Jack Wolfskin, die Meute und die AGB

Nico —  18.10.2009

Ralf Schwartz hat gerade auf Werbeblogger.de einen Artikel zum Thema Jack Wolfskin eröffnet den Abmahnherbst veröffentlicht und nun geht das beliebte Blogger-Spiel „einfach mal eine Sau durchs Dorf treiben und jeder darf einmal draufhauen“ los. Es ist nicht unüblich, daß Markenrechte durchgesetzt werden, wie z.B. eine Suche nach „markenrecht ebay“ zeigt.

Jack Wolfskin hat die Markenrechte an der Tatze und natürlich müssen diese Markenrechte geschützt werden. Offenbar fehlt hier das Augenmaß, denn es wurde nicht nur der Betreiber eines Marktplatzes aufgefordert, entsprechende Produkte aus dem Angebot zu entfernen, sondern es wurden zusätzlich die jeweiligen Anbieter abgemahnt.

Das hätte ich anders gemacht.

Aber. Auch wenn es sich bei Dawanda sicherlich überwiegend um Produkte handelt, die nicht von professionellen Anbietern verkauft werden, so kann man dennoch den Anbietern ein kommerzielles Interesse unterstellen. Als Anbieter eines Produktes muß man gewährleisten, daß mit diesem Produkt keine Rechte Dritter verletzt werden.

Insofern kann ich es durchaus nachvollziehen, wenn Anwälte hier agieren, auch wenn ich mir in diesen Fällen gewünscht hätte, daß nur die entsprechenden Produkte aus dem Angebot entfernt werden und die Anbieter gebeten werden, in Zukunft bitte nicht die Tatze zu verwenden.

Es ist allerdings nicht die Aufgabe von Dawanda, hier den Kopf für die User hinzuhalten, wie Mike Schnoor fordert:

Ach, das Portal Dawanda werde ich auch nicht nutzen oder empfehlen – einfach so, weil man seine Nutzer, die im Grunde blauäugige Schäfchen sind und einer Plattform vertrauen, leider durchaus im Regen stehen lässt und das Problem abwälzt, dass man sich fragt, warum man sich einen Marktplatz schafft, auf dem sich ein Anbieter nicht sicher fühlen kann.

Jede Plattform, die mit User Generated Content arbeitet, hat entsprechende AGB, die ausschliessen, daß die Plattformen für die von Usern eingestellten Inhalte haftbar gemacht werden. Die Verantwortung für die Inhalte trägt der Nutzer. So gibt es z.B. auch bei Sevenload, wo Mike Schnoor Unternehmenssprecher ist, einen Passus in den Nutzungsbedingungen mit folgendem Wortlaut:

Daher ist der Nutzer allein für die von ihm auf die sevenload Plattform eingestellten multimedialen Inhalte verantwortlich. Der Nutzer stellt insoweit sicher, dass diese Inhalte nicht gegen geltendes Gesetz und Rechtsvorschriften, die guten Sitten und insbesondere gegen die Rechte Dritter (Namens-, Persönlichkeits-, Urheber-, Datenschutzrechte, usw.) verstoßen.

Wie soll es auch anders gehen? Die User akzeptieren die Nutzungsbedingungen und sollten sich auch daran halten, als Betreiber einer Plattform muß man sich derart absichern, sonst bekommt man im schlimmsten Fall kübelweise Anwaltspost und kann den Laden dichtmachen. Die Anwälte von Jack Wolfskin hätten Augenmaß beweisen und freundlich auf die Markenrecht verweisen sollen, allerdings ist bei unterschiedlichen Meinungen natürlich der Rechtsweg der einzig verbleibende. Ich bin mir sehr sicher, daß der aktuelle Fall von Jack Wolfskin ein ziemlich üblicher Vorgang ist, der auch auf anderen Plattformen passiert. Ein einfaches Entfernen der zu beanstandenen Inhalte hätte es natürlich auch getan, aber das ist für Anwälte eben nicht so lukrativ.

64 responses to Jack Wolfskin, die Meute und die AGB

  1. „eben nicht so lukrativ“
    Das ist das ganze Problem der Abmahnmechanik.

