Michael Naumann soll es machen?

Das machte dann doch meinen Tag:

Zu der Nominierung von Dr. Michael Naumann zum Spitzenkandidaten der
Hamburger SPD zur Bürgerschaftswahl 2008 erklären der Vorsitzende der
Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, der rheinland-pfälzische
Ministerpräsident Kurt Beck und SPD-Generalsekretär Hubertus Heil:

Dr. Michael Naumann ist der richtige Mann für Hamburg. Wir begrüßen
seine Bereitschaft, als Spitzenkandidat der Hamburger SPD anzutreten,
um mit den Freunden in Hamburg die Bürgerschaftswahl zu gewinnen und
Verantwortung für seine Stadt zu übernehmen.

Passend zur verabschiedeten Rente mit 67 wurde Michael Naumann gefunden, der sich jetzt als Spitzenkandidat versuchen will. Mit 65 Jahren gehört er zu den jüngeren Aspiranten innerhalb der SPD auf diesen Job und ist zudem einer der wenigen Hamburger Politiker, die schon mal länger ausserhalb der Stadt gewohnt haben. Erschwerend hinzu kommt, dass er nicht wie heutzutage üblich, ausser Politik nichts gelernt hat. Allerdings vermute ich mal, dass er wenig bis keine Kampagnenerfahrung hat und mit seinem stets arrogant daher getragenen intellektuellen Anspruch nicht die Massen begeistern wird. In zwei Jahren wird dann von Naumann auf Neumann gewechselt, das fällt dann auch an der Basis nicht so schnell auf.

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2 Antworten auf „Michael Naumann soll es machen?“

  1. Das ist unglaublich. Zugetraut hätte man das der SPD ja nicht, aber nun hat man mit Naumann doch einen respektablen Kandidaten aus dem Hut gezogen. Mal sehen, wie er sich schlägt.

  2. Naumann, Neumann – da kommt man ja ganz durcheinander ;)

    \”SAANKT PAULI\” – btw.

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