Schlag ins Gesicht für die Hamburger SPD

Ernüchternd. Die Hamburger SPD wurde abgestraft, vor allem wohl wegen der Bundespolitik, aber auch, weil Ole von Beust hohe Sympathiewerte hat und der SPD in Hamburg keine Erneuerung zugesprochen wird. Im Gegensatz zur CDU hat die SPD die Themen der Stadt aufgegriffen und versucht, sie den Wählern näher zu bringen. Dabei ist sie gescheitert.

Auf der anderen Seite freue ich mich natürlich, dass Schill jetzt seine Auswanderungspläne wahrmachen kann und die Pünktchen-Partei FDP künftig ausserhalb des Parlaments bleiben muss. Die Grünen haben gut zugelegt, was auch so zu erwarten war.

Die Stimmung auf der Wahlparty der Hamburger SPD war aber dennoch ganz gut, was wohl daran liegt, dass viele Genossen befürchteten, bei 26% zu landen. Ganz schön bitter, für eine Partei, die vor gar nicht langer Zeit immer um die 50% der Stimmen hatte.

Hamburger Bloggertreffen: Mittwoch, 10 März, 19:30 in der Marktstube

Es wird mal wieder Zeit für ein Bloggertreffen in Hamburg. Noch dazu haben wir als Stargast Loic le Meur, der sich auf einer Deutschland-Tournee befindet.

Mittwoch, 10. März, ab 19:30 in der Marktstube (Marktstrasse, Karoviertel)

Es wäre prima, wenn ihr uns vorab mitteilen könntet, ob ihr kommt, damit wir bei abzusehender geringer Beteiligung noch ein paar mehr Witze oder kleine Performances einstudieren können, um auch ja alle TeilnehmerInnen bei Laune zu halten. Anglophile Leser können bei Heiko die Einladung noch einmal auf Englisch geniessen.

Schill gnadenlos vom Band

Hamburg (lpd) – In einem Akt gnadenloser Verzweiflung rief heute morgen die automatisierte Telefonterroranlage von Ronald Schill beim langjährigen Genossen Nico Lumma an. Ein Dialog wurde sicherheitshalber nicht gesucht, stattdessen die bekannten Halbwahrheiten und Parolen verbreitet. “Mir schmeckt mein Frühstück jetzt nicht mehr, ich gehe erstmal SPD wählen und frühstücke dann weiter,” so ein sichtlich genervter Nico Lumma.

Einmal Rotwein für die Wanne

Ahrensburg (dpa/lno) – Einige Teilnehmer an der Klausurtagung der schleswig-holsteinischen CDU in Ahrensburg haben auf ihren Zimmern kleine Präsentflaschen Rotwein der Marke «Beau Rivage» vorgefunden. Ein CDU-Sprecher bestätigte am Sonnabend entsprechende Medienberichte. Dabei habe es sich um einen «blöden Zufall» gehandelt; verantwortlich sei das Tagungshotel. Im Genfer Hotel «Beau Rivage» war der frühere schleswig-holsteinische Ministerpräsident Uwe Barschel (CDU) 1987 tot in der Badewanne gefunden worden. [ Abendblatt-Ticker ]

Wenigstens haben die nicht noch gleich etwas Badezusatz dazu gelegt. Aber dennoch eine sehr subtile Erinnerung an einen der grössten CDU-Skandale der letzten 20 Jahre.