    Die entscheidende Frage scheint hier für mich zu sein: Ist eine Pfote schützenswert. Wurde durch die im Werbeblogger abgebildete Pfote das Markenrecht von Jack Wolfskin verletzt? Und allein, dass ich diese Frage schon stellen muss, ist für mich ein Indiz eines verlorenen Augenmaß.

    Und ganz allgemein – ohne die Details in diesem Fall zu kennen – und deswegen mit Blick auf viele Abmahnfälle gerichtet: Auf jedem Schreibtisch, auf dem eine Abmahnung verfasst, bzw. in Auftrag gegeben wird, steht ein Telefon, mit dem man telefonieren kann. Damit lassen sich viele Probleme nicht nur im Vorfeld, sondern auch mit einem erheblich geringeren Aufwand lösen.

    Vielleicht gibt es bei den Anbietern bei Dawanda auch kommerzielle Absichten, aber ich wage die kühne Behauptung, dass keiner (abgesehen von den üblichen Ausnahmen) gezielt Jack Wolskin instrumentalisieren wollte, um den einen oder anderen Euro mehr rauszuschlagen. Jeder, der etwas bei ebay verkauft, möchte damit Geld verdienen. Trotzdem ist der Großteil der Verkäufer, nicht nur nach den ebay-Richtlininen, sondern auch nach geltendem Recht, als Privatverkäufer einzustufen. Die Abstufung ‚kommerziell – nicht kommerziell‘ ist hier, und gerade in Zeiten von user-generated-content, nicht ausreichend. Es ist ein Unterschied, ob ich mich als Privatperson von Sachen inspieren lasse, um eigene Sachen im kleinen Rahmen unter die Leute zu bringen, oder ob ich professionell bestehende Marken nachempfinde und kopiere, um damit großen Reibach zu machen.

    „Das Recht ist nur das ethische MINIMUM“ unserer Gesellschaft. Vor diesem Schritt gibt es genug andere Ebenen, auf denen sich Menschen begegnen und ihre Unstimmigkeiten beseitigen können.
    Erst recht im Netz.

  2. find ich auch ziemlich üblich und normal. natürlich wirft es aber die frage auf: was kann man als einzelne person denn überhaupt herstellen und verkaufen, ob zum spaß oder mit kommerziellem interesse, wenn man egal ob blümchen, bienchen, tätzchen, tiger-, toten- oder zylinderkopf niemals sicher sein kann, dass man irgendwann ne abmahnung bekommt, weil irgendwer irgendwo auf irgendwas ein markenrecht angemeldet hat. wolfskin ist ja wenigstens eine hinreichend bekannte marke, da könnte man schon von alleine draufkommen – aber woher weiß ich ob jemand ein recht an dem tapirschädel hat, den ich als keksform biegen und anbieten will? solange das markenrecht nicht erheblich einfacher und kostenfrei durchsuchbar ist, sollte zunächst irgendwie eine aus-versehen-vermutung gelten. sonst kann man öffentliches selbermachen nurnoch mit rechtschutzversicherung empfehlen (zahlen die sowas eigentlich?).

    • naja, wenn man einen marktplatz nutzt, muss man die regeln anerkennen, oder die konsequenzen in kauf nehmen. wenn ich mir eine decke stricke und dort ein tatzenlogo draufklöppel und diese decke meiner nichte schenken, dann interessiert das eben keine sau, sobald ich aber dieses produkt feilbiete, kann es sein, daß jemand darauf aufmerksam wird und einschreiten will. natürlich ist es eleganter ohne anwalt, aber mit anwalt geht es vermeintlich „einfacher“.

  3. Ja, klar. Rechtlich gesehen wohl alles ocheeso. Aber gleich über Anwälte zu kommunizieren zeugt nicht gerade von gutem Stil. Und darum geht es bei dem Saudurchdiedorfjagen, um mehr wohl nicht.

    • ja, aber wir sind nun mal nicht in der idealen welt…

      ich hatte als betreiber von blogg.de damals ein schreiben eines anwalts einer plattenfirma bekommen, nach einer rechtlichen prüfung musste ich feststellen, daß er im recht war und ich entsprechende inhalte löschen musste. in der folge hat mir der anwalt bei ähnlichen fällen einfach eine email geschickt und ich habe mich dann um die inhalte gekümmert. das fand ich ein sehr praktisches vorgehen für alle beteiligten, aber leider ist das eben nicht üblich.

