11. Januar 2011

Auch 2011: digitale Hilflosigkeit

In Deutschland werden haufenweise Debatten geführt, die irgendwie das Internet als Thema haben. Aber eigentlich geht es gar nicht primär um das Internet. Es geht um Hilflosigkeit.

Viele handelnde Akteure in Politik und Wirtschaft versuchen gerade, irgendwie das Internet zu zähmen. Es urbar zu machen. Es in einen bestehenden Rahmen zu pressen. Einen Rahmen, den man kennt und verstanden hat.

Eigentlich müßte man jeden einzelnen dieser verzweifelten Menschen auf den Schoß nehmen, sanft die Haare hinters Ohr streichen und dann zuflüstern: “Das wird nichts, echt nicht! Du kannst das Internet nicht in Dein bestehendes Schema hereindrücken, Du kannst nicht bestehende Lösungen für das Internet versuchen zu adaptieren. Du mußt neu denken. Völlig neu. Und leider auch vieles Tradierte über Bord schmeissen! Das Internet ist eine massiv disrupte Kraft, die ungeahnte Umwälzungen mit sich bringt und die meisten sind irreversibel. Aber das ist alles gar nicht so schlimm, Du mußt nur über völlig neue Wege nachdenken. Du schaffst das! Hier hast Du einen Lolli!”

Aber dann stelle ich fest, daß wir uns im Jahr 2011 befinden und echt nicht mehr die Zeit haben, all den beratungsresistenten Entscheidern da draußen zu erklären, was im Internet geht und was nicht! Echt nicht. Macht weiter sinnlose Gesetze, preist Radiergummis an, hofft auf iPad-Apps, anstatt auf gute Inhalte zu setzen, macht Euch im Wochenrhythmus erneut lächerlich, wir versuchen währenddessen, das Schlimmste zu verhindern.

Das Internet ist anders. Digital ist anders. Wir sind mitten in einer massiven Entwicklung, die unsere Gesellschaft verändert, die Wirtschaft vor große Herausforderungen stellt und massive Auswirkungen auf die Arbeitswelt hat. Das Internet hat ein enormes Momentum. Während gesetzliche Rahmenbedingungen wichtig sind, müssen wir dieses Momentum nutzen, um die Potentiale für uns zu erschließen und zu nutzen. Eine Rückkehr zum status quo ante ist nicht mehr möglich, egal wie sehr die Besitzstandswahrer anstellen, dafür ist die disruptive Kraft des Internets, bestehende Strukturen zu verändern, viel zu stark.

Geht endlich neue Wege, bevor wir in Deutschland komplett den Anschluß verlieren und zum Entwicklungsland der Zukunft werden, nachfolgende Generationen werden es Euch danken.

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Sonja 5 pts

Schu00c3u00b6ner Artikel - es geht meiner Meinung nach nicht nur darum, den Wandel und das veru00c3u00a4nderte Kommunikationsumfeld zu verstehen, sondern vor allem darum, die Implikationen und Konsequenzen dieser Veru00c3u00a4nderung zu begreifen. Nicht nur Wirtschaft und Politik handeln hilflos, auch viele Agenturen und Berater, die versuchen mit altbewu00c3u00a4hrten Methoden Antworten auf die neu aufgeworfenen Fragen zu finden. Dabei wird oft aus dem Blick verloren, dass das Internet kein weiteres Medium im Medienmix ist, sondern einen tiefgreifenden Umbruch fu00c3u00bcr Gesellschaft und Kommunikation bedeutet.

Rulebreaker2020 5 pts

http://www.youtube.com/watch?v=C0Q41F6m1_E

MuenchenMark 5 pts

Blos nicht auf den Schoss nehmen und mir die Ohren lang ziehen. Bitte nicht!

Solange Schweigepflicht und Verschwiegenheitsabkommen nicht aktualisiert wurden ist von einer Beteiligung an den Sozialmedien nicht mehr zu erwarten.

