Mobiles Telefonieren in den USA

Nachdem ich mir mal die Kosten für Roaming angeguckt habe und nicht 1 EUR pro Minute zahlen wollte, habe ich mich heute so ziemlich als aller erstes mal auf die Suche nach einem Mobilanbieter gemacht. Nachdem ich bei zwei CDMA-basierten mit meinem Ansinnen, nämlich dem Erwerb einer Prepaid-SIM-Karte, abgeblitzt bin, konnte ich dann bei Cingular ein kleins Stück Plastik erwerben. Ich darf nun pro Anruf 10 Cent bezahlen, egal ob ich anrufe oder angerufen werde. Das nenne ich konsequent. Es wundert mich, dass in Deutschland keiner der Mobilfukanbieter für Airtime abkassiert, es liegt doch so nahe, denn damit kann man noch mehr verdienen. Da ich leider keine Datenflatrate habe, werde ich mir das shozu-en von Bildern wohl erst einmal verkneifen dürfen.

Jedenfalls bin ich jetzt stolzer Besitzer einer lokalen 515-er Handynummer, denn es gibt hier keine nationalen Nummern wie in Germanien.

Praktischerweise habe ich allerdings im Haus mit Cingular kein Empfang, also wird meine mobile Experience eher woanders stattfinden. Soviel zum Thema Raising the Bar.

Everything ASAP

klingt nach einem Management-Howto, war dann aber doch nur ein Kiosk.

Iowa

Auf dem Weg aus dem Flieger durch den langen Jetway bis in das Flughafengebäude dachte ich “oh, wir nähern uns dem Inneren der Erde, es wird immer wärmer!”, danach verliessen wir den Jetway und waren wieder im klimatisierten Bereich. Alles war gut. Dann gingen wir vor dir Tür. Heissester Juli in Deutschland seit Anfang der Temperaturaufzeichnung my Ass! Gefühlte 45 Grad ohne einen Hauch Luft, so geht Sommer.

Genauso hatte ich es in Erinnerung.

Detroit

Ziemlich gerädert sind wir in Detroit gelandet, die Lütte spielt und wir warten auf den Anschlussflug.

Westward Bound

Vor 17 Jahren bin ich als aufgeregter Austauschschüler zu einem Jahr in den USA aufgebrochen, genauer gesagt nach Des Moines, Iowa, mitten im Mittleren Westen, Americas Heartland sozusagen. Jetzt mache ich mich mitsamt Familie auf den Weg dorthin zurück, denn es gilt die Hochzeit meiner jüngsten Gastschwester zu feiern.

Wir haben jetzt den halben Hausstand verpackt und wenn es in den nächsten Tagen hier etwas ruhiger werden sollte, bzw. Artikel zu seltsamen Uhrzeiten erscheinen, dann liegt das an einigen Stunden Zeit- und einer ordentlichen Portion Prioritätenverschiebung.