05. März 2005

Spiegel kopiert Wikipedia-Texte

SpOn macht Copy&Paste ohne Rücksicht auf Urheberrechte, laut Don Alphonso in der BlogBar:

Kurz: das kommerzielle Medium Spiegel Online bezieht seinen Hintergrund-Bericht von der nichtkomerziellen Wikipedia – eine klare Verletzung des Urheberrechts, und obendrein enorm peinlich für das defizitäre Online-Projekt. Viellicht muss der Spiegel Online ja sparen und ist deshalb gezwungen, bei der Content-Beschaffung zu sparen. Qualitätsjournalismus, Herr v. Blumencron, ist das nicht.

Doof, das. Aber immer noch bleibt SpOn die in den Blogs am häufigsten zitierte Online-Publikation. Da sollte man als Blogger mal seine Qualitäts-Ansprüche überprüfen…

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Spiegel Online entschuldigt sich fu00c3u00bcr fu00c3u00bcr die unkorrekte Verwendung einer Hintergrundinformation.

Die Chefredaktion von Spiegel Online entschuldigt sich dafu00c3u00bcr, dass die Hintergrundinformation"Vu00c3u00b6lkermord an den Tutsi" zu einem Bericht u00c3u00bcber Ruanda nic....

Wenn es nur darum geht einen Begriff fu00c3u00bcr den Leser verstu00c3u00a4ndlich zu machen, um diesen ein erweitertes Hintergrundwissen zu ermu00c3u00b6glichen, ist es auch fu00c3u00bcr ein grou00c3u009fes Online Portal wie SpOn gestattet auf diese Quelle zu verlinken wie wir Blogger es ja auch machen. Jedoch ganze Textauszu00c3u00bcge zu kopieren um diese als eigene Recherche darzustllen, bezeichne ich als billigen Boulevard Jounalismus.

aha. es gibt noch mehr wirre als mich.

hauptsache wir haben TAGS und bloggs und hoffentlich niemand bei diesem Angebot, der NIE NIE ein Lexicon zitiert...

aber die Empfehlung gilt ja wohl nur fu00c3u00bcr *gg* er ;-)

blogger (kicher)