krank!?

Normalerweise bekomme ich nach der OMD eine dicke Erkältung, gepaart mit Unwohlsein, Fieber, Kopfschmerzen und allem was dazu gehört. Dieses Jahr kam das alles schon vor der OMD, so dass ich mich seit Ende letzter Woche durchaus unüblich lange in meinem Bett aufhalte. Die Erkältung blieb bislang aus, aber auch der Rest nervt mich ziemlich. So habe ich leider das Startup Weekend verpasst und werde auch die OMD verpassen, das erste mal seit 6 Jahren.

Je eher daran, desto eher davon, oder so.

Erfolgschancen von Gründungsideen

Vor ein paar Tagen rauschte eine Mail rein mit einer kurzen Frage und der Bitte um eine zügige Beantwortung.

Die Frage lautete: “Frage: Welcher Gründungsidee würdest du (im Prinzip) die besten Erfolgschancen geben?” und wurde von Cem Basman gestellt anlässlich des kommenden Startup Weekends in Hamburg.

Ein kurzes Text-Statement wollte Cem haben und ich bin irgendwie ziemlich lange Schwanger gegangen mit diesem Statement, denn auch wenn die Frage kurz und knapp gestellt wurde, ist die Beantwortung wenig trivial. Ich lese eigentlich täglich Businesspläne und Konzepte von Gründern, die Interesse an einer Beteiligung durch Media Ventures haben. Ich kann, glaube ich jedenfalls in aller Bescheidenheit, auch ganz gut absehen, was kommt, was bleibt und was geht, und somit eine fundierte Einschätzung geben, ob das Konzept erfolgversprechend ist. Das ist allerdings etwas komplett anderes, als mal eben eine Gründungsidee zu definieren, die für das Startup-Weekend passt und die besten Erfolgschancen hätte.

Ganz abgesehen davon, dass ich natürlich einen immensen Interessenskonflikt habe, denn wenn die Idee so verdammt gut ist, dann könnte Media Ventures diese Idee natürlich auch einfach selber umsetzen, versuche ich mit dem Thema mal langsam zu nähern. Gucken wir uns doch einmal einige Faktoren an, die beim Startup-Weekend eine Rolle spielen:

1. viele Gesellschafter
2. einige Macher
3. 48 Stunden Zeit
4. irgendwas mit Internet
5. möglichst wenig Kosten

Ich würde also eine Gründungsidee bevorzugen, die möglichst einfach gehalten ist, denn es sind ja nur 48 Stunden Zeit, die sich schnell viral verbreiten lässt, denn es gibt ja immerhin 200 Leute, die den Virus verbreiten können, naja, und im Internet sollte es auch irgendwie ablaufen. Konkreter: tja. Das ist Aufgabe der Gesellschafter am Wochenende, eine Idee zu finden, die eine niedrige Eintrittsbarriere für die User vorsieht, sich schnell verbreitet, ach und dann auch noch Umsätze generiert. Ich bin gespannt auf die Diskussion, auch wenn ich nicht mehr als diesen Denkansatz bislang beitragen konnte.

14 Jahre

Meine Frau sagt gerade, mein Blog habe an Seele verloren.

Vor 14 Jahren ist nach einigen Jahren des Kampfes gegen den Krebs meine Mutter verstorben. Vor 37 Jahren ist an denselbem Tag der von meinem Bruder und mir sehr verehrte Jimi Hendrix gestorben. Das macht es nicht leichter, aber das Verknüpfen eines Datums mit einem anderen hilft beim Erinnern, mir jedenfalls.

Tage wie heute sind immer schwer, jedes Jahr. Bloggen kann ich erst recht nicht darüber, da gibt es so viel zu sagen, für das ich Worte nicht finde.

Als Chef bekommt man nichts geschenkt

ausser einem gelben Karton voller Altpapier inklusive einem Anschreiben von Herrn Zumwinkel und ein paar sog. Vorteilsangeboten.