Lunch 2.0 zur Web 2.0 Expo in Berlin

Das Lunch 2.0 Wiki füllt sich recht ansehnlich, mittlerweile sind 50 von 70 Plätzen des Lunch 2.0 Events in Berlin gefüllt.

Gesponsert wird das Mittagessen von den Plista-Jungs, und wenn ich mir Dominik so angucke, dann weiss ich, dass es ordentlich etwas zu essen geben wird.

Getreu dem guten alten Motto “ein deutsches Event-Wiki erkennt man daran, dass Timo Heuer an Nummer 1 steht” reihen sich danach die üblichen Verdächtigen ein. Es gibt übrigens noch ein quasi offizielles Web 2.0 Expo Wiki, aber dort ist die Zahl der Teilnehmer noch recht überschaubar. Timo allerdings ist an Platz 1, insofern ist noch Hoffnung…

Die Berlin Web Week nimmt also stetig an Form an, so langsam wird das zum Web 2.0 Overkill in Berlin.

LateCrunch nach der Web 2.0 Expo

Die Mutter aller Parties für die Startup-Szene hat Mike Butcher angekündigt.

Am Ende der Web 2.0 Expo in Berlin findet am 23.10. die LateCrunch-Party statt. Anmelden kann man sich hier und derzeit sind noch 48 Plätze frei, aber das ist auch nur die erste Tranche der Tickets. Sponsoren werden noch gesucht, was für Startups sicherlich eine geeignete Möglichkeit ist, auf sich aufmerksam zu machen.

CSU: Epic Fail.

Heute abend wird Angela Merkel ziemlich blass vor dem Fernseher gesessen haben. Die letzte Bastion der Union, der Stimmenbringer für die Union im Bund, ist geschleift. Zwar hat die SPD in Bayern so viele Prozentpunkte, wie die CSU verloren hat, was einerseits recht üppig ist, andererseits für eine Volkspartei ein Armutszeugnis darstellt. Aber die CSU mit ihrem Anspruch, die Partei Bayerns zu sein, hat einen historischen Denkzettel verpasst bekommen.

Die Auswirkungen diese politischen Erdbebens heute werden vor allem in Berlin zu spüren sein. Die CSU muss jetzt zeigen, dass sie trotz allem immer noch eine wichtige politische Kraft darstellen will, die ihre Eigenständigkeit verdient. Gleichzeitig fährt sie nicht mehr die Ergebnisse ein, die alle, vor allem die Kanzlerin, von ihr erwartet. Das wird kein Spass werden für Frau Merkel, wird sie jetzt in ihrer Drei-Parteien-Koalition von zwei Seiten in die Zange genommen.

Guckt man sich das Bayern-Debakel der CSU mal näher an, vor allem die Hauptakteure, dann stellt man eine ziemlcihe Ähnlichkeit mit der Bundes-CDU fest. Es gibt kaum noch politische Schwergewichte bei der Union, wie man bei einem Blick auf das Kabinett auch sehr gut feststellen kann. Die Minister Steinmeier, Steinbrück und Scholz sind die Aktivposten, von der Union spielt niemand eine Rolle. Die Fokussierung auf die Kanzlerin hat bislang die Personalarmut der Union kaschiert, aber mit dem CSU-Debakel wird jetzt klar, wie schlecht es um die Union steht.

Das bürgerliche Lager steht vor großen Umwälzungen, die CSU hat gerade den Anfang gemacht, aber die Union wird noch lange auf den 28. September zurückblicken, als das Unheil zum ersten Mal richtig deutlich wurde.

TimesPeople

Die TimesPeople sind gestartet. Das bekannte Newsfeed-Konzept wird jetzt auf die (hyper-)lokalen Nachrichten bei der New York Times angewendet. Letzendlich paart sich hier Newsfeed mit Crowdsourcing, denn je mehr Artikel, Videos, und so weiter mit anderen ausgetauscht werden, desto mehr kann die New York Times ein Blatt machen, das ihre Leser interessiert.

Ich warte dann mal, bis Abendblattleute.de startet…