In den Worten Dave Allen's von North in Portland, USA: u00e2u0080u009eBis Gesellschaften bereit sind, ihre legale Definition als u00e2u0080u009aEinzelpersonenu00e2u0080u009b mit ihren langfristigen Unternehmensinteressen auszurichten, sollte man von einer Beteiligung mit Sozialmedien nicht mehr erwarten.u00e2u0080u009c

Ein Besucher des Antiquariats Hammerstein meiner famosen Freundin soll folgendes im Laden erwu00c3u00a4hnt haben: u00e2u0080u009eNeuerungnen sind nicht zu erwarten, solange die Personen die fu00c3u00bcr Neuerung zustu00c3u00a4ndig sind auf ihren Posten sitzen und fu00c3u00bcr das Alte bezahlt werdenu00e2u0080u009c

Beschriebene Hilflosigkeit mit Digitalem, lieber Nico, ist Indikator, dass es mit dem Markenbewusstsein und Selbstverstu00c3u00a4ndnis der Marken nicht weit her ist. Die Sozialmedien machen das sichtbar. 89% von Verbraucheranfragen auf Facebook Firmenprofilen bleiben unbeantwortet. Die Marken tun ihre Arbeit ganz einfach nicht und die Netze machen das sichtbar. Das hat nichts mit Digital zu tun.

Gru00c3u00bcu00c3u009fe aus Mu00c3u00bcnchen, Mark

Rulebreaker2020 5 pts

Zum Lachen und zum Heulen gleichzeitig.
Die Hetzjagd auf Assange zeigte ja schon, dau00c3u009f die Poltiker dieser Welt nun auch aufs Internet aufmerksam wurden. Vu00c3u00b6llig erstaunt daru00c3u00bcber, welch Wirkung virale Medien haben. So schnelle Wahrheitsverbreitung ist man nicht gewu00c3u00b6hnt - da muu00c3u009f einer schuld sein. Wu00c3u00a4hrenddessen reisen andere vor den Augen der Welt im Armanianzug mit Talkshow-Begleitung nach Afghanistan .... es ist irgendwie ein stetiges Panoptikum. Man kann nur hoffen, dau00c3u009f diese offensichtliche Fehlbesetzung von Entscheidern auf dieser Welt mithilfe der sozialen Medien nicht nur auffu00c3u00a4llt, sondern hoffentlich auch geu00c3u00a4ndert wird.....

HolgerSchade 6 pts

Als die ersten Eisenbahnen und Autos fuhren, gab es noch Vorstellungen, jemand mu00c3u00b6ge mit Glocke und Fahne vor dem Fahrzeug herlaufen und so ganz mittelalterlich davor warnen. Doch die Menschen (=Wegebenutzer) entwickelten sich weiter, lernten mit Autos umzugehen und werden nicht mehr ununterbrochen u00c3u00bcberfahren, wenn ein Fahrzeug mehr als 5 km/h fu00c3u00a4hrt.
Der Schlu00c3u00bcssel liegt also in diesem Beispiel wie in unzu00c3u00a4hligen weiteren - bis hin zur "Datenautobahn" - in der Entwicklung des Menschen, seiner Kompetenzen und Verhaltensnormen.
Digitale Radiergummis erinnern mich ans Augenzuhalten ("ich seh Dich nicht, dann siehst Du mich auch nicht"). Lu00c3u00b6schversuche fu00c3u00bcr Webseiten, am besten aus der kleinen deutschen Amtsstube auf einem Schmuddel-Server in Tokelau initiiert, scheinen mir so untauglich wie der Versuch, den Sand aus der Sahara zu schu00c3u00b6pfen.

