Die 10 Goldenen Regeln für Twitter

Nico —  3.02.2010

Twitter ist aus dem bundesdeutschen Kommunikationsmix nicht mehr wegzudenken. Aber mit steigenden Userzahlen steigt auch die Verantwortung des Einzelnen im Umgang mit dieser Kommunikationsform. Als ich vor drei Jahren meinen ersten Tweet abgeschickt habe, da war noch vieles möglich, was heutzutage einfach nicht mehr geht. Ich habe daher das Twitterverhalten in Deutschland und den USA in den letzten Monaten analysiert und versucht, daraus allgemein verbindliche Regeln abzuleiten, die als Handreichung für eine reibungslose Twitternutzung dienen sollen.

1. Twitter ist kein Chat!
Zu viele @ in der Timeline erschweren das Lesevergnügen von Twitter, insbesondere dann, wenn man für einige Stunden offline war und daher die Inhalte der Timeline nacharbeiten muss. Als Faustregel gilt hier: nicht mehr als 1 Reply alle 25 Tweets, wobei in Ausnahmesituationen kurzfristige Abweichungen natürlich erlaubt sind.

2. Beachte das implizite Abkommen mit den Followern
Als Twitternutzer hat man eine Verantwortung gegenüber seinen Followern. Nach der Follower-Anbahnung verpflichtet sich der Twitternutzer, seinen Followern Inhalte zu präsentieren, die diese erwarten. Tut er dies nicht, kann es zu öffentlichen Unmut-Äußerungen kommen, die in dem Ausspruch „ich entfollowe @userxy gleich“ gipfeln können und unbedingt zu vermeiden sind, da sie das empfindliche Gleichgewicht zwischen den Followern beinträchtigen kann. Neuen Followern ist unbedingt ebenfalls zu folgen.

3. Retweets sind essentiell
Die schnellste und noch dazu einfachste Form der Meinungsäußerung ist ein Retweet und wird gerade in Deutschland sehr gerne angewendet. Hierbei gilt es zu beachten, daß man einen Dienst für seine Follower anbietet und gewissermaßen eine Notwendigkeit besteht, die Follower immer mit allen relevanten Informationen zu versorgen. Um den Geschwindigkeitsvorteil von Twitter konkret ausspielen zu können, ist ein schneller Retweet unbedingt der vorherigen Rezeption der Inhalte vorzuziehen.

4. Ordnung muß sein
Es hat sich insbesondere im bundesdeutschen Twitterkontext herauskristallisiert, daß Hashtags ohne Bezugnahme auf eine vorher definierte Ontologie vorgenommen wurden. Obzwar es begrüßenswert ist, daß Tweets mit einem Hashtag versehen und damit für die Mitlesenden besser zu rezipieren sind, ist unbedingt darauf zu achten, daß Hashtag-Regeln eingehalten werden, da es ansonst zu Verwirrungen seitens der Follower führen kann.

5. Stars brauchen den Promi-Faktor
Damit Twitter weiter wachsen und bedeutsamer werden kann, ist es unumgänglich, daß auch Stars wie Ashton Kutcher oder Sascha Lobo auf Twitter präsent sind. Im Umgang mit diesen speziellen Twitter-Nutzern sollte beachtet werden, daß man sich über öffentliche Beachtung, ausgedrückt durch einen Reply auf eine direkte Frage oder gar einen Retweet, auch gebührlich öffentlich freuen sollte, ohne jedoch zu anbiedernd wirken zu wollen. Das ist ein Balanceakt, der präzise Tweets erfordert, aber letztendlich der gesamten Twitter-Community dient.

6. Es gibt ein Reinheitsgebot 
Twitter bietet sehr viel Flexibilität im Umgang mit Verlinkungen, Fotos, oder gar der Verknüpfungen mit anderen Plattformen oder kleinen, oftmals spaßigen Tools. Diese Entwicklung ist mit Sorge zu sehen, da sie von den eigentlichen Inhalten auf Twitter ablenken und für zusätzliche Verstreuung von Kommunikationsbestandteilen sorgen und damit eine effiziente Twitternutzung für den einzelnen User erschweren. Sollte man einem Twitternutzer folgen, der dennoch diese Dienste einbindet, so ist zu beachten, daß ein möglicher Kommentar immer nur direkt bei dem jeweiligen Dienst zu erscheinen und in der Timeline von Twitter nichts zu suchen hat.