  4. beim lesen fällt mir gerade ein, dass mir noch das Markenrecht an „Bullshit“ sichern wollte.

  5. Ach Nico, tue uns doch allen einen Gefallen und vermische doch bitte nicht meine rein privaten Ansichten mit aktuellen Arbeitgeberverhältnissen. Danke. :)

    • ach Mike, ich vermische gar nix, sondern zeige nur auf, dass a) die AGB gängige Praxis sind und b) Du vom Fach bist und es eigentlich besser wissen müsstest.

  6. Ich mag da naiv sein, aber ich bin ja auch noch jung..

    Die Tatze ist geschützt. Das gilt es zu akzeptiren. D.h. aber noch lange nicht, dass ich das richtig finde. Gerade bei dem verlinkten Beispiel mit der taz und dem damaligen Ablauf (die taz war eigentlich zuerst da.) zeigt sich für mein Verständnis die Realitätsferne.

    Das Markenrecht von Jack Wolfskin wurde verletzt. Aber was für eine Verletzung ist das. Wo ist Jack Wolfskin verletzt. Welcher Schaden entsteht konkret dadurch.

    Nicht die Sau, die durchs Dorf getrieben wird, macht hier ne große Welle, sondern Jack Wolfskin.

    Nur weil ich Vorfahrt habe, muss ich mir diese Vorfahrt nicht auf Teufel komm raus nehmen. Sondern kann auch mal zurückhaltend auf die Kreuzung zufahren, um zu kucken, ob es nicht für alle vorteilhafter ist, wenn ich das andere Auto zu erst in die Kreuzung fahren lasse.
    Some call it gesunder Menschenverstand.

  7. Ich würde JW sofort recht geben, wenn inhaltlich eine Verwechslungsgefahr besteht. Die ist imho in den abgemahnten Fällen zum Großteil nicht gegeben. Es handelte sich u.a. um Schminkspiegel mit lizensiertem Michael Miller-Stoff (und vielen kleinen Pfoten) und um glitzernde Pfotenabdrücke, die über ein Tshirt mit Katze wanderten.

    JW hat nun – zu Recht – einen PR Gau. Zum einen wegen dem angeblichen Markenschutz ALLER irgendwie gearteten Pfoten auf allen Textilien (und Waschmittel.) Zum anderen wegen den Rechnungen über knapp 1000 Euro, die den Kunsthandwerkern – trotz Entfernung der Artikel durch Dawanda – ins Haus flatterten.

    Dawanda mag rechtlich richtig gehandelt haben. Auch bei einer Abmahnwelle von Wickie, Hello Kitty & Disney haette ich kein Problem mit dem Verhalten.

    Aber hier geht es um rechtlich nicht eindeutige Markenrechtsverletzungen (denn ich bezweifel, dass diese vor Gericht geltend gemacht werden können), die die eigenen Mitglieder erbost. Und Solidarität oder zumindest irgendwelche Kommunikation zu dem Thema ist das mindeste, was eben genau diese neue Netzgemeinde, von der Dawanda ja lebt, erwartet.

    Und Firmen müssen lernen, dass sie erst die PR Abteilung einschalten und dann die Anwälte. Ein solcher Image-Schaden ist naemlich teuer – und hätte so leicht vermieden werden können, wenn die Rechtsabteilung den gesunden Menschenverstand eingeschaltet hätte.

  8. P.S. Gewerbliche Rechtsschutzversicherungen zahlen sämtliche wettbewerbsrechtlichen Themen NICHT. Eine Absicherung gegen Abmahnung gibt es nicht fuer Gewerbetreibende.

    P.S. 2: Abgemahnt wurden u.a. Artikel, in denen Michael Miller-Stoffe verwendet wurden. Die schriftliche Genehmigung zur gewerblichen Nutzung lag vor.

    Wenn ich nicht einmal mehr STOFFE nutzen kann, ohne irgendwo eine Abmahnung zu fürchten, womit soll ich denn dann arbeiten? Und ich durchforste natürlich die Register soweit wie möglich und vermeide jedwede Markenrechtsverletzung. Aber allein auf den Gedanken, dass Pfoten aller Art auf Textilien verboten sind… da wäre ich auch nie drauf gekommen.

