07. Mai 2007

webzweinulljobs.de

Getreu dem Motto “if there’s an itch, scratch it” habe ich kürzlich webzweinulljobs.de gestartet. Klar, der Name ist catchy, aber das soll er auch.

Wir haben letztes Jahr enorm viele Leute eingestellt und bei alledem hat mich eine Sache enorm genervt: man findet nur schwer die richtigen Leute. Wir haben bei allen gängigen Plattformen inseriert und jedes Mal eine stolze Summe für die Inserate ausgegeben. Die Resonanz war immer dieselbe: um die 100 Bewerbungen, davon kamen 5 in die engere Wahl, und nur ein oder zwei Leute wurden eingestellt. Das ist ein enorm schlechter Faktor, der mit sehr viel Arbeit verbunden ist. Die Auswahl der Mitarbeiter ist wichtig und sollte mit Bedacht getan werden, aber gerade in unserem Bereich ist Masse nicht alles.

Daher webzweinulljobs.de, denn hier werden nur Jobs aus unserer Branche angeboten und treffen hoffentlich dann auch nur auf Bewerber, die Interesse an unserer Branche haben.

Realisiert wurde W20J auf WordPress und es kommt sehr reduziert daher, was aber Teil des Konzeptes ist. Das Konzept spezialiserter Jobbörsen ist in den USA nichts Neues mehr und ich denke, dass es so langsam auch an der Zeit ist, die spannenden Jobs aus unserer Branche zu bündeln. Das Angebot kostet moderate 129 EUR für 30 Tage, was ein Schnapp ist im Vergleich mit dem, was die herkömmlichen Jobbörsen verlangen. Dafür ist die Reichweite von W20J geringer, aber auch die Zielgruppe spezieller. Einen RSS-Feed gibt es auch und, wie es sich bei Web 2.0 gehört, eine AJAX-basierte Suche. Nun fehlen nur noch mehr Jobs, aber dafür sollte es eigentlich mittlerweile genügend Startups geben.

[ Disclaimer: dies ist ein privates Projekt von mir. ]

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heya nico!

was ich meinte, war nicht nur leute die sachen "anhu00c3u00bcbschen", sondern eben auch visuell-konzeptionell mitarbeiter aus dem "gestalter/design"-umfeld --> informationsarchitekten
;)
beste gru00c3u00bcsse!

@Dirk, Also ob Java oder PHP oder Ruby, das hat nichts mit Web 2.0 zu tun, mit allen Programmiersprachen kann ich die technische Seite des Web 2.0 abbilden.

@Nico, ich fu00c3u00a4nd eine Opensource-Freiberuflerbu00c3u00b6rse cool, ein Gulp fu00c3u00bcr alle, wo weder der Auftraggeber noch der Auftraggeber Gebu00c3u00bchren bezahlt, finanziert durch Werbung.
Mach sowas mal :-)

Fallen auch Java-Jobs darunter, die im weiteren Umfeld Telekommunikationsmarkt angesiedelt sind? So richtig Web 2.0 ist das nu00c3u00a4mlich nicht :)

*narf* :)

Gute Idee - Viel Spau00c3u009f/Erfolg damit ;)

Hmm, sehr sehr interessant. Die deutschen Jobbu00c3u00b6rsen sind nu00c3u00a4mlich auch fu00c3u00bcr Arbeitssuchende alles andere als optimal und oft einfach nur nervenaufreibend. Usability ist dort ein Fremdwort.

Ich habe letztes Jahr auf der Games Convention Developer Conference einen sehr interessanten Vortrag eines Headhunters gehu00c3u00b6rt, der sich mit der Frage beschu00c3u00a4ftigte, wie man die besten Leute bekommt und auch hu00c3u00a4lt.

Letzten Endes waren es zwei wichtige Dinge die man als Arbeitgeber tun kann um gute Leute zu bekommen:

a) Relocation Manager: das A und O in Sachen Einstellung ist, dass, je leichter der Umzug und die Umstellung, desdo geneigter auch der Einzustellende ist, eine Zusage zu geben. Also Relocation Manager: Umzug zahlen, Wohnung besorgen, die Stadt zeigen lassen, etc.

b) Mitarbeiter werben Mitarbeiter: Bis zu einem Monatsgehalt bezahlen, wenn ein Mitarbeiter einen anderen in die Firma bringt. Natu00c3u00bcrlich erfolgsbasiert, sprich der neue Mitarbeiter muss auch die Probezeit bestehen (oder man zahlt eben einfach nach X Monaten), aber ein sehr wirkungsvolles Mittel.

c) gabs auch noch, habe ich leider vergessen.

suchen derzeit einen community manager. mal gucken, ob die job site was kann ;)