Gestern abend um 18:18 bin ich in Berlin in den ICE gestiegen, und um 0:50 war ich dann in Hamburg. Auslöser für die Verspätung war ein sogenannter Personenschaden bei einem Zug vor uns, auf Höhe Ludwigslust. Daraufhin hat unser ICE mehr als eine Stunde in Wittenberge gehalten, um dann wieder zurück nach Berlin zu fahren, wo dann am Ostbahnhof ein neuer Zugführer zugestiegen ist, der dann über die Ausweichroute über Stendal und Uelzen den Zug nach Hamburg gebracht hat. So weit so normal, könnte man meinen.
Interessant war allerdings, dass sich der Zugchef per Durchsagen über die inkompentente Führungsriege aufgeregt hat und seinen Unmut zum Ausdruck gebracht hat, dass wir anstatt zu warten nicht gleich über Stendal nach Hamburg geleitet wurden. Das hat ehrlich gesagt den Unmut der Reisenden erheblich reduziert. Aber leider keine Auswirkungen auf die Fahrtzeit gehabt. Ein 20%-Gutschein ist dann auch eher ein schwächlicher Trost nach einem vermiesten abend. Stattdessen hätte das Bord-Bistro lieber nicht um 22:30 zumachen sollen…
Ähnliche Artikel:
- Taxi: Hamburg und Berlin im Vergleich Sven behandelt in seinem Blog gerade aktuell das Thema Taxi Hamburg vs. Berlin und kommt...
- Ausflug mit Hindernissen Wer uns schon einmal zu einer Hochzeit eingeladen hat (oder bei unserer war), der weiss,...
- SPD Hamburg ist das Stadtgespräch Derzeit scheint es in Hamburg wirklich nur ein Thema geben, die gebeutelte SPD. Jedenfals zeigt...













[...] beim Ausdemfensterschauen, Evakuierungen und andere Katastrophen, menschlich rührendes oder verwerfliches. Einfach lebendige Prosa, formatiert durch den Weg auf Schienen, der wildfremde Menschen zu einer [...]