    Neben der Rechtsschutz überlege ich mir derzeit, auch im Händlerbund einzutreten. Die Meinungen gehen auseinander – aber vielleicht, vielleicht nützen die einem eben doch etwas im Ernstfall. Denn auch ich stecke mitten in der Gründung, werde mit Kunsthandwerk irgendwann mein Geld verdienen… und möchte meine Zeit vor allem mit der Herstellung und nicht mit Gerichtsurteilen verbringen.

  9. “We must ask, not just is it profitable [or possible], but is it right.”
    -Barack Obama (18.12.08)

  10. oha, die grosse obama-keule. :)

    nochmal: ich finde das vorgehen auch überzogen, aber sehe eben durchaus auch, dass jack wolfskin sein marke schützen können darf.

  11. @Nico Unbestritten. Genauso, wie es auch von Zensursula-Kritikern unbestritten ist, dass das Web kein rechtsfreier Raum sein darf. – Weil er es nicht ist.
    Marken dürfen, sollen und müssen ihre Marken schützen. Der ganze Buzz entsteht ausschließlich über das „wie“, die Art und Weise also. Um ein plattgetretenes Sprichwort zu nehmen: Der Ton macht die (Marken)-Musik.

  12. ja, der ton macht die musik.

    aber, die feststellung, ob jemand im recht ist, erfolgt hierzulande immer noch per gerichtlicher auseinandersetzung und nicht, weil irgendwelche leute am lautesten rufen.

    auch wenn man das oftmals gerne andersrum hätte. :)

  13. Hi Nico,
    Probleme mit der Tatze hatten wir (ich) auch einmal als ich noch bei deiner Agentur war.

    Damals ging es um eine Garten-Phase, welche einen kleinen Shop-in-Shop hatte welcher Tierprodukte verkaufen sollte.
    Ich erinnere noch gut den Aufrur, Mittwoch früh gestartet, Mittwoch-Abends muss die Info an den Kunden gegangen sein, Donnerstag früh kam es bei uns an und Donnerstag Mittag bereits wurden in ca. 900 Filialen in ganz Deutschland nach 1 1/2 Tagen Laufzeit sämtliche POS-Werbemaßnahmen aus den Fenstern, von den Regalen und was weiß ich nicht wo gerissen.

    Freitags haben dann die Anwälte festgestellt, dass JW in dem Bereich gar kein exklusives Anrecht auf die Tatze hat!

    Da war schon alles dahin.

    Das war allerdings zu Zeiten als im Web noch nicht soviel soziale Kommunikation über Blogs & Co. lief, daher war der PR-Gau zumindest für JW verschwindend gering!

  14. Joachim Losehand 18.10.2009 at 16:47

    Was mich irritiert ist der Vergleich mit der „Tazze“. Die „Tazze“ und das Signet von JW fungieren als Markenlogos und nicht als im Grunde beliebige Gestaltungselemente.

    Ein solches Gestaltungselement, das als Tatze im Sinne eines Pfotenabdrucks identifizierbar ist und als solches eingesetzt wird, muß nicht zwingend notwendig bestehende Markenrechte verletzen.

    Die Problematik ergibt sich da nicht allein aus dem berechtigten Ansinnen des Bekleidungsherstellers, seine eigenen Produkte nicht mit denen anderer verwechselt zu sehen, wodurch JW Schaden nehmen und der andere Anbieter Vorteile erlangen könnte.

    Abmahnungen Privatpersonen gegenüber erfüllen ja aufgrund der angesetzten Schadenssumme und der sich daraus ergebenden anwaltlichen Gebühren nicht nur die intendierte Information des Abgemahnten über die Ansprüche des Abmahners, sondern „bestrafen“ faktisch durch die Kostennote den Abgemahnten ohne jegliche unabhängige rechtliche Prüfung und setzen aus einer Position der Stärke heraus diese juristisch wohl zumeist unerfahrenen Privatpersonen unter Druck.

