Threadsy – alles auf einmal ist zu viel

Nico —  3.11.2009 — 3 Comments

Vor ein paar Tagen bin ich über den Review Threadsy – Your Life in One Tab bei The Next Web gestolpert und dachte mir, daß Threadsy auch für mich ganz toll sein könnte.

Heute kam der Invite und nach einem kurzen Zögern bei der Eingabe der Username/Passwort-Kombinationen habe ich dann Twitter, Facebook und meinen Gmail-Account miteinander verknüpft. Warum dafür nicht OAuth verwendet wird, ist mir total schleierhaft und baut bei mir auch nicht wirklich zusätzliches Vertrauen auf. Jedenfalls habe ich jetzt eine gemeinsame Inbox für Twitter, Facebook und Email. Theoretisch ist jetzt alles einfacher.

threadsy_commentview

In der Praxis macht es ständig pling, was mich total nervt und aufgrund der Tatsache, daß alles auf einen Blick vorhanden ist, fühle ich mich wie in einem Hamsterkäfig und sehe allerhand Threads, auf die ich eigentlich noch antworten müsste. Praktischerweise kann man direkt in der Inbox auf Tweets, DM, Facebook Messages, Facebook Kommentare und Emails antworten, was echt ein gut gemachtes Feature ist. Nur wenn da so viel reinfliegt wie bei mir, dann fördert es eher die Unübersichtlichkeit. Mich überfordert Threadsy ehrlich gesagt mehr, als daß es mir mein Leben erleichtert. Da bleibe ich lieber bei Brizzly mit den beiden Ansichten für Twitter und Facebook.

3 responses to Threadsy – alles auf einmal ist zu viel

  1. geht mir ähnlich nach ein paar Minuten draufgucken – kommt mir außerdem ein bisschen vor wie eine Kompaktanlage, wo ich immer noch jemand bin, der sich individuell die einzelnen Geräte zusammen stellt. Die eigentliche Herausforderung ist doch nicht, das große Bild zu sehen, sondern sinnvoll zu filtern – also das Gegenteil dessen, was Threadsy macht. Oder?

  2. hätte ich nicht besser schreiben können – ging mir exakt genauso: fehlendes OAuth, das ständige Gebimmel und wenn man gewohnt ist, GMail per Hotkeys und exzessivem Tagging zu benutzen, ist das keine echte Erleichterung…

Los, kommentier das mal!