Seelendieb 5 pts

In der Tat habe ich auch manchmal das Gefu00c3u00bchl, dass von vielen Zustu00c3u00a4ndigen nur versucht wird, "unser" Internet in eine Form zu pressen, anstatt nach neuen, machbaren Wegen zu suchen. Bestes Beispiel war der Jugendmedienschutz Staatsvertrag, der so, wie er war auch nicht durchfu00c3u00bchrbar gewesen wu00c3u00a4re - ich kann verstehen, dass man Kinder und Jugendliche schu00c3u00bctzen will, aber bitte nicht so!

hildwin 6 pts

Zur Ehrenrettung deutscher Entscheider muss man festhalten, dass es mindestens in anderen europu00c3u00a4ischen Lu00c3u00a4ndern auch solche Entscheider und solche Diskussionen gibt. Macht die Sache nicht besser, aber auch nicht schlimmer.

tzadik 8 pts

Ein bisschen Inhalt stu00c3u00bcnde dem altklugen Tenor Deines Textes gut zu Gesicht. Ich lese viele Wohlfeile Parolen, da ist von "Potentialen" die Rede, die zu heben sind, vom "Momentum" das genutzt werden soll - alles gewu00c3u00bcrzt natu00c3u00bcrlich mit der Dichotomie von "wir" und "ihr", denn das Medium Blog allein ist ja schon Insignie der eigenen Lu00c3u00b6sungskompetenz. Leider ist zwischen all den sprachlichen DotCom Seifenblasen nicht der Hauch einer Problemeinsicht oder konstruktiven Einsicht zu finden. "Geht endlich neue Wege" ist eine ebenso blu00c3u00b6dsinnige, wie formale Parole, denn erstens ist ein Weg kein Stu00c3u00bcck besser, bloss weil er neu ist und zweitens sind die blu00c3u00b6dsinnigsten von Dir selbst kritisierten Vorschlu00c3u00a4ge alle neu.
Da Du im Gegensatz zu "denen" oder "uns" (mir ist nich 100% klar, zu welcher Seite ich zu rechnen bin) den Durchblick hast: Gib doch mal schnell ein paar Lu00c3u00b6sungsansu00c3u00a4tze aus? Stichworte, die mir spontan einfallen: "Datenschutz", "Schutz der Urheberrechte", "Jugendschutz", "Organisierte online Kriminalitu00c3u00a4t", "Schutz der Privatsphu00c3u00a4re" etc pp.

StefanHennewig 5 pts

Also ich finde den Hinweis von Markus zutreffend.

Und, a_kupfi und Fischblog, es geht - hoffentlich auch in Nicos Artikel - um dieses Radiergummi: http://www.x-pire.de/index.php?id=80

Ku00c3u00b6nnt Ihr immer noch doof und uncool finden, ist aber ein recht innovatives Stu00c3u00bcck Technik. Auf jeden Fall greifen die Witze u00c3u00bcber Tipp-Ex und zerkratzte Bildschirme fu00c3u00bcr meinen Geschmack echt zu kurz.

NicoLumma 46 pts

StefanHennewig ich glaube nicht, dass das x-pire Radiergummi irgendwie sinnvoll einsetzbar ist, da die technische Lu00c3u00b6sung viel zu kompliziert ist.

Markus 8 pts

NicoLumma StefanHennewig Jep, siehe dazu insbesondere Netzpolitik (http://www.netzpolitik.org/2011/zum-vergessen/), da wird die Lu00c3u00b6sung argumentativ schu00c3u00b6n als das dargestellt, was sie ist: Unbrauchbar.

StefanHennewig 5 pts

Mir geht es nicht um das spezielle Produkt. Das ist sicherlich noch verbesserungswu00c3u00bcrdig (ist auch als Beta bezeichnet).

Aber noch vor sechs Monaten hat die Netzgemeinde (wir? ihr?) gerufen: "Digitales Radiergummi? Was fu00c3u00bcr ein blu00c3u00b6dsinniger Vorschlag der Politiker! Das kann es im ach so digitalen Internet doch gar nicht geben. Nehmt doch gleich Tipp-Ex." usw.

Und kein halbes Jahr spu00c3u00a4ter geht die Debatte schon darum, ob die vorgestellten Techniken geeignet sind oder wie sie verbessert werden ku00c3u00b6nnten. (keine zentrale key Speicherung, alternative Browser, etc.)