    Ich lege meine Hand nicht dafür ins Feuer, ob die Abmahnung bei einer negativen Feststellungsklage seitens des Abgemahnten im Einzelfall sich nicht vielleicht als unbegründet herausstellt. Nur muß man sich zu dieser teuren gerichtlichen Auseinandersetzung auch durchringen.

    Viele Menschen fügen sich, zahlen und dann gibt es die nächsten Monate erstmal nur noch kalte Milchsuppe.

  15. Wenn einer von den Abgemahnten bei Dawanda tatsächlich eine Tatze wie die von JW benutzt hätte , wäre das Geschrei nicht so laut. Problem bzw. Tatsache ist, das Mitglieder abgemahnt bzw. in einem Schreiben an Dawanda aufgezählt wurden, deren Pfoten /Tatzen in keinsterweise der Tatze von JW ähnelt. Es ist als wenn Disney auf die Idee käme alle abzumahnen, die eine Maus gezeichnet haben. Im gleichen Zusammenhang könnte man die Seite Lummaland abmahnen, da der WortLAUT der Seite der gleiche ist wie bei der Insel von Jim Knopf! Da hätten Sie glaub ich auch was dagegen.

    • @heike oh, da hätte ich extrem was dagegen. ich habe ja auch deutlich gemacht, daß ich die abmahnungen nicht gut finde.

  16. Fakt ist: so eine Negativ-PR hätte man nicht mit diesen Kostennoten bekommen.

    Die große Keule kann man immer noch schwingen, wen der Aufgeforderte der Aufforderung nicht nach kommt.

    • @caschy naja, erst mal gucken, wie weit die negativ-pr wirklich reicht. eine zügige kurskorrektur morgen könnte das schlimmste verhindern. ausserdem bedeutet aufregung in den blogs noch lange nicht aufregung in ganz deutschland. :)

  17. @Paul Neuhaus: Hier greift der Unterschied zwischen Marken- und Urheberrecht: Die taz hat es versäumt, sich das Tazze-Logo als Marke zu sichern. Ein Urheberrecht an dem Tatzen-Symbol besteht nicht, weil es sich nur um die naturgetreue Abbildung einer Tierspur handelt.

    Daher konnte JW mit der später angemeldeten Marke die Verwendung der Tatzen-Logos (im geschäftlichen Verkehr) für T-Shirts verbieten.

  18. @Nico

    „Jack Wolfskin hat die Markenrechte an der Tatze […]“

    Nein, haben sie nicht.

    Jack Wolfskin hat nur die Markenrechte an ihrem eigenen Logo. Einem stilisierter Wolfstatzenabdruck.

    Dadurch haben sie nicht automatisch Markenrechte an stilisierten Frosch-, Katzen-, Pferde-, Hunde- oder Hamsterabdrücken.

    Und ihn diesem Fall geht es um einen Katzenabdruck. Eine Katze ist kein Wolf. Sie sind nicht mal nah verwand.

    Ein Gericht müsste erst entscheiden ob die Inkompetenz der gemeinen Bevölkerung (und des Gerichts) die Beiden Tiere auseinanderzuhalten bemitleidenswert groß genug ist um Wolfskin Markenrechte an dem Katzenpfotenabdruck zuzusprechen.

  19. Markus Schäfer 19.10.2009 at 7:33

    Es ist, wieder einmal, ein Auswuchs des Abmahnwesens. Ein völlig unsensibles Unternehmen, eine mehr als zweifelhafte Sachlage, kein Fünkchen Willen zur direkten Kommunikation – aber am wichtigsten: für mich als Konsument (der noch nicht einmal für die Brandrede im Internet die obligatorische „JW-tragende Großfamilie und den wandernden Freundeskreis“ erfinden muss; es geht hier nur um mich) steht fest: kein Jack Wolfskin mehr. So simpel.

    Das ist für mich die wichtigste Lehre der ganzen Geschichte: ein Stückchen Entscheidungshilfe beim künftigen Konsumverhalten. Unternehmen werfen sich bei mir da ganz schnell aus dem Rennen.

    Ich mache mir keine Illusionen von der Macht der Masse, auch Web-Proteste haben Abnutzungserscheinungen. Mir geht es nur um eine simple Sachlage: JW hat sich mies verhalten, JW wird nicht mehr gekauft. Es ist meine Zeit.

