07. April 2007

Web-Strategien der US-Präsidentschaftskandidaten

Jeremiah Owyang hat sich mal die Mühe gemacht und eine Liste der Web-Strategien der US-Präsidentschaftskanditen zusammengestellt. Von Widgets (Rudy Guiliani) über ein eigenes Social Network (Barak Obama) und Video (Hillary Clinton, Barak Obama) bishin zu Twitter (John Edwards) ist so ziemlich alles vertreten, was derzeit als Web 2.0 durch die Blätter geistert. Eine kurze Stichprobe der Websites zeigt vor allem etwas sehr deutlich: es wird um Unterstützung sehr agressiv geworben und um das Überlassen der persönlichen Daten zwecks späteren Kontaktaufnahme gebeten. Das Sammeln von Spenden ist natürlich auch wichtig, gerade online will man Kleinstspenden bekommen. Myspace ist sowieso ein Thema, dem sich keiner der Kandidaten widersetzen will.

Schwenken wir nach Deutschland. Angela Merkel und Kurt Beck versuchen dagegen mit ihrer Unterschrift zu beeindrucken, ansonsten kann man dort viele langweilige Texte zur Person oder zu Themen lesen. Mitmachen, in welcher Form auch immer, soll man dort wohl lieber nicht. Web 0.5, wenn überhaupt. Strategie sollte man das lieber noch nicht nennen.

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das mitmachen ist teil des konzepts, denn man braucht lokale unterstu00c3u00bctzer.

Das "mitmachen" bei der Pru00c3u00a4sidentschaftswahl in den USA ist doch lediglich Show. Es kann mir keiner erzu00c3u00a4hlen, dass der Gewinner hinterher mehr unter dem Druck der Kleinstspender steht als unter dem der Gru00c3u00b6u00c3u009ftspender.