Telefonieren mit dem Kieferknochen

Von dem Claim The Highest Rated Bluetooth Headset. Ever. habe ich mich durchaus beeindrucken lassen und mir das Jawbone bestellt. Ich habe die letzten Jahre immer mal wieder Bluetooth-Headsets ausprobiert und nicht nur das Gefühl gehabt, dass ich aussehe wie ein Möchtegern-Startrek-Darsteller, sondern auch dass ich ein Kilo strahlendes Plastikzeug am Kopf mit mir rumtrage. Daher habe ich in den letzten Jahren ein paar gute Handvoll herkömmlicher Headsets verschlissen, bei denen immer das Kabel irgendwann durch war.

Nun also das Jawbone. Das Design ist chic, es gibt nur 2 versteckte Knöpfe, von denen man eigentlich nur einen drücken muss. Denn das sogenannte NoiseShield will man durchaus anhaben, da es die Hintergrundgeräusche wegfiltert und so für beide Teilnehmer eines Telefonates die Verbindungsqualität verbessert. Bei Jawbone.com gibt es ein nettes Demofilmchen, das dieses Verfahren vorstellt. Ganz so phantastisch ist die Qualität nicht, aber immerhin schon sehr ordentlich, auch wenn die Stimmen etwas kratzig wirken.

Irgendwann werde ich dann auch mit einem Handgriff das Pairen, ans Ohr fummeln und Gespräch annehmen so beherrschen, dass ich so weit bin bevor der Anrufer auflegt.

MySpace Developer Platform startet in einer Woche

Am 6. Februar startet die MySpace Developer Platform und wenn man mag, kann man sich jetzt schon anmelden. Das ist doch was, vor allem ein riesiger Schritt für die riesige Social Community, die MySpace nun einmal darstellt. Warum die MySpace Developer Platform und das darin enthaltende OpenSocial wichtig ist, erläutert Ben Metcalfe:

The reason this is important is because it empowers the developer with contextual information about the viewer and the owner of the viewed profile. It also gives the gives the green-light and encouragement to put apps on profiles – something that was slightly mirky ground before.

Ich bin gespannt, was dort alles entsteht, denn die Möglichkeiten sind schon grandios.

50 Jahre Lego

Damals, in meiner Jugend kurz nach dem Krieg, da hatten wir Lego. Nicht viel, aber immerhin, was sollte man machen. Aus Lego konnte man alles bauen, die Farben der Steine war egal, es kam auf die Form an. Dänemark-Urlaub mit Legoland-Besuch stellte den Highlight des Jahres dar und sorgte für langanhaltendes Staunen. Zu meinen Lieblingskreationen gehörte ein Lego-Aufräum-Gefährt, das diesem Dingens hier nicht unähnlich war, auch wenn es vor dem Film bereits entstand, und ein X-Wing-Fighter, der eher wenig mit diesem Exemplar zu tun hatte.

Als Vater allerdings sehe ich Lego aus einer ganz anderen Perspektive. Endlich kann ich viel Lego kaufen, ob Kiloware oder einzelne Packungen, oder Mindstorms, oder oder, der limitierende Faktor ist hier lediglich die Ehefrau, die die Hinweise auf die Anschaffung pädagogisch-wertvollen Spielzeugs für unsere Kinder als puren Legoismus entlarvt.

Lego ist mein Lieblingsspielzeug, das war schon immer so und wird auch so bleiben. Irgendwann habe ich auch mal Zeit, mit meinen Mindstorms zu spielen.