
Als Kind mochte ich Steckrüben nie besonders und auch die üblichen Erzählungen von damals, nachm Krieg, als man nichts hatte und es Steckrüben zum Frühstück gab und zum Mittag und zum Abendessen und man froh war, dass man überhaupt was hatte, machten die gemeine Steckrübe an sich auch nicht attraktiver. Mittlerweile esse ich allerdings recht gerne Steckrüben, vor allem wenn es Herbst wird und man einen schönen deftigen Eintopf zum Durchwärmen benötigt. Zwar war heute das Wetter eher spätsommerlich als herbstlich durchwachsen, aber dennoch gab es einen schönen Steckrüben-Eintopf.
Dazu braucht man:
1 Steckrübe (ca. 750g)
Kartoffeln (auch so knapp 1 Kilo)
Wurzeln (8-10 Stück)
Speck (gewürfelt, eine ordentliche Handvoll)
1 Zwiebel
4 Mettenden
1 1/2 l Brühe
Petersilie
Zuerst schält und wäscht man Steckrüben, Kartoffeln und Wurzeln, danach würfelt man alles fein säuberlich halbwegs daumennagelgroß. Danach würfelt man auch die Zwiebel und den Speck, erhitzt etwas Öl oder Butter in einem großen Topf, gibt dann Speck und Zwiebeln dazu, guckt knapp 2 Minuten unter ständigem Gerühre dabei zu, dass nichts anbrennt, kippt dann die gewürfelten Steckrüben, Kartoffeln und Wurzeln dazu, lässt alles ca. 3-4 Minuten andünsten rührt öfter mal um und kippt dann behende die Brühe hinterher, lässt alles aufkochen, rührt ab und zu mal, weil das so schön blubbert, und lässt dann den Eintopf bei reduzierter Hitze und mit Deckel drauf gute 20 Minuten köcheln, gibt dann die Mettenden dazu, nimmt diese nach 10 Minuten wieder raus, schneidet sie in Scheiben, gibt sie zurück in den Topf, Salz & Pfeffer sowie die Petersilie dazu und schon ist ein schöner herbstlicher Steckrüben-Eintopf fertig.
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