Pendlerpauschale jetzt endlich abschaffen!

Nico —  9.12.2008

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden und Pendler hoffen auf kräftige Nachzahlungen, aber das ist echt das falsche Signal. Die Pendlerpauschale muß jetzt gestrichen werden, es kann nicht angehen, dass wir weiterhin die Fahrten zur Arbeit finanziell unterstützen. Ich habe da auch schon mal drauf hingewiesen

Die Pendlerpauschale ist aus ökologischen Gesichtspunkten wenig sinnvoll, sie fördert die Zersiedelung der Landschaft und den Individualverkehr. Ich weiss, dass es doof ist, wenn man in strukturschwachen Gebieten lebt, aber es kann nicht die Allgemeinheit dafür aufkommen, dass man eine derartige Lebensentscheidung trifft. Ich bekomme auch keine Zulagen, nur weil ich es vorziehe, in einem Altbau in der Stadt Hamburg wohnen zu wollen. Allerdings ist mir das Argument, dass wir hier wenig nachhaltig handeln, wenn wir eine steuerlichen Anreiz fürs Pendeln schaffen, viel wichtiger. Die Fahrten zur Arbeit sind wie vieles andere auch Privatsache, aber ich will hier vor allem keine verstecke Subventionierung von Kraftstoffen sehen.

50 responses to Pendlerpauschale jetzt endlich abschaffen!

  1. Klar, und Esso profitiert auch.

    Nur die Pendler nicht, die die alle bezahlen.

  2. Auch "full ack." Ich sehe nicht ein, warum die Allgemeinheit fördern soll, dass die aus dem Umland und Stadtrandzonen täglich hier in die City düsen, unsere Straßen zustellen und die Luft verpesten. Selbst aber auf dem Lande wohnen ("ist besser für die kinder, diese autos in der Stadt, die vielen, und die schlechte luft"). Zusätzlich würde ich noch die Zufahrt zu den Innenstaädten per Plakette kostenpflichtig machen, außer für die, die dort wohnen. Ha, wählt mich, und die radikale Wende in der Verkehrspolitik kommt, die Verseuchung der Städte durch tiefergelegte Kleinwagen oder Kombis mit Kindernamen auf der HEckscheibe hätte gar schnell ein Ende. ;)

  3. naja, "einzig" würde ich mal nicht sagen, unsinnige subventionierungen
    gibt es wie sand am meer, oder?

  4. Das Ehegattensplitting beseitigt den Progressionsnachteil, der durch die höhere Belastung grössere Einkommen entsteht. Und da der Zusammenschluss von Menschen staatlich gewollt ist (und auch wirtschaftlich effizient), kann man das kaum unsinnig nennen.

  5. Ich war noch nie so einer Meinung mit dir :-) Lustig, wie die Häuslebauer auf dem platten Land sich ihre klimaschädlichen Subventionen hier schönreden wollen. Lustig auch die Behauptung, die Landbewohner würden unseren Busverkehr finanzieren, wo Millionen an Hamburger Steuermitteln an den HVV gehen, harhar. Ganz von den sechsspurigen Straßen, die in die Stadt reinführen. Ich glaube auch die sind nicht von den Speckgürtelbewohnern bezahlt und sie dienen dennoch nicht so sehr dem innerstädtischen Verkehr. Falls die Pendlerpauschale nicht zu beseitigen ist, muss auf jeden Fall eine Citymaut her.

  6. dass ich das noch erleben darf, lars und ich sind einer Meinung :)

  7. Och, es würd ja reichen, an der Stadtgrenze die 6spurige Strasse auf einspurig mit Ampelschaltung zu reduzieren, so für 100m, z. B.…

  8. wenn jedoch weniger gependelt wird, bedeutet das, bedingt durch weniger arbeitnehmer in einer stadt, auch weniger unternehmen und damit weniger gewerbesteuer für all die schönen städte, von denen hier gesprochen wird. und bei aller liebe, ich habe noch keine einzige stadt in unserem land kennengelernt, die nicht nach unternehmsansiedlungen gegiert hat und dafür auch gerne mal schnell eine straße komplett neu baut. daneben leben verkehrsverbünde wie der HVV, der MVV vom pendeln. wegen dem innerstädtischen ÖPNV würde man solche komplexen bahn-netze nie aufbauen.

