Video-Überwachung in Hamburger Berufsschule

Nico —  13.02.2004

An der Staatlichen Handelsschule Berliner Tor wird George Orwell nicht unbedingt gelesen, dafür aber praktiziert. „Big Brother is watching you“ heißt hier die Devise: 14 Kameras liefern aktuelle Bilder von allem, was sich in der Schule tut. Ein Pilotprojekt, das seit zwei Jahren für mehr Sicherheit sorgen soll. Eine derartige Aufrüstung ist aus Datenschutzgründen nicht unumstritten. Der Schulleiter ist aber von der Video-Überwachung begeistert.[Hamburg Journal]

Im Beitrag sah man den glücklichen Schulleiter, wie er fröhlich zwischen den einzelnen Kameras hin- und herschaltete. Besser als Fernsehen, und noch dazu GEZ-frei. Wieso glauben eigentlich immer mehr Leute, dass mehr Überwachungskameras auch mehr Sicherheit mit sich bringen?

[ dieser Beitrag ist Moe gewidmet, da kenn ich nix.]

2 responses to Video-Überwachung in Hamburger Berufsschule

  1. Darüber hatte ich irgendwo schon mal was gelesen, nur irgendwie, naja, was soll ich schon noch dazu sagen? 8-)
    Gesamtgesellschaftlich gesehen scheinen sich eine Menge Leute bereits einig zu sein dass Überwachungskameras eine gute Sache sind, valide Begründungen gibts keine, aber egal. Die Frage warum das so ist, ist also eine sehr gute. Denn das entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Es muss irgendein diffuses Gefühl der Macht der Bilder gepaart mit Angst sein, aber weiss das schon so genau.

  2. Videoüberwachung ist sicher kein Allheilmittel – in vielen Fällen aber doch sinnvoll