Attenuation

Nico —  4.10.2005

Eines der tollen neuen Wörter, die ich in den letzten Wochen gelernt habe, ist Attenuation. Das Thema wird auch künftig sehr präsent sein, wenn man sich mit den neu entstehenden Web-Technologien auseinandersetzt. Es geht letztendlich darum:

Any time you have to make a choice about anything is a time when you need to attenuate, and maybe you could externalise that method of choice into the system itself; any time there’s too much complexity to be understood immediately is a time when time-based attenuation can help (sometimes we call this „teaching“). Maps are a wonderful form of attenuation, for pre-existing information. Another is the taking of a position in a landscape of information flow: You place yourself where peer- or authority-selected information will come by–we do this by choosing to read such-and-such a newspaper instead of a different one. Being concerned with attenuation is being concerned with the algorithms, the co-production of the algorithms with the people who sit in the information flows, the design factors (so that some information flows automatically hit your brain at a higher interrupt level)… It’s a big topic.

Beim O’Reilly Radar wurden schon mal einige Tools vorgestellt, die dieses Thema aufgreifen.

Durch die User-Zentrierung bei den aufkommenden neuen Web-Applikationen wird es leichter, die Informationen zu filtern, denn man selber kann entscheiden, wie es passieren soll. Die wunderbaren Mashups sind erst ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, wir werden noch viele weitere Konzepte sehen, die mit Weblogs, Folksonomies und dem ganzen anderen neumodischen Krempel zu tun haben werden, letztendlich aber dem User erlauben, sich selber zu verorten, in dem er eine Anzahl von Web-Applikationen zur Hilfe nimmt. Durch diese Verortung wird die Informationsaufbereitung leichter sein.