HSV ganz doll

Der HSV hat auch im 12. Pflichtspiel der Saison verloren und nun sind alle ganz traurig, eingeschlossen der Trainer Thomas Doll:

Der Fußball-Gott hat zurzeit kein HSV-Hemd an.

Das Hemd wurde mitverkauft im Zuge der ach so tollen Transferaktionen zwischen der erfolgreichen letzten und der bislang total erfolglosen neuen Saison. Barbarez, Beinlich, van Buyten und Boulahrouz kann man nicht mal so eben ersetzen, zumal die meisten Neuzugänge das Trainingslager verpasst haben. Für van der Vaart gibt es allenfalls Trochowski als Ersatz, aber der wird dann auch noch wegen einer defensiven Taktik aus der Aufstellung genommen, wie gegen den ZSKA Moskau. Wenn mittlerweile Bastian Reinhardt einer der besten Spieler des HSV ist, dann kann man sich schon mal darauf einstellen, dass die nächste Saison nicht international gespielt werden wird. Vor einer so wichtigen ersten internationalen Saison so viele Stammspieler und Leithammel abzugeben kann einfach nicht gut gehen. Sich jetzt vor die Kameras zu stellen und mit den Schultern zu zucken zeigt aber auch, dass Doll und Beiersdorfer keinen Plan haben, wie es weiter gehen soll. Vor einer Saison in der Champions League werden alle gern schön übermütig, aber „wichtig ist aufm Platz“ und mit einer zusammengewürfelten Showtruppe kann man da nix reissen.

Was ich als einer von paar hundertausend HSV-Trainern jetzt machen würde? Die Saison abhaken, auf die Winterpause hoffen und jeden Sieg feiern als könnte er der erste sein.

[ via: Krisenclub HSV: Dolls Durchhalteparolen – Sport – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten ]

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2 Antworten auf „HSV ganz doll“

  1. nicht traurig sein. spätestens am 11.11 gibt`s einen überzeugenden heimsieg für den hsv. dann findet nämlich das spiel gegen den aufbaugegner „himself“ – borussia aus gladbach statt.

    oliver, (be)kennender gladbachfan aus leidenschaft, (weil es leiden schafft)

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