Feiern in Hamburg – nicht für alle ein Spass

Nico —  9.09.2004

Hermann Schreiber beschwert sich über die Freiheitsberaubung!, die ihm wegen der vielen Festivitäten in Hamburg widerfährt:

Nachdem die allgemeine Volksbelustigung über Alstervergnügen, Marathon, Triathlon und weiß der Himmel was sonst noch alles etwas abgeebbt ist, sollte doch auch die andere Seite – die der Eingesperrten, Ausgesperrten, Umgeleiteten, Lärmgeschädigten – gehört werden. Wir sind nicht so laut wie die anderen, auch nicht so viele. Aber auch wir sind Bürger dieser Stadt, bezahlen Steuern und haben Rechte.

Ja, mir tun die Anwohner an der Elbchaussee oder an der Alster richtig leid, dass sie ständig dem feiernden Pöbel ausgesetzt sind. Man sollte auch gleich den Zugang zum Wasser verbieten und die Wege entfernen, damit die feinen Herrschaften in aller Ruhe ihren Ausblick geniessen können.

3 responses to Feiern in Hamburg – nicht für alle ein Spass

  1. Hoffe in Hamburg hört keiner auf solche Leute. Bei uns aufm „Dorf“ gibt es bei jeder Veranstaltung, ausser dem Schützenfest, Beschwerden und ärger.

  2. Ist das Satire? Ich hoffe, das ist Satire.

  3. Das ist sicher keine Satire. Das ist doch überall so, vom kleinen Dorf bis zur Großstadt.
    Andererseits, sollte ich je an die Alster ziehen, würde ich Absperrungen auch sehr begrüßen.