  9. Ich seh das auch wie du – fürchte aber, im Zuge der gegenwärtigen Gießkannenpolitik wird die rumheulende Autoindustrie zusammen mit der C?U keine Mühe haben, den Vielfahrern das Geld in den Tank zu schütten.

  10. Es gibt sicherlich viele unsinnige, aber das Ehegattensplitting toppt sie alle :-)

  11. Subvention? Und Werbungskosten sind auch alle privat? Nee Nico, da liegst Du daneben.

    Wenn ich etwas aufwende um Steuern zu zahlen, müssen diese Aufwende gegengerechnet werden. So einfach ist das.

  12. Der Progressionsnachteil ist doch gewollt, sonst gäbe es kein progressives Lohnsteuersystem. Fragen wir doch mal anders: Welche individuelle Entscheidung würde sich ohne diese Subventionierung ändern? Der Zusammenschluss von Menschen hilft dem Staat nicht ohne Kinder.

  13. Hu? Von welcher Regelung sprechen wir jetzt?

  14. Die Argumentation kann ich nachvollziehen – die Konsequenz finde ich abwegig: nicht die Pendlerpauschale gehört abgeschafft, sondern die Relation der Kosten für Auto und ÖPNV muss verändert werden. Das Autofahren muss teurer, der ÖPNV und die Bahn deutlich preiswerter werden – damit sich Bus und Bahn mehr lohnen und das Auto weniger.

    Nicht dass Arbeitnehmer ihre arbeitsbedingten Fahrtkosten von der Steuer absetzen können (das halte ich aus Gründen der Gleichbehandlung für selbstverständlich) ist das Problem, sondern dass es ökonomisch in vielen Gegenden einfach keinen Sinn macht, auf das Auto zu verzichten.

    In dem Moment wo Auto fahren deutlich teurer ist als der ÖPNV werden mehr Leute auf das Auto verzichten. Durch die steigende Nachfrage wird auch das Angebot an vernünftigem ÖPNV zunehmen.

  15. Ja, der ist gewollt, das Heiraten allerdings auch. Und mir sind durchaus einige Paare bekannt, die alleine aus wirtschaftliche Überlegungen geheiratet haben. Ausserdem profitiert der Staat ja nicht nur durch Kinder, sondern auch durch die Fürsorgepflicht für seinen Ehepartner.

  16. Dann wird der Zersiedelung ja weiter Vorschub geleistet, das kann ja nicht Zweck der Sache sein.

  17. Der HVV lebt recht wenig vom Pendeln. Anders als bei der BVG oder dem MVV reichen die U- und S-Bahnen kaum über die Stadtgrenzen raus.

    "wenn jedoch weniger gependelt wird, bedeutet das, bedingt durch weniger arbeitnehmer in einer stadt, auch weniger unternehmen"
    Hmm… Noch wackelt der Hund mit dem Schwanz und nicht umgekehrt. Es ist wohl eher die Zahl der Pendler die sich nach den Arbeitsplätzen richtet als umgekehrt.

  18. Ähh, wenn ich etwas zu essen kaufe um meine Arbeitskraft aufrecht zu erhalten, soll ich das ebenso von der Steuer absetzen können, wie das komfortable Wasserbett, dass durch komfortablere Nachruhe zu einer Steigerung meiner Arbeitskraft führt?

    Mir scheint das Steuerwesen dann doch etwas komplexer zu sein.

  19. Die Diskussion über den ÖPNV greift zu kurz, weil "Zersiedlung" sich eben nicht nur in Verkehr ausdrückt, sondern auch Zerstörung/Umwandlung von Naturraum (Beispiel: Betonierung von Naturflächen die in weiterer Konsequenz für mehr Überschwemmungen bei Hochwasser sorgen)

  20. Von der Pendlersubvention.
    Jeder Pendler bekommt für jeden Kilometer 30 Cent überwiesen. Bei weiten Strecken verdient man dabei richtig viel Geld, da braucht man gar nicht mehr zu arbeiten.

  21. Wenn Du dem Finanzamt glaubhaft machen kannst, dass die dafür notwendigen Kosten über denen des Grundbedürfnisses liegen.

