Germanisches iPhone mit T-Mobile?

Angeblich soll am Montag verkündet werden, dass das iPhone Ende des Jahres mit T-Mobile auf den Markt geworfen wird, dafür auch mit 3G. Einige spekulieren, dass dafür dann Wifi fehlen wird.

Da ich in Bonn wohne, bin ich ja quasi auch Insider, daher meine Spekulationen:

– das User-Interface wird in dezentem Magenta gehalten sein
– unten auf dem iPhone klebt ein fetter T-Mobile Aufkleber
– mobile Internet-Nutzung ist auf T-Zones beschränkt

[ via: European iPhone to be Offered on Multiple Carriers ]

Ich werde mir das iPhone jetzt

… noch nicht kaufen.

Was soll ich auch mit einem Zwei-Jahres-Vertrag bei AT&T, bei den derzeitigen Roamingkosten wäre mir das viel zu teuer.

MySpace akzeptiert Facebooks Vorreiterrolle

Das hat mich dann doch überrascht:

MySpace is likely to change its technology strategy to allow other online companies to “plug” their web services directly into its social networking site, according to Chris DeWolfe, one of its founders.

The move would mark a new step in the evolution of social networks into fully fledged internet platforms, while opening a new front in the battle for audience share among the web’s fastest-growing companies.

Ich bin davon ausgegangen, dass MySpace das Thema aussitzen würde. Es zeigt aber auch, dass MySpace derzeit Facebook hinterherläuft was die Akzeptanz bei Developern angeht. Da haben die MySpace einiges an verbrannter Erde hinterlassen, weil Business-Modelle von Drittanbietern erst geduldet, dann gebremst wurden. Was fehlt, sind ordentliche Richtlinien für Drittanbieter und nicht die bislang praktizierte Willkür.

Facebook ist da wirklich schon weiter, was mich interessieren würde: was macht studiVZ? Bleiben die auf dem Stand von Facebook 2006, oder werden auch die Weiterentwicklungen kopiert?

Deutschlandfonds

Vor ein paar Wochen wurde mir (und anderen) die Idee des Deutschlandfonds präsentiert und um mein Feedback gebeten. So ganz schlüssig bin ich mir bei dem Thema nicht. Interessant ist dazu ein Artikel in der FTD, so als Überblick zum Thema.

Ich bin mir immer noch am Zweifeln, ob die Idee, einen möglichst breit aufgestellten Fonds zu basteln, an dem Angestellte dann Anteile bekommen und somit das direkte Risiko an einem Unternehmen beteiligt zu sein, das auch Pleite gehen kann, wirklich so ein großer Wurf für die Masse der Angestellten ist oder eher eine massive Verwaltung schafft, die dann die Gelder so investiert, dass am Ende nichts bei rumkommt. Ich weiss auch nicht, ob der Fokus auf Deutschland der Vorteil oder der Nachteil ist.

Generell finde ich die Idee auf den ersten Blick charmant, aber ich bezweifle, dass die Umsetzung so erfolgt, dass sie die Idee nicht komplett verwässert.

Was meint ihr?