12. August 2005

last.fm: das war es dann wohl

last.fm hat still und heimlich einen Relaunch gemacht, der auf den ersten Blick sehr chic wirkt. Auf den zweiten Blick sieht man, dass man ab sofort einen last.fm-Player benötigt, um sich die Radio-Streams anzuhören. Ach ja, für den Mac gibt es noch keinen.

Damit endet dort jetzt meine Mitgliedschaft, das ist mir zu doof. Es gibt zwar jetzt auch Tagging und so, alles ist nett bunt, aber ich habe null Interesse an einem weiteren Playerdingens, wenn man doch vorher einfach Itunes nutzen konnte.

[siehe auch: das Netzbuch: last.fm verhärmt sich selbst]

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Was wu00c3u00a4re eigentlich daran falsch, wenn die u00c3u00bcber z.B. last.fm gewonnenen Daten zuku00c3u00bcnftig die Verku00c3u00a4ufe gesteuert werden wu00c3u00bcrden?

Die soziale Gemeinschaft:

Also ich schlieu00c3u009f mich Flo voll an, jeder gemanagte Stream ist besser, man nuu00c3u009f nur den richtigen finden.

Ich fu00c3u00bcr meinen Teil dru00c3u00bccke ziemlich oft die ban-Taste. Das nervt!

Schon mal daran gedacht, dass diese ganze Sozial-Brimborium ein genialer Marketing-Gag ist. Die Werbewirtschaft kann die Auswertungen auf last.fm hervorragend nutzen.

Und wir stimmen u00c3u00bcber zuku00c3u00bcnftige Hits ab (love, skip und ban), die Meinungsumfragen sind u00c3u00bcberflu00c3u00bcssig -
es lebe die Werbewirtschaft.

Ich fu00c3u00bcrchte, die haben sich tatsu00c3u00a4chlich kaputtentwickelt. Am praktischsten fand ich es, als der Popup-Player noch problemlos in meiner Opera-Sidebar funktionierte.

Irgendwann ging es dann nochnoch in Firefox, und jetzt nurnoch mit eigenem Player... grmpf...

Was ich aber viel problematischer finde: Die Empfehlungen funktionieren nicht wirklich gut. Die Ausbeute an guter Musik ist enttu00c3u00a4uschend gering. "Normale" Streaming-Radios mit Genre-Eingrenzung funktionieren bei mir besser... schade.

Entscheidend ist doch nicht der Player, sondern viel mehr die Profile, die danke Audioscrobbler existieren. Das ist IMHO das wirklich spannende, v.a. da inzwischen Player wir Amarok das recht intensiv nutzen.

Das sehe ich ganz anders: Mit dem Player ist (jedenfalls unter Windows) alles besser geworden: Das Winamp-Plugin stank, der Webplayer hat mich fast zur Verzweiflung getrieben etc. - jetzt gebe ich einen Artist ein, sehe vorher, was mich gleich erwartet und die Kommandos, die ich dem Player gebe, weden sogar zeitnah umgesetzt. Fu00c3u00bcr den Player kann man ja sogar die Sourcen laden - ich vermute, iTunes und Winamp-Support werden sicherlich nicht lange auf sich warten lassen (und der Mac-Player auch nicht). Es war aber definitv sehr du00c3u00a4mlich, die Seite ein paar Tage ganz abzuschalten, um sie dann ohne Mac- und Linux-Support wieder aufzumachen. Das beste an der neuen Seite ist u00c3u00bcbrigens, dass man sie mit dem neuen Player kaum noch sieht :)