  22. Eben.

  23. Ich halte es für utopisch und auch wenig erstrebenswert, dass wir demnächst alle in Großstädten wohnen – da mag es noch so sehr ökonomisch und ökologisch zweckmäßig sein. Auch wenn die Verstädterung unserer Gesellschaft weiter fortschreitet, wird es trotzdem immer den Gegensatz Stadt – Land geben.

    Die Frage ist aus meiner Sicht, wie wir das ökologisch sinnvoll gestalten – und da greift die Diskussion um die Pendlerpauschale zu kurz. Denn da geht es um Steuergerechtigkeit – und natürlich hat ein Arbeitnehmer genauso wie jeder andere ein Recht darauf, seine Kosten, die ausschließlich arbeitsbedingt sind, von seinen Einnahmen abzuziehen, bevor er Steuern zahlt. Ein Unternehmer zieht ja auch alle ökologisch bedenklichen Kosten von seinen Einnahmen ab.

    Wenn wir über Anreize sprechen, Bus und Bahn attraktiver zu machen, dann kann das nur über geringere Kosten bzw. höhere Kosten des Individualverkehrs gehen.

  24. Ich glaube, mein Kommentar ist ein wenig ausgeufert – nochmal auf den Punkt gebracht: ;-)

    Pendlerpauschale im Sinne der Steuergerechtigkeit erhalten, aber im Gegenzug gerne ökologisch sinnvolles Verhalten belohnen oder das Gegenteil bestrafen: zum Beispiel durch höhere Steuern auf Autos oder auch durch höhere Subventionierung von Bus und Bahn – von mir aus können wir auch darüber reden, die Zersiedlung zu besteuern, indem man Landbewohner mit einer Steuer für ihren "Naturverbrauch" belegt bzw. den Stadtbewohner subventioniert.

  25. Oder mit dem Zug. Oder mit dem Bus.

  26. naja, was wollen wir fördern? Kinder? oder Autos, Zersiedelung und
    Energieverbauch?

  27. Stadtbewohner subventionieren wäre schon recht einfach möglich, man müsste nur dafür sorgen, dass die zum Teil unverschämt hohen Mietkosten auf ein erträgliches Mass sinken. Warum ziehen, auch, viele nicht Familien aufs Land? Na klar, da bekomm ich ein Haus mit Grundstück für eine 4 Zimmer Eigentumswohnung nahe Stadtmitte. So stellt sich für mich das Problem jedenfalls in Hamburg dar.

  28. http://tinyurl.com/587vhj <– pendlerpauschale abschaffen. los.

  29. Ok. Kindergeld dann auch gleich streichen. Damit werden ja quasi die Windeln subventioniert. Das geht nun wirklich nicht…

    ;-)

  30. Dafür. Auch für das Kindergeld, weg damit. Wenn man sich über die Entstehung und Ausrichtung des Kindergeldes Gedanken macht … naja.
    Was die Pendlerpauschale angeht: was spricht denn dagegen, einige Landschaften endlich mal aussterben zu lassen. Wozu brauchen 'wir' all diese blöde Dörfer, in denen sowieso nix geht.

    Und wer freiwillig dort leben will (bessere Luft, schönere Landschaft, Tradition), der soll es tun.

    Oder ich bekomme Kohle dafür dass ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahr. Das kostet auch. Allein das Kettenöl immer :)

  31. Bei der ökologischen und gesellschaftspolitischen Komponente kann ich zustimmen, bei allem anderen nicht: Mir mag nicht einleuchten, warum ein Selbständiger dann die Fahrten als Betriebsaugabe anrechnen darf und eine Arbeitnehmer das nicht dürfen sollte.

  32. Man bekommt die Pendlerpauschale auch wenn man mit dem Fahrrad fährt.

  33. ja, aber man profitiert, wenn man weite strecken mit dem Auto fh0072t.