7. Die Wahl der Sprache ist ein Gebot der Fairness
Deutsch ist natürlich die Sprache, die für die meisten bundesdeutschen Twitternutzer Vorrang haben wird, aber es gibt auch wichtige Ausnahmen, die man beherzigen sollte. Sobald einer der Follower nur Englisch spricht, gilt es, sämtliche Tweets, insbesondere auch Replies auf deutschsprachige Tweets, künftig auf Englisch zu schreiben, um diese Follower nicht auszugrenzen.
 
8. Große Zahlen zeigen die Relevanz
Eigentlich dürfte dieser Punkt selbsterklärend sein, da es gelernte Praxis sein sollte. Die Anzahl der Follower eines Twitternutzers sind ein Indikator für die Relevanz des einzelnen Tweets. Dabei gilt die Faustregel: wer mehr Follower hat, ist relevanter. Wobei zu beachten ist, daß es über Retweets den Effekt der sog. geliehenen Relevanz gibt, die auch anderen Twitternutzern die Möglichkeit gibt, relevant zu kommunizieren.

9. Twitter braucht eigene Begrifflichkeiten
Worte sind der Kit, der aus 140 Zeichen einen guten Tweet macht. Dabei ist es wichtig, auf die Eigenheit von Twitter vollumfänglich einzugehen und Begriffe zu schaffen, die dies widerspiegeln. Worte wie Twittwoch, Twittagessen oder gar Twitnight sind mitnichten putzige Kreationen, vielmehr schweissen diese die Twittercommunity zusammen, wobei das Wort Tweed zu einer geschlossenen Abwehrhaltung der Twitternutzer führen kann und daher vermieden werden sollte.
 
10. Fasse Dich kurz
Auch bei 140 Zeichen kommt es darauf an, präzise zu twittern und nicht durch überflüssige Textbestandteile Verwirrung zu stiften. Tweets werden oftmals als Retweet verstümmelt und büßen dabei an Entfaltungskraft ein. Ein Hauptsatz plus Nebensatz sollten als aussagekräftiger Tweet völlig ausreichen, wobei die Interpunktion nicht zu vernachlässigen ist.

Diese 10 Goldenen Regeln für Twitter werden auf den ersten Blick etwas unüblich und sperrig wirken, letztendlich führt aber nur ihre konsequente Anwendung zu einer effzienten und erfolgreichen Twitternutzung in Deutschland.

72 responses to Die 10 Goldenen Regeln für Twitter

  1. lobo ist ein star?

  2. Lobo und Kutcher in einem Satz. Passt gar nicht. Bis man merkt, dass das vielleicht alles gar nicht so ernst gemeint ist :-)

  3. Zugegeben: Bei den ersten Zeilen bin ich auch darauf reingefallen und habe schon gedanklich angefangen zu kommentieren… :)

  4. Wurde nicht schon in anderen Versuchen, Twitter-Regeln aufzustellen, festgestellt, dass Regeln bei Twitter total doof sind und sich Twitter selbst regelt?

    • Beta als Alpha 22.11.2012 at 14:27

      Danke. Schreibe gleich 10 Fakten über das 10-Irgendwas-Formulieren von Alpha-und Beta-Bloggern…

  5. Die Zahl der Follower ist für mich kein Zeichen von Relevanz. Zumindest wenn Follower und Following gleich groß oder die Zahl der User denen man folgt gar größer ist, als die Anzahl der eigenen Follower.

  6. Fast hätte ich es ernst genommen. ;-)

  7. Ich bin eigentlich ganz froh, dass man das Ding benutzen kann, wie man will.

    Zugegeben, sobald man damit irgendein Ziel verfolgt, ist man nicht mehr nett und braucht tatsächlich Regeln.