Und die Netzgemeinde (wir? ihr?) bleibt bei den Tipp-Ex-Witzchen
:-(

(Nein, ist nicht ganz richtig. Ich sehe gerade, dass im von Markus verlinkten Text auf netzpolitik.org zu einer verpflichtenden gesetzlichen Regelung aufgerufen wird ... mmmhhh ... wenn das Frau Aigner geschrieben hu00c3u00a4tte ...)

mrtopf 18 pts

StefanHennewig Markus Aber wozu genau braucht man so ein Radiergummi denn? Ku00c3u00b6nnen wir erstmal die konkreten Probleme benennen, bevor wir seltsame Lu00c3u00b6sungen rauskramen? Und wie soll ich u00c3u00bcberhaupt Millionen von Verfallsdaten kognitiv verwalten? Woher weiss ich heute, was ich in 3 Jahren gerne noch online hu00c3u00a4tte und was nicht. Und warum stelle ich es dann u00c3u00bcberhaupt online? Und problematische Inhalte werden dann halt per Screenshot weiter archiviert, ergo eine falsche Sicherheit, in der man sich dann wiegt. Denn DRM klappt halt nicht, das ist doch nun wohl zur Genu00c3u00bcge bewiesen, oder?

Das Umgekehrte ist eher das Problem: Daten verschwinden, hier macht ien Startup zu, dort hat jemand ein Backup verloren. Daten, die mir wichtig sind, wo ich mich auf jemand anderen verlassen muss, dass sie erhalten bleiben. Dies ist ein echtes Problem! Hier wu00c3u00a4re eher ein Feld fu00c3u00bcr die Politik. Bringt z.B. Data Portabiliity voran. Aber auch dann bitte nicht als Gesetz, sondern als Ansporn!

StefanHennewig 5 pts

mrtopf Markus Ich brauche keines, Du wahrscheinlich auch nicht. Aber wenn es doch der ein oder andere haben will ... warum nicht? Warum muss das hier von NicoLumma und in den Kommentaren heruntergemacht werden (technische Kinderkrankheiten auu00c3u009fen vorgelassen)? Nur, weil es nicht dem Mainstream der digitalen Avantgarde entspricht?

Ich plu00c3u00a4diere ja auch nicht fu00c3u00bcr eine gesetzliche Verpflichtung (das war netzpolitik.org) sondern am Beispiel des digitalen Radiergummis dafu00c3u00bcr, sich nicht immer so abgehoben zu gebu00c3u00a4rden. Alles, was nicht den eigenen Interessen entspricht, sondern vielleicht eher die digital imigrants oder digital visitors bewegt, in Bausch und Bogen zu verdammen oder lu00c3u00a4cherlich zu machen.

Das nervt und hilft nicht weiter.

NicoLumma 46 pts

StefanHennewig hmm. Du versiehst ein Bild mit einem Nutzungsenddatum. Jemand sieht das Bild, macht einen Screenshot, packt es ins Netz, vertaggt es, damit es gefunden wird. Dein Bild verschwindet, die digitale Kopie besteht weiter. Du denkst, alles ist gut, in Wirklichkeit hast Du nix erreicht, Dein Bild ist immer noch online.

da sehe ich mehr als nur technische Kinderkrankheiten.

mrtopf 18 pts

StefanHennewig Markus NicoLumma Aber wer fragt denn danach? Durch diese ganzen Diskussionen, dass man so etwas brauchen ku00c3u00b6nnte (und die Mu00c3u00a4rchen von den Saufbildern, die einen den Job kosten), wird doch nur wieder Panikmache betrieben. Umso skeptischer geht man dann mit dem Internet um, denn man hu00c3u00b6rt ja dauernd, wie bu00c3u00b6se das alles ist. Das bringt uns aber nicht weiter.

Auch ist das doch wieder von Placebo. Dauernd wird hier Sicherheit vorgegaukelt, wo keine ist. Besser wu00c3u00a4re, zu untersuchen, was fu00c3u00bcr Gefahren wo lauern und diese dann zu beheben und u00c3u00bcber diese aufzuklu00c3u00a4ren. Stattdessen wird pauschal suggeriert, dass alles, was man ins Internet stellt, potentiell gefu00c3u00a4hrlich ist. Das ist es aber nicht. Die positiven Auswirkungen u00c3u00bcberwiegen in den allermeisten Fu00c3u00a4llen. Wo wird dies mal von der Politik thematisiert? Wo wird mal erklu00c3u00a4rt, wie man Facebook und Co. auch dazu nutzen kann, nen Job zu bekommen? Oder durch Bloggen oder oder oder.