  34. Gut, sie fördert den Individualverkehr, das ist richtig. Dem könnte man aber auch anders entgegen wirken, hier z.B. durch Ausbau und Förderung oder Forcierung des (ländlichen) ÖPNV. Ich kenne keinen Arbeitnehmer hier, der den nutzt – er ist zu teuer und die Fahrt dauert unerträglich lange. Natürlich nutzt man dann das Auto und lässt sich das bezahlen. Ist ja besser als nix.
    Außerdem gibt es auf der einen Seite natürlich diejenigen, die innerhalb eines Monats von Köln nach München wechseln können; auf der anderen Seite sind da aber auch die, die in andere Strukturen als nur Wohnen und Arbeiten eingebunden sind, sei es Vereine, Lokalpolitik, engere Familie, you name it. Sowas können viele (ich gehöre auch dazu) nicht einfach abreißen, der Rattenschwanz ist zu lang und darum wird eben gependelt. Das einfach nur als »Lebensentscheidung« abzutun finde ich nicht richtig.
    Ganz ehrlich, ich verstehe Deinen Standpunkt, und ich würde sehr gerne Nichtnutzer dieser Pauschale sein, wenn es denn vernünftige Alternativen zur Fahrt mit dem Auto gäbe. Doch die gibt es auf dem Land kaum – oder eben gar nicht.
    Achja, wenn der Arbeitsweg Privatsache ist, warum zahlt dann die Berufsgenossenschaft bei Unfällen auf dem Weg zur Arbeit? ;-)

  35. Jetzt wieder. Bis gestern hätte ich 20km mit dem Fahrrad fahren müssen um ab KM 21 abzusetzen. Und so weite strecken, dass es sich lohnt kann man als Nicht-TdF-Teilnehmer sowieso nicht leisten :)

  36. Nein, man muss mehr tanken und es profitiert nur Aral.

  37. Das läuft doch eh auf diverse einen Zielkonflikte raus. Und das man ohne Pauschale weniger Kraftstoff verbraucht wage ich zu bezweifeln. Die einzige wirklich unsinnige Subventionierung ist das Ehegattensplitting.

  38. Shell nicht?

  39. Dass Du keine Zulagen bekommst, weil Du in einem Altbau in Hamburg wohnst, stimmt nicht ganz. Hamburg besitzt einen sehr guten ÖPNV und der wird auch mit Steuergeldern finanziert und ein grosser Teil davon wurde von der "Landbevölkerung" gezahlt.
    Bevor ich nach Würzburg gezogen bin, habe ich hier gewohnt und mein Arbeitsplatz war 25 Kilometer entfernt. Eine Alternative zum Auto gabt und gibt es dort bis heute nicht, denn den mit öffentlichen Verkehrsmitteln hätte bedeutet, dass der Weg zur Arbeit mehr als dreimal solange gedauert hätte. Ein Umzug wäre aber für mich nicht in Frage gekommen, denn während der Ausbildung war die Bezahlung so gering, dass eine Mietwohnung einfach nicht drin war. Aber selbst wenn, dann wäre ich auch nicht umgezogen, weil sich mein Privatleben eben nicht 25 Kilometer weiter abgespielt hat.
    Geschickter wäre es, öffentliche Verkehrsmittel als Bemessungsgrundlage zu nehmen und damit diese indirekt zu fördern.

  40. Kindergeld ist im Gegensatz zur Pendlerpauschale eine echte Subvention

  41. huiuiui hier geht es aber rund … http://tinyurl.com/587vhj

  42. du hast das mit den 30 Cent nicht verstanden: Du kannt 30 Cent pro Kilometer von deinem versteuerbaren Einkommen abziehen, bekommst also in der Regel zwischen 20% und 40% von 30 Cent wieder (da fast niemand den Höchststeuersatz zahlt).

  43. Junge, junge. Das Thema Zersiedlungsprämie lässt ja die Emotionen hochkochen: http://tinyurl.com/587vhj #pendlerpauschale #lummaland

  44. Und warum sollen gerade und ausschließlich die Pendler das alles bezahlen?
    Und nicht die Selbständigen, Taxifahrer und alle anderen Vielfahrer auch?

    Weil die Pendler von allen am schlechtesten reagieren können. Die Arbeit aufgeben oder wechseln, umziehen, die Möglichkeit haben kurz und mittelfristig nur wenige. Und die Steuermehreinnahmen war auch der Grund für die Pendlersteuer. Wär ja blöd gewesen, wenn die Leute reagieren könnten und die Mehreinnahmen wieder wegfielen.

    Sonst hätte man einfach die Mineralölsteuer erhöhen können. Das funktioniert auch nach neunundneunzigmalen noch.

