13. März 2007

Naumann will amerikanisch wahlkämpfen

In Hamburg hat der Wahlkampf begonnen und nun wissen wir auch, was die SPD machen will:

Naumann bekräftigte, einen amerikanischen Wahlkampf führen zu wollen. Das bedeute, dass er auf die Menschen zugehen und sich vor Ort kundig machen wolle. Im Gegensatz zu Bürgermeister Ole von Beust, der regieren müsse, habe er dazu viel Zeit.

Zeit ja, aber Geld hat der Hamburger Landesverband schon lange keins mehr, wie denn auch bei nur noch 11.000 Mitgliedern. Dazu noch ein designierter Landesvorsitzender, der irgendwie nicht wirkt, als ob er endlich seinen Traumposten ergattern konnte und ein Spitzenkandidat, der gerade austestet, wie weit er gehen kann, bis er von der Parteiführung wieder eingefangen wird. Er kann nicht sehr weit gehen, das wurde auch schon klar. Sein Gestaltungsspielraum im Wahlkampf wird auch eher eng sein, schliesslich wird es viele berufene Wahlkampfstrategen geben, die jetzt dafür sorgen werden, dass der sog. amerikanische Wahlkampf eher ein x-beliebiger Hamburger Wahlkampf werden wird.

Na dann viel Erfolg, Mike. Wenn Du ein Weblog willst, sag bitte vorher Bescheid.

[ via: Parteichef Beck weist Naumann zurecht ]

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... und die Themen gehen ihm auch schon flu00c3u00b6ten: der Senat will die HHLA an die Bu00c3u00b6rse bringen. Na ja, irgendwas wird dem Mike schon einfallen.