Bahnmitfahrer from Hell

Vier berlinernde Versicherungsvertreter mit AWD-Erfahrung auf dem Rückweg einer offensichtlich erfolgreichen Dienstreise. Einer versucht in einer Tour, mit seiner Frau zu telefonieren, was aber dank Funklöcher auf der Strecke Hamburg-Berlin nicht geht. Die anderen vergleichen das Angebot eines Versicherungsmaklers und hecheln alle Versicherungen durch, die der Makler zur Verfügung stellt: „DBV Winterthur.“ – „War ja klar.“ – „Standard Life hat er auch. „Ah. Gothaer?“ – „Ja, und Hannover Leben. „ah“.

Dann Schwenk zu Beckenbauer und Netzer, der mit der Grunderkenntnis endet, dass beide ziemlich viel Geld verdienen: „Der Beckenbauer, wenn der eine Neue hat, dann bekommt die andere paar Millionen, damit sie Ruhe gibt. – „praktisch.“

Dann Politik: „Ja, der Stoiber“ – „oh ja, Merkels Werte sind gestiegen“ – „oh ja, Auftreten mit den Medien ganz anders“ – „oha. Koch wartet noch“ – „oh ja. Schröder hat abgebaut, Schnauze voll“. Einer hat das neue Elmar-Brandt-Lied gehört und findet es klasse. Ich erinner mich an meinen Ipod Shuffle mit den absolut dämmenden Kopfhörern. Aaaah. Ruhe im Waggon, nur Musik…

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2 Antworten auf „Bahnmitfahrer from Hell“

  1. Weil es gerade von Lummaland aufgegriffen wurde und etwas zu lang für einen Kommentar ist…

    Ich glaube ich möchte zwei Gelegenheiten zu einem Treffen mit den schrecklichsten Bahnmitfahrern küren:

    Vorfall 1:

    Ein Pärchen Anfang bis Mitte Dreissig

  2. Mein Tipp: Philips HN60 Noise Canceling Earbud Headphones. Bei denen schaltet man die Außenwelt per Schalter aus. Da ist ein Gegenschallsystem drin – und die Stopfen sind auch ohne System schon sehr dicht. – Aber Du hast ja schon was passiv-dämpfendes gekauft.

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