Und der Radiergummi bleibt deswegen auch eine du00c3u00a4mliche Idee, weil er nu00c3u00a4mlich einfachst umgangen werden kann und die Saufbilder dann halt doch nicht weg sind, die von anderen Leuten hochgeladenen schon eh nicht. Das geht nur in eine Welt mit Komplettkontrolle u00c3u00bcber alle Datenstru00c3u00b6me, die ja auch suggeriert wird. Vor dieser Welt aber graut mir.

Die Gesellschaft muss lernen, mit diesen Informationen umzugehen und ich sehe wenig Anzeichen dafu00c3u00bcr, dass dies nicht auch gelingt.

Radiergummi-Lu00c3u00b6sungen dagegen bewirken eher das Gegenteil. Fu00c3u00bcr mich sieht das auch eher wie Wirtschaftsfu00c3u00b6rderung fu00c3u00bcr dieses eine Unternehmen aus. Bewirbt Frau Aigner meine Produkt dann bald auch?

StefanHennewig 5 pts

NicoLumma Wer sollte all diese Screenshots von den Miriaden Bildern machen? (o.k. vielleicht Jens B. wenn er mit den verpixelten Hu00c3u00a4usern fertig ist ... aber selbst er wird an Kapazitu00c3u00a4tsgrenzen stou00c3u009fen :-) Im Ernst: Klar kann das passieren, muss aber nicht.

Und die Unterstellung, die Nutzer wu00c3u00bcrden nicht an die Mu00c3u00b6glichkeit von Screenshots oder sonstigen Kopien denken, zahlt eher auf den von mir und anderen kritisierten Punkt ein.

mrtopf Wenn nur Dinge entwickelt wu00c3u00bcrden, fu00c3u00bcr die bereits eine Nachfrage besteht, su00c3u00a4he nicht nur die Brot-Theke beim Bu00c3u00a4cker langweilig aus.

Lasst uns doch mal ein paar Monate abwarten.
Mal schauen, ob das Spin-Off dann pleite oder an der Bu00c3u00b6rse ist.

Markus 8 pts

StefanHennewig "Klar kann das passieren, muss aber nicht" Exakt das ist ja die suggerierte Sicherheit, die einfach nicht vorherrscht. Ich finde es allein schon vollkommen unverstu00c3u00a4ndlich, dass ein Universitu00c3u00a4ts-Professor scheinbar kognitiv nicht willens (da sicherlich in der Lage) ist, grundsu00c3u00a4tzliche Mechanismen der digitalen Welt (namentlich die digitale Kopie) in einer solchen Lu00c3u00b6sung mitzudenken u00e2u0080u0093 und dabei zu erkennen, dass er sinnfreie Aktionismus-Software erstellt.

Das Problem ist eben: Solche halbgaren, nicht durchdachten Lu00c3u00b6sungsansu00c3u00a4tze fu00c3u00bchren zu nichts. Ob es nun ein Stopschild oder ein bezahltes Browser-Plugin ist: Statt Tu00c3u00a4tigkeiten vorzutu00c3u00a4uschen, sollten die entsprechenden Probleme lieber fundiert diskutiert werden. Da gibt es genu00c3u00bcgend Felder, wie ja mrtopf schon ganz richtig anspricht. Data Portability, Netzneutralitu00c3u00a4t, das Urheberrecht, Open Data, Open Access,u00e2u0080u00a6

