Superbowl – das Wesentliche

Gestern sendete die ARD live aus Miami, Florida den Superbowl. Aber immer dann, wenn es spannend wurde, dann gab es sinnloses Hintergrundgesabbel oder beispielsweise einen Filmbeitrag, in dem auf die deutschen Wurzel einiger Spieler hingewiesen wurde. Auch wieder so ein Mißverständnis.

Die Spiele beim Superbowl sind oftmals eher durchwachsen, aber die Werbespots sind das Wesentliche, denn bei 2,6 Mio Dollar für 30 Sekunden kann man durchaus erwarten, dass die Werbespots nicht komplett bescheuert sind.

Bei Youtube kann man abstimmen, welcher Spot der beste war. Da ich dies geahnt hatte, bin ich beim Spielstand von 14 – 6 für die Bears ins Bett gegangen, weil American Football im deutschen Fernsehen zu gucken ungefähr genau so nervig ist, wie richtigen Fußball im amerikanischen Fernsehen. Die Nuancen zwischen “der Mann mit der weissen Schirmmütze und dem schwarz-weiss-gestreiften Hemd ist der Schiedsrichter” und “beim Einwurf darf der Spieler den Ball in die Hand nehmen, die Uhr läuft aber weiter” sind nur sehr gering und eine Zumutung für jeden, der sich ein klein wenig für den jeweiligen Sport interessieren mag.

Sendet doch bitte nächstes Jahr die Werbespot mit und erspart uns die langweiligen Lückenfüller.

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Eine Antwort auf „Superbowl – das Wesentliche“

  1. Oh ja, darüber habe ich mich auch furchtbar geärgert. Erst senden sie mal ganz locker noch die Tagesschau, dann noch 10min Handball, dann den total überflüssigen und bescheuerten \”Bericht\” mit Klitschko… die ganze Auftaktzeremonie war futsch, sogar der Einlauf der Colts.

    Und die Kommentatoren waren unter aller Sau, die könnten wenigstens jemanden hinsetzen, der sich auskennt. Liveschaltung an den Spielfeldrand: Hat der auch etwas anderes gesagt, als \”ja, es regnet!\” Wie informativ!?

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