Netterweise habe ich heute für ein paar Tage das T-Mobile G1 Handy zum Testen bekommen. Eigentlich wollte ich Fotos vom Unboxing machen, aber die Verpackung ist nur ansatzweise so nett gestaltet wie man das von Apple kennt, aber immerhin wurde das G1 Handy in einem schwarzen Würfel präsentiert. Neben einer CD, vor der ich Angst habe, erinnert sie doch irgendwie an die schlimmen T-Online CDs von damals, sind noch ein paar Aufkleber zu finden und irgendwelche Kabel, wovon ich allerdings bislang nur das Ladekabel benötigt habe.
Die Inbetriebnahme des T-Mobile G1 Handy erfolgt angenehm schnell, man muß nämlich nur sein Google-Account angeben und schon ist so ziemlich alles konfiguriert. Ja, ich weiss, nun kann Google auch sehen, was ich mobil so mache. Für Verfechter der angewandten Paranoia ist das T-Mobile G1 Handy sicherlich nichts, aber wenn man sich um nichts kümmern will, dann bekommt man fix ein fertig konfiguriertes Handy mit nahtlosem Internet-Zugang.
Überhaupt, für mich einer der größten Unterschiede zum iPhone und definitiv ein fetter Pluspunkt des G1 Handy: zum Daten-Abgleich benötigt man kein Sync-Kabel und keinen Umweg über eine Desktop Application, sondern alles wird direkt online gemacht. Ebenso kann man alle Apps direkt vom Android Market herunterladen und installieren. Nicht so praktisch finde ich allerdings die 5 Buttons und den Trackball sowie die Tastatur. Beim iPhone gibt es nur einen Button und das langt locker, beim T-Mobile G1 Handy ist die Bedienung aufgrund der vielen Optionen nicht ganz so intuitiv. Die Tastatur tippt sich ganz gut, aber gerade im Querformat wirkt das Display etwas mickrig und es wird zu wenig Text dargestellt. Der Desktop und die Icons sehen aus wie bei Vista, irgendwie gewollt aber nicht gekonnt. Das Akku hält mit den Default-Einstellungen und meiner üblichen Netz-Nutzung von 12 bis Mittag, aber das lässt sich netterweise mit einer App verbessern. Für mich die Schlüssel-Anwendung auf dem T-Mobile G1 Handy ist sicherlich Gmail, aber leider haben die Entwickler hier eine Application geschaffen für Leute mit nur einer Handvoll Emails am Tag, also kein Vergleich zu dem simplen und schnellen Gmail-Webinterface. Der Browser auf dem G1 Handy ist okay, wobei mir allerdings Safari auf meinem Vintage 2G iPhone fixer vorkommt. Die Kamera des G1 Handy wirkt ähnlich bescheiden wie die des iPhone.
Nach einem guten Tag Nutzung sieht mein Fazit zum G1 Handy so aus: Das G1 Handy ist ein gutes Internet-Handy für den Massenmarkt, es überzeugt durch eine einfache Konfiguration und es gibt bereits jetzt schon viele Programme zum Download im Android Market.
Ähnliche Artikel:
- Germanisches iPhone mit T-Mobile? Angeblich soll am Montag verkündet werden, dass das iPhone Ende des Jahres mit T-Mobile auf...
- Nokia N70 – erste Eindrücke Nachdem ich letztens noch gefragt hatte, ob das Nokia 6680 empfehlenswert sei, habe ich heute...
- Kostenloses Handy für alle? Die Kosten für Mobiltelefonie sinken, aber da geht noch mehr, meint Google CEO Eric Schmidt:...












[...] Nico Lumma [...]
[...] might want to subscribe to the RSS feed for updates on this topic.Powered by WP Greet BoxNach den Ersten Eindrücken vom G1 Handy gestern bin ich jetzt schon um ein paar Eindrücke reicher geworden und habe einige Apps [...]
[...] Online: Google-Handy T-Mobile G1: Das bessere iPhone, und etwas persönlicher bei Nico Lumma: Erste und Zweite Eindrücke vom T-Mobile G1 [...]