieb irgendwie viel zu allgemein, da hätte etwas mehr Zuspitzung dem Buch gut getan.

The Industries of the Future

Die SPD im Bund rutscht immer tiefer in den Umfragen, also ist jetzt die Zeit gekommen, dass Genossen sich gegenseitig tolle Tipps geben, wie es denn wieder aufwärts gehen kann.

Herrlich. Diese Tipps sind alle überflüssig. Denn sie hangeln sich an einer simplen Links-/Rechts-, Pro-Gabriel-/Contra-Gabriel-, Mehr-dies-/Weniger-jenes-Arithmetik entlang, die nicht ansatzweise weiterhilft.

Die SPD hat nämlich gar kein Problem, weil sie zu links oder zu wenig links ist, oder weil der Vorsitzende prima oder doof ist, sondern die SPD hat ein Problem damit, dass sie nicht mehr begründen kann, warum man sie wählen sollte.

Auf gut Deutsch: das Storytelling der SPD ist für’n Arsch.

Das hat einen einfachen Grund: der SPD ist die Vision abhanden gekommen, die die Mitglieder zusammenschweisst und die Wähler an die Urne treibt. Stattdessen schwelgt die überalterte Partei in der Vergangenheit, zehrt von ihren Erfolgen, aber schafft es nicht mehr, die Menschen mitzunehmen.

Dabei kann es so einfach sein. Olaf Scholz versprach in Hamburg „ordentliches Regieren“ und wurde gewählt. Malu Dreyer hat jüngst in Rheinland-Pfalz gezeigt, dass sie für ihre Vorstellungen eines sozialen und modernen Bundeslandes gewählt wird.

Aber auf Bundesebene strampelt sich die Partei ab, ist der Aktivposten der Regierung, macht und tut, aber schafft es nicht, ein Bild entstehen zu lassen, dass die Wähler anspricht. Die SPD ist dem Alternativlosigkeitsmantra der Kanzlerin zum Opfer gefallen, weil sie seit Jahren den alten Fehler der SPD immer und immer wiederholt: sie versucht, staatstragender als alle anderen Parteien zu sein. Der Ausspruch der „vaterlandslosen Gesellen“ aus dem 19. Jahrhundert schwingt immer noch nach im Selbstverständnis der Genossen und sie tun alles, um diese Etikettierung ad absurdum zu führen.

Die SPD stand immer für den Gegenentwurf zu den Konservativen, sie stand für das moderne Deutschland. Nun wirkt die SPD als zu Tode gesiegt, denn natürlich ist die Bundesrepublik sozialdemokratischer geworden in den letzten 50 Jahren und die SPD hat viel erreicht. Aber darauf kann man sich nicht ausruhen, sondern man muss mutig nach Vorne gucken und neue Ziele definieren. Die moderne Gesellschaft kann man nicht konservieren, sondern man muss sie immer wieder aufs Neue vorantreiben und erkämpfen. Aber aus dem Gegenentwurf ist in den letzten 20 Jahren zunehmend nur eine etwas bessere Variante der vermeintlich herrschenden Meinung geworden – anstatt selber den Standard zu definieren, hat man sich damit begnügt, ein wenig besser als die Konservativen zu sein.

Das Ergebnis ist eine Beliebigkeit, die den Wählern egal geworden ist. Das Ergebnis ist aber auch, dass man der SPD vieles nicht mehr abnimmt, weil sie konturlos geworden ist, um Konflikte mit den Koalitionspartnern zu vermeiden.

Das ist aber nicht genug! Es müssen wieder Positionen erstritten werden, die grundlegend anders sind als die der Konservativen! Die Welt von Morgen hat andere Spielregeln als die der 70er Jahre und dafür muss man Konzepte entwickeln. Vor allem aber muss man die Menschen mitnehmen, man muss Bilder malen, wie die Zukunft aussehen kann, damit sich die Menschen unterhaken können und mit auf die Reise dorthin genommen werden.

Die SPD wird niemals gewählt werden, weil sie weniger Scheisse als die CDU/CSU ist, oder weil sie als Korrektiv in der Regierung das Schlimmste verhindern könnte. Die SPD wird gewählt werden, wenn sie den Wählern ein klares Angebot macht, das eine wirkliche Alternative darstellt. Wenn weiter Technokraten die Debatten definieren, werden sich weiterhin die Wähler entnervt abwenden, weil sie die Unterschiede nicht verstehen und weil sie die Detailhuberei nicht nachvollziehen können.

