Amy MacDonald in Hamburg

Nico —  8.11.2010

Gestern abend waren wir beim Konzert von Amy MacDonald in Hamburg. Amy Macdonalds Charme versinkt in brachialem Sound schreibt das Abendblatt nach dem Konzert und ich frage mich dann schon, wo die waren. Ich fand es eher zu leise, aber durchaus auch ein wenig schlecht ausgesteuert.

Ich habe jetzt zum dritten Mal Amy MacDonald live gesehen und fand ihre Performance im Stadtpark vor einem Jahr besser und auch passender für sie. Die O2 World Arena in Hamburg ist einfach massiv groß und für jemand wie Amy MacDonald, die sich als Singer/Songerwriter sieht, vielleicht nicht die beste Location. Sie hat ihre bekannten Songs wie „This is a Life“ genauso gespielt wie „Mr. Rock’n Roll“, wobei vor allem die Ansagen a la „diesen Song habe ich vor 8 Jahren geschrieben“ beeindruckend waren (Amy MacDonald ist 1987 geboren) und natürlich auch „Spark“ und „This Pretty Face“. Die Stimmung war gut und als Zugabe kam wieder ein Song von Bruce Springsteen, allerdings nicht wie erwartet „Dancing in the Streets“, sondern „Born to Run“, der eindrucksvoll nur von Amy MacDonald auf der akkustischen Gitarre vorgetragen wurde. Wie cool das ist, könnt ihr unten am Beispiel von „Dancing in the Dark“ mal sehen:

Warum allerdings der Abendblatt-Kritiker das Konzert als „harmlose, nette, etwas brav und bieder geratene Unterhaltung“ abtun muß, kann ich nicht verstehen. Amy MacDonald macht nun mal keine Show mit dollen Effekten, sondern stellt ihre Stimme und ihre Songs in den Vordergrund.

[ Disclosure: Wir waren auf Einladung von Universal Music bei dem Konzert. ]

3 responses to Amy MacDonald in Hamburg

  1. „Videos kosten extra! Wo kommen wir denn da hin?
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    Sowas hab ich ja noch nie gesehen

  2. Ich weiß nicht von welchen Konzert da berichtet wurde.
    Das Amy MacDonald bestand gestern abend nur aus Lärm, eines der schlechtesten Konzerte, die ich je gesehen habe.
    Absolut matschiger Sound, viele Nebengraüsche, nur Bass und Schlagzeug zu hören, keine Gitarren und keine Stimme und das Ganze in einer Lautstärke, die locker den Tatbestand der Körperverletzung erfüllte.
    Die Statements vieler erbosten Zuhörer kann man auf der NDR2 SEite und bei Eventim nachlesen.
    Amy MacDonald ist live absolut nicht zu empfehlen !