Was diese Felder aber immer gemeinsam haben: Dadurch, dass wir uns nun einmal in einem weiten, neuen Feld befinden, sind Problemlu00c3u00b6sungen zumeist langfristig angelegt:
* Fu00c3u00b6rderung der Medienkompetenz bei Kindern, Eltern, Lehrern, Politikern,u00e2u0080u00a6
* Eine fundierte Debatte u00c3u00bcber das Urheberrecht auf Basis der Gegebenheiten des Internets (die digitale Kopie wird nicht verschwinden.)
* Ansu00c3u00a4tze im Bereich Open Data u00e2u0080u0093 wenn es denn da u00c3u00bcberhaupt die Bereitschaft gibt, so etwas zu fu00c3u00b6rdernu00e2u0080u00a6
* Als Aufhu00c3u00a4nger der Streetview-Debatte die Frage, wo u00c3u0096ffentlichkeit/Privatsphu00c3u00a4re beginnt u00e2u0080u0093 und wieviel von beidem jeder ertragen kann bzw. benu00c3u00b6tigt.

Eine destruktive Haltung des Besitzstandwahrens, des Verhinderns und Zuru00c3u00bcckschraubens von Entwicklungen wird immer in Sisyphos-Arbeit ausarten, die weder pragmatisch, noch erfolgsversprechend sein kann.

NicoLumma 46 pts

StefanHennewig ach, das kann man locker automatisieren und als projekt auf eine server-farm packen, dazu die bildunterschriften und tags ebenfalls mitsichern und schon ist das radiergummi komplett unsinnig. plattenplatz und rechnerleistung kostet heutzutage nix mehr.

StefanHennewig 5 pts

NicoLumma Markus mrtopf

o.k. ich versuche es noch mal. Da alle so gerne mit einem Beispiel kommen nehme ich das hier: Ich baue ein Haus um und biete es gleichzeitig zum Verkauf an (auf diversen Plattformen).
Wann das Haus gekauft wird, ist mir egal. Alte Bilder sollen aber nach Mu00c3u00b6glichkeit nicht zu sehen sein, sondern stets der aktuelle Baufortschritt. Also versehe ich die eingestellten Bilder mit einem Verfalldatum.
Und aus unerfindlichen Gru00c3u00bcnden, nutze ich dazu ein digitales Radiergummi der zweiten Generation. Sehr praktisch!Und auch ziemlich egal, wenn dann auf Nicos Plattenplatz-Projekt die Bilder samt tags und Unterschrift kopiert sind, da der angepasste Google-Algorithmus das bestimmt als "digitale Mu00c3u00bcllhalde" ausblendet ;-)

Einfach Neuheiten mal eine Chance geben und nicht an jeder Kleinigkeit verku00c3u00a4mpfen. Das digitale Radiergummi ist sicher nicht das entscheidende Projekt, sondern allenfalls ein Bausteinchen.

Die von Markus aufgelisteten Themen zeigen ja die Spannbreite. Und diese Themen sind ja auch intensiv in der Debatte. Open Data z.B. ist ein sehr spannendes Thema fu00c3u00bcr die Politik und wird in vielen Parteien (zumindest in weiten Teilen der CDU) als Chance gesehen; die Medienkompetenz-Fu00c3u00b6rderung (mit Blick auf das Internet) lu00c3u00a4uft in Deutschland bereits seit Ende der 90er Jahre mit staatlicher Unterstu00c3u00bctzung! ...

Es ist halt nicht nur so, dass viele Politiker erst jetzt das Netz entdecken.
Es stimmt eben auch, dass weite Teile des Netzes erst jetzt die Politik entdecken.

Markus 8 pts

StefanHennewig NicoLumma mrtopf Ersetze im letzten Absatz "entdecken" durch "verstehen". Das ist das Problem. Auf beiden Seiten ;-)

hildwin 6 pts

Markus StefanHennewig NicoLumma

Es kann durchaus Szenarien geben, bei denen diese Technologie weiterhilft. Z.B. immer dann wenn ich u00c3u00bcber das Web etwas ausleihen oder verleihen will. Betrachtet es doch einmal als neue Idee eines Gru00c3u00bcnders und schaut, was man damit machen kann ohne an den politischen Zusammenhang oder Reglementierung zu denken.

Als "digitales Radiergummi", als Mittel Saufbilder aus sozialen Netzwerken zu bekommen, taugt es sicher nicht. Vielleicht hat der Prof aber auch nur eine Plattform gesucht, seine Idee bekannt zu machen?