  20. @Nico, #17

    Ja, der Ton macht die Musik – und eine Abmahnung ist da immer schon ein ziemlich bösartiger Tonfall, oder? Ein Anruf reicht aus, ein höflicher Hinweis – erledigt.

    Und halten wir doch mal fest: eine Abmahnung ist KEINE gerichtliche Auseinandersetzung. Ich stelle fest, der macht was falsch oder ich habe ein Markenrecht oder ein Urheberrecht. Was mache ich? Ich schreibe eine Abmahnung – ich setze den Streitwert fest, ich schreibe (bzw. Anwalt) eine Kostennote. Hier ist kein Gericht im Spiel – damit drohe ich ja nur. Eine Abmahnung ist eine – in meinen Augen – völlig einseitige Anklage, Verurteilung, Bestrafung. Als solche wird sie jedenfalls immer mehr von den Anwälten (und teilweise Firmen) instrumentalisiert. Der Abmahner ist Ankläger, Richter und Vollstrecker in einer Person. Erst wenn eine erste Abmahnung kostenfrei ist und als Hinweis gilt – ändere das – erst dann bekommen wir das ganze Problem wieder in den Griff.

  21. Die meisten verkennen m. E. den springenden Punkt der ganzen Sache. Eine Abmahnung ist doch letztlich nichts anderes, als die Behauptung, es seien Rechte verletzt worden.

    Der Beweis dafür fehlt, weil den Abgemahnten i. d. R. sowohl Geld als auch Nerven für eine gerichtliche Klärung fehlen.

    Und so kann ein Unternehmen eben alle Pfotenabdrücke dieser Welt für sich beanspruchen, denn gleichwertige Unternehmen mahnt man ja lieber nicht ab, da könnte es ja zu einem Prozeß mit unliebsamem Ergebnis kommen.

    Ein solches Verhalten ist perfide und sollte von den Konsumenten konsequent mit Boykott quittiert werden.

  22. Ich seh den von vielen beschworenen PR-GAU für JW noch nicht.
    Dazu müsste die Sau das Dorf verlassen und in die weite Welt hinaus rennen.
    Und dort würde wahrscheinlich vieles vereinfacht, damit es möglichst viele (und damit auch viele JW-Kunden) verstehen. Da stünde dann vielleicht:
    „JW geht gegen andere Anbieter von Textilien mit einem Tatzen-Logo vor.“

    Und das liest sich längst nicht mehr so böse wie es viele Blogger und Kommentatoren des Web 2.0 gerne hätten.

    Und wenn ein Dutzend Blogger sich von JW abkehren und ihre Jacke und Rucksäcke jetzt woanders kaufen, schert das keinen.

  23. @Konrad
    Es sieht eher so aus, als dass die Kernzielgruppe und ggf. bisherige Markenfans von JW -allesamt direkte! und wichtige Multiplikatoren- aus den einschlägigen Outdoor-Foren sehr irritiert sind. Es sind nicht die Blogger. Die kaufen ggf. noch nicht mal die Kleidung. Das Thema zieht in die Kernzielgruppen von Wolfskin ein. Das ist sehr kontraproduktiv.

  24. Zumindest die (Jagd-)Hundeführer, die ihre Hunde nicht auf dem Sofa parken sondern artgerecht beschäftigen und somit bei jedem Wetter mehrere Stunden outdoor verbringen, dürften u.a. durchaus zur JW-Zielgruppe gehört haben.

    In den Retriever-Foren besteht Null Verständnis dafür, daß JW sich die Pfoten der eigenen Lieblinge „unter den Nagel reißen“ will.

    JW wird unter Retriever-Führern zum no go.

  25. Leider ist es wie so oft.
    Recht haben und Recht bekommen ist nicht das selbe.
    Recht bekommen tun nur die Leute oder Firmen die Geld haben.
    Es ist eine Frechheit das jemand etwas schützen kann, das nachweislich ein anderer schon vorher erfunden hat.
    FRECHHEIT!

