Belkin’s Development Rep is Hiring People to Write Fake Positive Amazon Reviews ist eine interessante Story. Belkin hat scheinbar ein Problem mit schlechten Reviews auf Amazon und ein Mitarbeiter hat zur Lösung des Problems bei Mechanical Turk, einem Dienst von Amazon, einen Job ausgeschrieben: Man bekommt 65 Cent für einen positiven Review von Belkin Produkten auf Amazon. Eigentlich ist Mechanical Turk entwickelt worden, um kleinste Aufgaben von einer großen Masse von Leuten schnell abarbeiten zu lassen. Allerdings stand eher das Erkennen von Personen auf Bildern oder ähnliches im Fokus bisher, nicht aber das Erstellen von positiven Reviews für den Auftraggeber.

Nennt sich das dann crowd-enabled Astroturfing? Wie bräsig kann Belkin eigentlich sein, eine derartige Idee in aller Öffentlichkeit auszuschreiben? Die Idee alleine ist schon bescheuert, aber dann auch noch bei Mechanical Turk nach Leuten zu suchen, zeigt wie wenig dort über das Verhältnis von Belkin zu seinen Kunden nachgedacht wurde. Mal sehen, wie sich das PR-Desaster entwickelt und wie lange Belkin braucht, um überzeugend gegenzusteuern und den Kunden klarzumachen, daß man an wirklichen Kundenmeinungen interessiert ist.
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[...] if it is true, this could turn into a major problem for Belkin. I found the story this morning via Lummaland and it is already making its rounds on Digg, Techmeme et al. There is also a lot of Twitter chatter [...]
[...] Belkin: 65 Cent für einen geturkten Review Nicht zu fassen: Belkin sucht ganz öffentlich Leute, die Fake-Reviews gegen Bezahlung in amazon schreiben. Nico Lumma findet hierzu den treffenden Begriff: "crowd-enabled Astroturfing" (tags: astroturfing pr-ethik) [...]
[...] steht es auf Lumma.de. Dem Kommentar kann ich mich nur anschließen: Wie bräsig kann Belkin eigentlich sein, eine [...]