    Aber da hab ich zu diversen Punkten ne andere Meinung (z.B. Retweet — Geschwindikeit vor erstmal-selber-lesen kann schwer in die Hose gehen [Qualitätsjournalismus, ik hör dir trapsen])

    Im Übrigen glaube ich, obwohl ich Deutscher bin (und das hier mit den Regeln ist SEHR deutsch) nicht daran, dass Reglementierung innovationsfördernd oder auch nur irgendwas in der Richtung ist.

    Es ermöglicht als Knigge völlig ahnungslosen Unternehmen eventuell, sich nicht von vornherein zu blamieren.

    Aber als allgemeines Regelwerk? Ist glaub ich nicht nötig.

    Trotdem danke für den Anlass, drüber nachzudenken. : )

  8. die angabe von bürozeiten im twitterprofil finde ich auch wichtig! nicht dass follower außerhalb dieser zeiten vergeblich auf vorschriftsmäßige tweets warten…

  9. die Ironie erschließt sich erst mit der Zeit – sehr schön. Wäre ein schöner Beitrag gestern auf der smwberlin gewesen.

  10. Heißt das jetzt umgekehrt, Twitter ist ein Chat? =)

  11. Bei Punkt 7 bitte beherzigen, dass auch sämtliche Tweets und Re-Tweets der letzten 12 Monate rückwirkend übersetzt werden. Danke!

  12. Außerdem:
    Klare, offene Kommunikation ist auch bei Twitter Trumpf. Wer unter Pseudonym twittert, schmälert seine Aussagekraft und das Vertrauen der Leser. Wer etwas zu sagen hat, sollte auch mit seinem Namen dahinter stehen können.

  13. Regel Nr. 11: Ironie ist als solche zu kennzeichnen. Nicht alle Follower haben den selben Intellekt wie du.

  14. ..oder hören nach dem lobo-satz auf sich den rest durchzulesen, weils zu schlimm ist. ;-)

  15. Danke für die Guidelines zum Austausch auf 140 Zeichen Grundlage. #winke ;-)

  16. Ich musste wirklich bis zum Schluss überlegen, ob das nun ernst gemeint sein soll.
    Ein paar Punkte würde ich so oder in anderer Form trotzdem unterschreiben.

  17. Blog-Regel Nr. SpeihundertDrölf: Wer nach zwei halbgaren Rants eine Satire abliefert, sollte bedenken, das die Leser einen für endgültig durchgeknallt halten.

  18. Lena Doppel 3.02.2010 at 15:50

    In Österreich haben 2009 ein paar Spassvögel den Internetrat gegründet, vielleicht möchtest du ihren Beispiel folgen und den ersten deutschen Twitterrat gründen wo die Twitterratis dann Twitterraten
    LOL

  19. Wurden die Regeln schon mit dem Postministerium abgestimmt? Es ist nicht gut, solch umfassendes Regelwerk vorher der unvorbereiteten Öffentlichkeit mitzuteilen.

  20. Herrlich. Erinnert mich an den „4sq“-Guide… :)

  21. @sebastian: Und was sagt überhaupt der DRPR dazu?!

  22. Nico, hattest Du gestern viel Zeit auf der Rückfahrt von Berlin?

    Das ist ein köstliches Kompendium, das ich allen Neu-Twitterern ans Herz lege. PFLICHTLEKTÜRE!

  23. *lol* ne, echt mal: L-O-L, geht gar nicht.

    Oder soll das Satire sein?

  24. wonderphil 3.02.2010 at 16:43

    *hach* || via @nico

  25. Spätestens hier merkt man, dass das nicht ernst gemeint sein kann: „Neuen Followern ist unbedingt ebenfalls zu folgen.“

    XD

  26. Regel #11: Wenn Du Regeln brauchst, um Twitter zu kapieren, dann solltest Du Dich erschießen …

  27. Also ich mache das alles genauso und folge streng den Regeln die mich leiten und mir Halt geben. Twitterer mit abfälligen Kommentaren werde ich sofort entfolgen und natürlich denunzieren.
    Es ist wichtig, dass es im Leben Regeln gibt, auch wenn es immer wieder Punker und Rocker gibt, die sich gegen diese Regeln stemmen und sich so ins gesellschaftliche Abseit bugsieren.
    Und nun muss ich schnell meinen heute Mittag in meinem Twitter-Word-Dokument vorgemerkten Tweet tweeten, denn gleich kommt der Tatort und den darf ich nicht verpassen.