  26. Hallo Nico,
    weiter oben las ich einen Beitrag von Dir, der besagte, dass die Gerichte entscheiden.
    Ich kann Dir sagen: Bei einem von JW erwürfelten Streitwert von über 500.000 entscheidet allein mein Portemonaie und kein Gericht. Bei dem Streitwert kann ich mir nichtmal den Parkschein beim Landgericht leisten. Die packen im „Namen des Rechts“ die KO-Keule aus und versägen alles in Reichweite, weil sie es können. Und das ist kein Stil – oder Recht in Anwendung – das ist Wegelagerertum und in der Summe völlig peinlich für ein solches Unternehmen.
    (Meinen Markeneintrag hat das Patenamt übrigens nicht beanstandet – das haben dann die Anwälte Harmsen Utescher von JW gemacht.)

  27. Jack Wolfskin hat nicht bedacht, dass viele der Pfotenbastler auf Dawanda Tierfreunde sind oder mit Tieren arbeiten und somit zur Stammkundschaft von Jack Wolfskin gehören (wie z.B. Tierärzte, Pferdetrainer usw.). Zudem sind heutzutage Tierheime, Züchter etc. sehr gut übers Internet verknüpft und vernetzt (einschlägige Foren, Facebook usw.). Momentan breitet sich das Jack Wolfskin Debakel in diesen Kreisen – die auch oft selbst Produkte mit Pfoten an Tierheimbasars und Hundeschauen etc. verkaufen – wie ein Lauffeuer aus.

  28. So sehr ich das Verhalten von JW auch daneben finde, aber ich denke auch, dass wir alle uns daran gewöhnen müssen, dass das Internet kein rechtsfreier Raum. Da kann man viel schreiben und sich austauschen, aber es gibt einfach Dinge die sind verboten oder widersprechen irgendeinem Gesetz, sinnvoll oder nicht lasse ich mal dagingestellt. Wenn man zu schnell fährt oder über eine rote Ampel geht und eine Strafe bekommt, ärgert man sich, aber überraschend ist es nicht. Nur sind diese Gesetze klar und deutlich, im Internet ist so gar nichts klar und deutlich. Zum einen brauchen wir klar definierte Verbote & Gesetze, zum anderen müssen wir sie kennen und uns an sie gewöhnen.
    Ich bin überhaupt kein Freund von Abmahnungen! Wie schon gesagt wurde, besteht da eine Übermacht derjenigen, die Geld haben. Und man kann damit reltaiv unkompliziert mehr Geld machen – ist für mich eine Art Selbstjustiz.
    Trotzdem darf man auch im Internet nicht vergessen, dass man als Unternehmer auftritt, egal wie klein man ist und sich als solcher auch entsprechend informiern und Verantwortung übernehmen muss. Viele verstehen Internet noch viel zu sehr als Hobby und Spaß, wenn man aber Geld mit etwas machen will, ist der Spaß ganz schnell zu Ende. Wie im richtigen Leben eben auch.

  29. @Mark: Dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, sollte so gut wie jedem hier klar sein. Dass ein Unternehmen seine Marke schützen will ist auch sehr verständlich. In meinen Augen haben die DaWanda-Bastler aber keine Markenrechte verletzt. Die verwendeten Tatzen unterscheiden sich von dem JW Signet deutlich und die Produkte auf denen sie angebracht sind lassen eigentlich keine Verwechslung mit Jack Wolfskin zu. Das ist natürlich nur meine Meinung, die Anwälte des Outdoorkonzerns sehen das sicher anders. Ein Gericht könnte das klären. Dazu wird es aber nicht kommen, denn auf den möglicherweise ruinösen Gerichtsstreit wird sich wohl keine der Abgemahnten einlassen.
    Wie Andreas in Kommentar 32 schon gesagt hat, ist der Abmahner „Ankläger, Richter und Vollstrecker in einer Person.“ (Viel rechtsferner geht es kaum) Die Abgemahnten bleiben also auf den ca. 900€ Strafe sitzen.
    (Das „Sau durchs Dorf treiben“ sehe ich als Ausgleich und mit der schwindenden Hoffnung, dass das Unternehmen noch zur späten Einsicht kommt.)