  45. ÖPNV auf dem Land. Das hört sich bei Städtern immer so toll an. Tatsache ist, dass es keine Konzepte gibt, den wirtschaftlich zu betreiben. Es wird immer eine Krücke bleiben. Ein Spagat zwischen dem gerade noch bezahlbaren und dem gerade noch akzeptierbaren. Ob dieser Mobilitätsnachteil per Pendlerpauschale ausgeglichen werden soll, oder durch andere Massnahmen kann man diskutieren. (Jetzt bitte nicht mit den ach so billigen Mieten und Häusern auf dem Land anfangen, wir sind hier nicht bei heise, wo die Forderung nach Breitband im ländlichen Raum immer mit "zieh doch um" gekontert wird – p.s. ich habe nur DSL light).

  46. Nene Pendlerpauschale ist schon recht.
    Man kann nicht von jedem Menschen verlangen, ständig seiner Arbeit nach zu ziehen.
    Sicher, ich wohne auch in Hamburg – und zahle die Mondpreise hier. Und bekomme keine Subvention. Tja, aber ich hab auch Bock drauf, Hamburg rockt.
    Ein Kollege von mir wohnt auf dem Land, fährt jeden Tag zur Arbeit 50km in die eine Richtung, seine Freundin 30km in die andere Richtung. Ohne Pendlerpauschale? Unmöglich. Alternativen? Keine. Er hat ja so schon keinen Bock, jeden Tag ca. 2.5h Auto zu fahren. Geht aber nicht anders, denn es gibt an seinem Wohnort so gut wie keine Jobs. Wegziehen? Sie wohnen ja schon in der Mitte von beiden. Öffentliche Verkehrsmittel? Zum einen keinen Deut günstiger, zum anderen durch Herrn Wulff in Niedersachsen so kaputt gemacht, dass die Fahrzeit doppelt so lang wäre.
    Aber, die Umwelt…?
    Schaut man sich den Anteil der Klimaerwärmung an, der durch die PKWs alleine kommt, kann man das Thema direkt vergessen. Fangt erstmal mit den LKWs an. Und dann brauch hier auch keiner mit der Lachnummer Tempolimit auf Autobahnen zum Klimaschutz kommen, geht gar nicht.
    So, aber der Staat ist pleite?
    Wie wäre es mit Vermögenssteuer, Krankenkassenbeiträge ohne Beitragsbemessungsgrenze, Abschaffung privater Krankenkasse (bzw. Umwandlung der Privaten in Zusatzversicherungen), dafür dann aber die Mehrwertsteuer auf 7.6% senken – und natürlich Mindestlohn. Zusätzlich noch ein wesentlich klareres Bekenntnis zum öffentlichen Nahverkehr, anstatt Steuerbefreiung für Neuwagen, je fetter desto mehr, au man.
    Da wäre wohl ne Steuerbefreiung bzw. Subvention von Hyprid oder Wasserstoff-Fahrzeugen ein deutlich klareres Zeichen gewesen.
    Meine Vorschläge sind sicher Horrorvisionen der Neoliberalen, die vor lauter Schreck gleich in die Schweiz flüchten wollen? Naja, da habe ich ja gerade abgeschrieben…
    Bis auf das Tempolimit, da spinnen die Schweizer ja ein bisschen;-)
    Achso, zum Thema Pendlerpauschale – in der Schweiz: 34 – 41 Cent/km, je nach Fahrzeug:-)

  47. Blödsinn.
    Alles was wir vom Staat zurückkriegen können wir sinnvoller anlegen als er.
    Das machen viele Menschen. Bill Gates zum Beispiel steckt sein Geld in
    seine Stiftung. Wievielen Menschen wäre wohl mit dem Geld geholfen wenn es
    der Staat gekriegt hätte?

    Wir sollten, auch wenn sinnlos erscheint, glücklich sein wenn uns der Staat
    unser Geld zurückgibt damit wir damit etwas erreichen können.
    Und wenn wir uns nur Milch und Yoghurt Becher kaufen.

    Die Pendlerpauschale ist Blödsinn, aber die Zahlung ist es nicht.
    Nicht solange die Mieten nicht sinken.

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  1. Pendlerpauschale: späte Genugtuung « CSU-Blogger - 10.04.2009

    […] ohnehin absurden Kürzung der Pendlerpauschale leiden durften (solche Details werden ja von unseren Metropolenbewohnern gerne vergessen). Dass das BVG die Pauschale nun aus anderen Gründen abgesägt hat, ist trotzdem […]