    Liebe Grüße Euer Huck

  28. Guter und wichtiger Text. Allerdings wusste ich bisher nicht, dass die Regierung auch Blogger für die Ausarbeitung ihrer ebenso guten Internetgesetze heranzieht.

  29. Wieso wird „gerade in Deutschland“ häufig die RT-Funktion verwendet?

  30. Irgendwie erinnert mich jede Diskussion um Regeln immer wieder an http://twitter-manifest.de/

  31. „wer mehr Follower hat, ist relevanter“

    Herr Lagerfeld ist sicherlich im RL nicht irrelevant, aber bei 180.000 Folgenden, passen ein, zwei Tweets pro Monat wohl auch eher ins Bild „Sechs, setzen!“ (auch wenn es natürlich jedem frei steht die Anzahl seiner Inhalte selber zu bestimmen).

  32. Bitte nicht schon wieder der nächste Versuch Twitter in ein Regelbett zu gießen. Im Grunde gibt es doch nur eine Regel für Twitter: Es gibt keine Regeln.

  33. Solche Textefinde ich sehr zweischneidig: die Gebräuche auf Twitter / SocialMedia sind einfach noch nicht so etabliert, dass sie schon wirklich „Ironie-fähig“ wären. Man sieht ja, wie viele das hier ernst nehmen. Was auch nicht wundert, denn nicht alle „Regeln“ sind gleichermaßen unsinnig.

    • Das Problem mit dem Ernstnehmen dürfte auch darin bestehen, dass man speziell dem hiesigen Autor durchaus zutrauen könnte, es tatsächlich ernst zu meinen… :D Aus seinen sonstigen Texten über die Relevanz und Funktion von irgendwelchem Online-Medienkram sticht es jedenfalls nicht sehr weit heraus.

  34. danke für diese sinnlosen regeln

  35. wird schon an einer Gesetzesvorlage gearbeitet? Oder wird es wenigstens ein TOP auf dem nächsten IT-Gipfel? Unbedingt aufnehmen, Regeln müssen sein

  36. Topp-Comedy am frühen Morgen! Könnte auch von College Humor o.ä. kommen!

  37. Wir haben diese Regeln (fast) alle beachtet. (retweeten ging halt nicht). Punkt 8 find ich besonders klasse. Demnach gibt es in Deutschland keinen relevanteren Account als den unseren. Großartig. Ganz ganz großartig!

  38. Was ich meinem vorherigen Kommentar noch hinzufügen möchte: HELAU!

  39. Ich wollte erst auch einen Kommentar schreiben. Der wurde aber zu lang, also hab ich lieber gleich eine Entgegnung gebloggt: http://www.ennomane.de/2010/02/04/10-doch-eher-angelaufene-goldene-twitterregeln/

  40. Schlomo Weintraub 4.02.2010 at 14:26

    Ich fürchte, das ist erst gemeint…

  41. Ich habe Twitter mal aus meinem Kommunikationsmix weggedacht – geht ohne Probleme.

  42. Ihr PR-Fuzzis immer mit Euren goldenen Regeln, den Super-Kommunikationstipps, dem heißen Scheiss an allen Ecken und Ende…

  43. Nette Top 10 der Regeln. Zum chatten gibt es ja schließlich icq und skype.

  44. Ach, wenn es kein anderer zugeben will: Ich habe Twitter auch schon mal als Chat missbraucht ;) – und ich bin der Meinung, das sich twitter durch die Nutzer und Follower selber reguliert, denn man folgt ja „nur“ denen, die man für Verfolgungswert einstuft – wenn die sich nicht an die (persönlich gedachten) Regeln halten, werden diese halt wieder entfolgt.

  45. Danke, habe sehr gelacht! :-)

  46. Punkt 7 widerspricht sich selbst etwas. Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass eine englisch sprechende Person einen deutschsprachigen tweet abonniert, den er nicht versteht. Genauso auch im umgekehrten Fall, wenn eine englisch sprechende Person einen deutschen tweet abonniert hat, so kann man wohl auch davon ausgehen dass er deutsch versteht, sonst hätte er den tweet wohl kaum abonniert.