  30. in anderen Ländern werden Markenrechte auch geschützt und können auch durchgesetzt werden.
    Allerdings gibts in Deutschland eine derart einfache Möglichkeit (Abmahnung), dass jeder Beistrich erfolgreich in ein paar hundert Euro umgemünzt werden kann.
    Das ist grober Unfug und sollte sofort vom Gesetzgeber geändert werden.

  31. Es wird immer genügend Käufer für eine Marke wie JW geben. Aber eines ist sicher: Der Glanz der Marke, die Mainstream und Alternativ gleichermaßen anzieht, der Glanz ist weg, Lack ab. Interessant, dass JW auch die taz schon vorgeführt hatte. Habe ich damals nicht mitbekommen. Meine JW Jacke und die meiner ganzen Familie bleiben jedenfalls im Laden.

  32. lutterworth 20.10.2009 at 22:06

    gibt es eigentlich irgendwo eine seite im netz wo solche fälle von abmahnung gesammelt werden – so eine art schwarzbuch? … da sollten auch die anwälte genannt werden, die bei solchen vorgängen den ton bestimmen und mitkassieren. wikipedia taugt auch nicht weil sich die – siehe die abmahnungen von jako – ja mehr als werbe- und aushängeschild der firma verstehen.

  33. @ Konrad: Die Welle ist bei den Tierbesitzern schon angekommen. Vielleicht nicht in so heftig in Blogs aber in den Foren.

  34. Ich bin ja mal gespannt, wann Crysler oder Mercedes alle Hobby-Bastler zur Verantwortung zieht, weil sie Vorlagen für Weihnachts-Sterne im Internet haben…. Wie krank ist das denn? Ich bin auch der Meinung, Markenrecht sollte beachtet werden. Aber auf Privatleute finanziell einzuschlagen, nur weil mans kann, obwohl erstens keinerlei Bedrohung für das Unternehmen JW besteht, und zweitens die Ähnlichkeiten doch SEHR begrenzt sind, zeugt für mich von einer Barbarei ungekannten Ausmaßes. Der Punkt ist nicht, dass sie es versuchen, sondern dass es geht, weil man kaum eine realistische Handhabe dagegen hat. Aussitzen wird das sicher keiner der betroffenen, weil die auch alle keinen Geldscheißer haben, und dann lieber die 900 Euro blechen, statt evtl. noch weit mehr, wegen eines vernichtenden Gerichts-Urteils. Unglaublich…

  35. Es ist ja eigentlich egal, ob der ganze Aufruhr das Web 2.0 verlässt oder nicht. Wenn ein Haufen Blogger die Produkte nicht mehr kauft, hat J.W. im Endeffekt schon Verlust gemacht. Ein paat tausend Euro weniger Umsatz. Es ist nicht der große PR-GAU, aber unterm Strich zählen die rote Zahlen.

  36. Wolfstatze != Katzentatze

    Zudem sind Abmahnungen ein beliebtes Mittel um schnelles Geld zu machen.

    Dinge die in der Natur vorkommen sollten sowieso nicht geschützt werden dürfen. Zumindest nich ohne klare Erweiterung wie zb. ein Schriftzug.

    Aber das das hier zu Unrecht geschehen ist sieht eigentlich jeder Blinde…..eigentlich…

  37. JW soll sich lieber um die richtigen Markenpiraten kümmern. Mir scheint es, dass die Rechtsanwälte doch nicht so gut sind…

  38. Weitere Infos zu den Abmahnungen der Firma Jack Wolfskin durch die Kanzlei Harmsen Utescher findet ihr auch hier:

    http://www.ratgeberrecht.eu/abmahnung/abmahnung-der-firma-jack-wolfskin-durch-kanzlei-harmsen-utescher.html

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  16. In aller Kürze: Jack Wolfskin zieht die Krallen ein : netzpolitik.org - 23.10.2009

    […] Oh, und Nico spielt einmal mehr den Bad Cop. Zugeben, zum Teil sehe ich es ähnlich. Sei’s drum, das Minimalziel ist […]

  17. SegaPro » Blog Archive » Jack Wolfskin im Abwahnsinn ? - 17.04.2012

    […] ist, dass sich sehr viele Blogs anschliessen und gemeinsam zeigen, dass abmahnen nun wirklich die letzte Möglichkeit sein sollte. […]