Der SPD im Bund fehlt ganz oft einfach eine konsequente Haltung. Es werden im vorauseilenden Gehorsam Dinge gemacht, die falsch sind, aber die man „abräumen“ will, damit der politische Gegner daraus kein Kapital schlagen kann. Das Verhalten der SPD bei den Netzsperren und bei der Vorratsdatenspeicherung lässt sich wieder durch den Vorwurf der „vaterlandslosen Gesellen“ aus der wilhelminischen Zeit erklären. Das will man vermeiden, also schränkt man lieber ein paar Grundrechte ein und ignoriert die eigenen Grundwerte, als sich dem Vorwurf ausgesetzt zu sehen, die Innere Sicherheit zu vernachlässigen. Anstatt genau dann Contra zu geben und für die eigenen Positionen zu werben! Mütterrente ist genau so ein Thema und es gibt noch viele weitere mehr: die SPD verbiegt sich, weil sie Anerkennung in der falschen Ecke sucht.

Es muss mit einem breiteren Pinsel gemalt werden und es muss deutlich gemacht werden, dass das sozialdemokratische Bild der Zukunft strahlender ist und dass man alles tun wird, um dort hinzukommen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Die SPD will es allen Recht machen und geht dabei unter. Dann lieber mal klare Kante und Debatten, bei denen die Fetzen fliegen, aber man am Ende weiss, woran man ist. Dieses endlose „Schutzmacht der kleinen Leute“-Gelaber interessiert doch eh niemanden mehr, die SPD muss dafür stehen, dass die Mittelschicht weniger Sorgen vor finanziellem Abstieg hat und die kleinen Leute wieder eine Aufstiegsperspektive haben. Beispiel gefällig? Dafür muss brutalstmöglich in Bildung investiert werden, was trotz aller Beteuerungen, wie wichtig Bildung sei, seit Jahrzehnten ausbleibt. Stattdessen wird dann die Rente für diejenigen aufgebessert, die vor vielen Jahren nicht genügend Bildung abbekommen haben und seitdem als Geringverdiener durchs Leben krebsen. Das ist doch genau falsch rum gedacht. Die Incentivierungen müssen anders rum sein: das Geld muss in die Bildung fliessen, damit nachher mehr Rente da ist.

Das Potential für sozialdemokratische Politik ist riesig. Am Beginn des 21. Jahrhundert stehen wir vor mannigfaltigen Umbrüchen und wer, wenn nicht die deutsche Sozialdemokratie soll es schaffen, diese Umbrüche so zu meistern, dass der einzelne Mensch dabei nicht untergeht, sondern eine lebenswerte Zukunft vor sich hat? Die SPD hat in ihrer 150-jährigen Geschichte genau das immer wieder gezeigt und darauf sind wir Genossen zu Recht sehr stolz. Aber nun muss eben alles dafür getan werden, dass trotz Globalisierung und Digitalisierung die Grundwerte Freiheit, Gleichheit, Solidarität auch im 21. Jahrhundert für die Menschen eine wunderbare Leitplanke darstellen, für die man zur Wahlurne schreitet und das Kreuz bei der SPD macht!

Da sind wir allerdings gerade überhaupt nicht. Technokraten dominieren die Partei, für große Entwürfe fehlt der Mut und ein Bild von der Zukunft kann niemand so malen, dass es eine Anziehungskraft entfaltet. Das Storytelling der SPD ist scheisse – und das Problem ist hausgemacht, daran haben alle Schuld, die sich in den letzten Jahren in der Partei engagiert haben, aber vor allem auch die, die sich nicht engagiert haben. Sich jetzt hinzustellen und auf den Parteivorsitzenden zu zeigen, ist einfach. Aber es hilft überhaupt nicht, denn die Partei insgesamt versagt gerade. Denn die SPD selber schafft es nicht, Alternativen zu entwickeln und anzubieten. Alternativlosigkeit macht sich auch in der SPD breit und dem muss man mit frischen Konzepten entgegenwirken! Denkt anders, denkt radikaler, geniesst den Gegenwind und springt in den Diskurs! Die Sozialdemokratie war nie so wichtig wie morgen!