Büro-Fehlplanungen

Nico —  9.03.2004

Die Männer-Toilette unseres Büros verfügt über einen Bewegungsmelder, der automatisch das Licht anmacht, wenn man den Vorraum betritt. Ich allerdings bin nicht nur jung und dynamisch, sondern habe meist eine proppevolle Blase und stürme dürch den Vorraum, viel zu geschwind für den Bewegungsmelder. Da Neonlicht für eine nette Stimmung an den Pinkelbecken sorgt, weiss man auch nie genau, ob das Licht jetzt doch noch angeht, oder aus bleibt. Oft stehe ich dann im Dunkeln vorm Pinkelbecken. Von den Komplikationen, die auftreten, wenn das Licht bei einer Sitzung automatisch ausgeht, will ich jetzt gar nicht anfangen.

Aber das ist nicht die einzige Idiotie, die sich die Planer bei unseren Büros haben einfallen lassen. Die Tür zu unserem Trakt lässt sich nur durch einen Summer öffnen. Dieser Summer ist allerdings aussen neben der Tür angebracht und jeder, der durch die Tür will, muss vorm Öffnen der Tür den Summer selber betätigen. Diese Konditionierung führt dazu, dass ich häufig auf neben Türen gelegene Lichtschalter drücke, bevor ich versuche, eine Tür zu öffnen.

One response to Büro-Fehlplanungen

  1. Unser Büro-Klo ist ebenso mit einem Bewegungsmelder ausgestattet. Ebenso funktioniert dieser nur nach sehr bewussten Bewegungen. Allerdings gibt’s bei uns auch Milchglasscheiben. Deshalb ist das im Dunkeln stehen bei unserem Büro nicht so kritisch´.