  47. Hammwanich 8.02.2010 at 18:00

    Es fehlt Punkt 11:
    Twitter ist nett. Aber nett ist auch die Katze der Schwester. In Deutschland wird auf jeder Konferenz die Bedeutung von Twitter als Kommunikationskanal herausposaunt. Warum eigentlich? Auch 2010 gibt es keinen Grund zu twittern. Und wer es trotzdem tut, hat einfach seinen Spaß daran. Ganz ohne Relevanzkriterien.

  48. Habe mir lange überlegt ob ich auf diesen Artikel wirklich was schreiben soll. Aber der Vergleich zwischen Asthon Kutscher und Sascha Lobo machten es mir doch unmöglich keinen zu schreiben. Möchten wir wirklich die beiden vergleichen – sicher Sascha Lobo ist eine Person mit den meisten Followern in Deutschland, aber ihn deshalb als Promi zu sehen. Ein wenig weit hergeholt! Sobald er Demi Moore als Partnerin hat würde ich diese Aussage aber revidieren…

    Was mich aber richtig an den Kopf fassen lässt ist das Gebot der Fairness. Wenn ein Follower kein deutsch kann muss ich auf diesen Rücksicht nehmen? Was ist mit meinen deutschen Followern die eben keine englische Tweets lesen wollen? Grenze ich die damit nicht aus?

    Für mich persönlich einfach totaler Schwachsinn, besonders da du auf deine eigenen Regeln pfeifst. Es gibt einige Follower bei dir die kein deutsch sprechen. Twitterst du deshalb Englisch? … Not

  49. hahaha, am meisten habe ich gelacht bei 3 „Um den Geschwindigkeitsvorteil von Twitter konkret ausspielen zu können, ist ein schneller Retweet unbedingt der vorherigen Rezeption der Inhalte vorzuziehen.“ und 10 „Ein Hauptsatz plus Nebensatz sollten als aussagekräftiger Tweet völlig ausreichen, wobei die Interpunktion nicht zu vernachlässigen ist.“ – abgesehen von den Kommentaren natürlich, die das alles ernst nehmen.

  50. Wer sind Ashton Kutcher und Sascha Lobo?

  51. Hehe – würde gern ein Twittpoll sehen bei dem Deine Leser angeben können, ob sie das nun für bare Münze nehmen oder nicht. Ich befürchte, dass dabei Erschreckendes heraus kommen würde.

  52. Super Artikel, Nico! :D
    :)

  53. Der Artikel ist eine totale Katastrophe, er strotzt nur so von Wiedersprüchen. Aber am schlimmsten ist der Punkt 5.

    „,… daß auch Stars wie Ashton Kutcher oder Sascha Lobo auf Twitter präsent sind. Im Umgang mit diesen speziellen Twitter-Nutzern sollte beachtet werden, daß man sich über öffentliche Beachtung, ausgedrückt durch einen Reply auf eine direkte Frage oder gar einen Retweet, auch gebührlich öffentlich freuen sollte, ohne jedoch zu anbiedernd wirken zu wollen…“

    Wenn ich so was lese bekomme ich Kopfschmerzen.
    1. Na gut ob man Ashton Kutcher als Star bezeichnen kann, darüber kann man streiten, aber Sascha Lobo??? der ist alles aber kein Star, dass ist die totale Witzfigur. Ich frage mich, was hat er so tolles geleistet, dass er von allen verehrt wird?? Es kann doch nicht nur daran liegen dass er die meisten Follower hat.

    2. „…Im Umgang mit speziellen Twitter Nutzern sollte beachtet werden…“ Was soll das?? Nur weil jemand Tausende von Followern hat ist derjenige doch nicht speziell und Besonders.

    über den Rest möchte ich gar nicht erst reden

  54. scheidtweilerpr 14.11.2012 at 21:43

    Ein paar Sachen sind gut. Aber Nummer 7 ist kompletter Blödsinn. Warum sollte ein ausschließlich englischsprachiger Nutzer einem deutschen Twitterer folgen?

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