Kaputte Daumen vom Blackberry?

Es bleibt einem aber auch gar nix erspart:

Trendy handheld Blackberry devices could cause damage to users’ thumbs, doctors are warning.

Sales of the £200 gadget, which can be used to email, page and phone, have boomed in recent years with celebrities such as David Beckham using them.

But US and UK doctors said repetitive use could cause arthritis or harm tendons in the thumb.

Research in Motion, which manufactures the Blackberry, said it would not comment on the claims.

Jetzt gehe ich auch noch ein weiteres Risiko ein, abgesehen von den ganzen Strahlungen und so, nur weil ich einen Crackberry nutzen und meine Mitarbeiter mit Emails von unterwegs tyrannisieren will.

Abgesehen davon wusste ich gar nicht, dass David Beckham und ich Gemeinsamkeiten haben. Vielleicht sehen wir uns ja mal, wenn wir wegen Blackberry-Daumen-Behandlung bei Dr. Müller-Wohlfahrt im Wartezimmer sitzen.

[via: Slashdot | Could Your Blackberry Be Damaging Your Thumbs?]

Bill Gates will mehr Sicherheit im Internet

Wenn ich deratiges lese:

Microsoft-Gründer Bill Gates will sich in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Verbänden für mehr Sicherheit im Internet einsetzen. Er will das «Computernetzwerk so zuverlässig wie das Stromnetz» machen.

dann denke ich immer Reflex-artig: “Wie, Microsoft will Windows vom Markt nehmen?”

Microsoft und Sicherheit in einem Atemzug, dass ist wie Kim Jong Il und Demokratie, das passt nicht zusammen.

Hier stinkts

Hier stinkts

Ich gehe nach Hause…

WM 2006: Daten her, dann gibt es vielleicht ein Ticket

Morgen beginnt der Verkaufsstart für die WM 2006 und der DFB hat alles im Griff:

Die Zielsetzung ist für FIFA und OK klar. “Die Fans prägen mit ihrem Auftreten das Bild einer WM. Wir wollen einen optimalen Service bieten und hoffen darauf, dass alle Stadien nicht nur ausverkauft sind, sondern auch bis zum wirklich letzten Platz besetzt”, sagt Franz Beckenbauer. FIFA-Generalsekretär Urs Linsi ergänzt: “Im Ticketing Sub-Committee haben FIFA und OK faire Rahmenbedingungen erarbeitet, die hoffentlich gut umgesetzt und akzeptiert werden.”

Die fairen Rahmenbedingungen bedeuten letztendlich, dass jeder interessierte Fan, ob er nun eine Karte zugeteilt bekommt oder nicht, erst einmal mit allen seinen persönlichen Daten erfasst wird. Noch dazu wird dank RFID auch noch genau ermittelt werden, dass ein Besuch im Stadion stattfindet. Dazu Matthias Meldau vom CCC:

Unter dem Vorwand, die WM zu einer sicheren Veranstaltung zu machen, greift die FIFA massiv in die Privatsphäre der Fußballfans ein. Bei der Internet-Registrierung müssen mehr Daten angegeben werden als beim Einwohnermeldeamt, wenn man von Augenfarbe und Größe einmal absieht. Neben Daten zur Person werden schließlich auch Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Kreditkartennummer erfaßt.

Ich kann ja noch halbwegs nachvollziehen, dass man für Personen-gebundene Karten ein paar Daten erheben muss, aber wieso ich beim Versuch, überhaupt Tickets zu bekommen, schon alle meine Daten Yahoo, Mastercard und Eventim geben muß, das entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

Ich dachte immer, es ginge um Fussball, nicht um den gläsernen Zuschauer.