Mein Amazon ist kaputt

Seit ich ein paar Bücher für meine Frau bestellt habe, ist mein Amazon kaputt. Es werden mir in einer Tour Bücher zum Themenkomplex Stricken, Schwangerschaft und skandinavische Krimis angezeigt. Damit kann ich nichts anfangen, und seit wann schenke ich etwas, was sie sich wünschen könnte?

In diesem Zusammenhang finde ich den Button “gehört mir” sehr sinnvoll bei Gebrauchsmaterialien. Soll ich bei der Empfehlung für Senseo-Pads wirklich “gehört mir” ankreuzen?

In dem Zusammenhang gefallen mir die Anregungen für die Amazon Wishlist ganz gut, ich hätte gerne einen Permalink sowie einen RSS-Feed.

Anruf-Anzeigen

Google testet gerade ein neues Werbeformat, das die Eingabe der Telefonnummer erlaubt, damit dann der Werbetreibende direkt mit dem möglichen Kunden in Kontakt treten kann. Bei Greg Yardley gibt es einige Screenshots dazu.

Das ist natürlich ideal für Firmen, deren Websites bislang vernachlässigt wurden, denn für diese Werbetreibenden war es bislang schwer, über Online-Werbung mit dem Kunden in Kontakt zu kommen. Google schliesst damit eine Lücke und führt auch diesen Werbetreibenden hochwertige Kontakte zu. Dafür bekommt Google natürlich etwas mehr Geld als für normale Anzeigen, übernimmt aber auch die Telefonkosten.

Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist, dass ich a) davon ausgehe, dass bei dem Anruf irgendwelche Telefonsysteme auf mich warten, die mich durch ein nerviges Menü führen, was dann zum Abbruch der Kommunikation meinerseits führt, dass b) irgendwelche Scherzkekse dort Rufnummern eintragen, dass c) die Messung der Performance jetzt wieder einen “menschlichen” Faktor bekommt und Abverkaufsraten nicht mehr wie gehabt getrackt werden können, und dass d) die gesamte Werbeschaltung für den Werbetreibenden teurer wird, da man jetzt nicht mehr alles automagisiert über die Website laufen lassen kann.

Andererseits wird die Ruf-mich-an-Werbung schon seit Jahren nachts auf verschiedenen TV-Kanälen genutzt, wenn auch etwas anders…

RSS-Feeds und ihre Nützlichkeit

SpOn schreibt über Onlinemedien: “Washington Post” lässt Leser Nachrichten remixen und weist dann freudestrahlend auf eigene Errungenschaften hin:

Auch SPIEGEL ONLINE bietet übrigens seit einiger Zeit ein solches “RSS-Feed” an.

Super, Jungs. Dieser Feed ist total unbrauchbar, denn der Text des Feeds ist genauso wie die Überschrift des Feeds, in diesem Fall also:

“Onlinemedien: “Washington Post” lässt Leser Nachrichten remixen

Diese Zeile doppelt zu lesen wirkt nicht gerade erhellend auf den geneigten RSS-Konsumenten, wie wäre es mit ein oder zwei Zeilen mehr Erläuterung zu dem, was den Leser nach einem Click erwartet? Oder gleich den gesamten Artikel im RSS? Dann könntet ihr auch freudestrahlend auf die eigenen Errungenschaften hinweisen, ihr Superblogger.

SplogSpot – nur Spamblogs

SplogSpot macht eigentlich das, was Blogg.de auch macht: es aggregiert blogs. In diesem Falle aber nur die Spamblogs, also den Müll, den keiner lesen will, den man aber per Trackback immer wieder mal im eigenen Blog findet. Via API oder dem wöchentlichen Dump kan man die Liste der Splogs ziehen und dann für das Reinhalten des eigenen Weblogs verwenden.

Wir werden das gleich mal testen…

Squeezebox

Irgendwie bin ich vorhin über Squeezebox gestolpert und muss sagen, dass das ziemlich nett klingt. OpenSource Software kombiniert mit einem schnuckeligen Stück Hardware, das klingt eigentlich nach dem idealen Weihnachtsgeschenk für mich. Doof nur, dass die Stereo-Anlage noch in irgendeinem Karton liegt und sowieso seit Jahren nur noch Staub fängt oder Kinderfingern ausgesetzt ist.