last.fm: das war es dann wohl

Nico —  12.08.2005

last.fm hat still und heimlich einen Relaunch gemacht, der auf den ersten Blick sehr chic wirkt. Auf den zweiten Blick sieht man, dass man ab sofort einen last.fm-Player benötigt, um sich die Radio-Streams anzuhören. Ach ja, für den Mac gibt es noch keinen.

Damit endet dort jetzt meine Mitgliedschaft, das ist mir zu doof. Es gibt zwar jetzt auch Tagging und so, alles ist nett bunt, aber ich habe null Interesse an einem weiteren Playerdingens, wenn man doch vorher einfach Itunes nutzen konnte.

[siehe auch: das Netzbuch: last.fm verhärmt sich selbst]

5 responses to last.fm: das war es dann wohl

  1. Das sehe ich ganz anders: Mit dem Player ist (jedenfalls unter Windows) alles besser geworden: Das Winamp-Plugin stank, der Webplayer hat mich fast zur Verzweiflung getrieben etc. – jetzt gebe ich einen Artist ein, sehe vorher, was mich gleich erwartet und die Kommandos, die ich dem Player gebe, weden sogar zeitnah umgesetzt. Für den Player kann man ja sogar die Sourcen laden – ich vermute, iTunes und Winamp-Support werden sicherlich nicht lange auf sich warten lassen (und der Mac-Player auch nicht). Es war aber definitv sehr dämlich, die Seite ein paar Tage ganz abzuschalten, um sie dann ohne Mac- und Linux-Support wieder aufzumachen. Das beste an der neuen Seite ist übrigens, dass man sie mit dem neuen Player kaum noch sieht :)

  2. Entscheidend ist doch nicht der Player, sondern viel mehr die Profile, die danke Audioscrobbler existieren. Das ist IMHO das wirklich spannende, v.a. da inzwischen Player wir Amarok das recht intensiv nutzen.

  3. Ich fürchte, die haben sich tatsächlich kaputtentwickelt. Am praktischsten fand ich es, als der Popup-Player noch problemlos in meiner Opera-Sidebar funktionierte.

    Irgendwann ging es dann nochnoch in Firefox, und jetzt nurnoch mit eigenem Player… grmpf…

    Was ich aber viel problematischer finde: Die Empfehlungen funktionieren nicht wirklich gut. Die Ausbeute an guter Musik ist enttäuschend gering. „Normale“ Streaming-Radios mit Genre-Eingrenzung funktionieren bei mir besser… schade.

  4. Die soziale Gemeinschaft:

    Also ich schließ mich Flo voll an, jeder gemanagte Stream ist besser, man nuß nur den richtigen finden.

    Ich für meinen Teil drücke ziemlich oft die ban-Taste. Das nervt!

    Schon mal daran gedacht, dass diese ganze Sozial-Brimborium ein genialer Marketing-Gag ist. Die Werbewirtschaft kann die Auswertungen auf last.fm hervorragend nutzen.

    Und wir stimmen über zukünftige Hits ab (love, skip und ban), die Meinungsumfragen sind überflüssig –
    es lebe die Werbewirtschaft.

  5. Was wäre eigentlich daran falsch, wenn die über z.B. last.fm gewonnenen Daten zukünftig die Verkäufe gesteuert werden würden?