Noch nebenbei zu Stephans Beispiel: Leider verstehe ich es nicht. Wenn ich Ku00c3u00a4ufer dieses Immobilie wu00c3u00a4re, hu00c3u00a4tte ich grou00c3u009fes Interesse daran, die Bilder vom Baufortschritt zu sehen. So kann ich doch viel besser beurteilen, ob man mir Pfusch oder Qualitu00c3u00a4t verkaufen will. Wenn der Verku00c3u00a4ufer Bilder des Objekts mit einem Verfallsdatum versieht, dann regt sich in mir das Gefu00c3u00bchl, der will mir etwas verheimlichen.

frederics 5 pts

StefanHennewig Markus a_kupfi Fischblog Ich kann mir noch nicht richtig vorstellen, wie dieser Radiergummi faktisch in der Realitu00c3u00a4t funktionieren soll. Die vorgestellte Technik ist zu einengend und beschru00c3u00a4nkt auf eine Personengruppe, die auf das X-Pire-Produkt setzt.

Allerdings hat Stefan Recht, dass es womu00c3u00b6glich nur ein Baustein ist, ein Gedanke, ein erster Versuch, technische Wege zu finden. Und mir ist es lieber die Politik versucht Wege zu finden, auf bestehenden Systemen den Anforderungen gerecht zu werden als dass sie mit Verbotslisten hantiert. (Das sind nun zwar zwei komplett unterschiedliche Probleme, aber auch zwei andere Vorangehensweisen, und darum geht es mir.)

Davon abgesehen bin ich allerdings der Auffassung, dass ein Verfallsdatum von Grafiken nichts bringt. Wie hat ein Kommentator richtig geschrieben: Die Zeit, die jeder aufbringen muss, seine Grafiken mit solch einem Schutz zu unterwerfen, der hat auch genu00c3u00bcgend Zeitressourcen sich daru00c3u00bcber Gedanken zu machen, ob das jeweilige Foto tatsu00c3u00a4chlich fu00c3u00bcr die Veru00c3u00b6ffentlichung in einem sozialen Netzwerk geeignet ist oder nicht.

mrtopf 18 pts

hildwin Markus StefanHennewig NicoLumma Dass man Ideen ausprobiert, da bin ich 100% dahinter, nur dass ein Ministerium genau dieser Idee den Segen gibt und damit wieder ein Problem schafft, wo eigentlich keines ist (u00c3u00a4hnlich wie Street View), das ist, was ich bemu00c3u00a4ngel. Also den politischen Aktivismus und nicht die Idee. (zumal die DRM-Idee halt eh alt ist)

mrtopf 18 pts

StefanHennewig NicoLumma Markus Das Beispiel mit dem Baufortschritt verstehe ich auch nicht. Wenn man einfach ein paar mehr Daten speichert, also z.B. das Aufnahmedatum, ist der Fall doch gelu00c3u00b6st. Meist scheinen eh mehr Daten die Lu00c3u00b6sung zu sein als weniger Daten, siehe auch das Rating-Beispiel Avarto, was letztens die Runde machte oder die Tatsache, dass man bei Amazon noch wochenlang Werbung fu00c3u00bcr ein TV bekommt, obwohl man gerade eines gekauft hat.

Hinzu kommt, dass die Idee eines Radiergummis (die ja auch losgelu00c3u00b6st von dieser "Lu00c3u00b6sung" schon u00c3u00b6fter von Politkseite thematisiert wurde) mal wieder auf der Angstschiene lu00c3u00a4uft. Mir wu00c3u00a4ren Ideen lieber, die mehr auf der Chancen- und Nutzenseite stehen als eine gewisse Paranoia auszunutzen, um Geld zu machen. Da mu00c3u00bcssen wir eher gegen die Paranoia arbeiten.

Ich fang mal an: Alles wird gut! :-)

Steffenster 6 pts

Auch in 2011 ist das Social Web kein Allheilmittel fu00c3u00bcr die Top-Down-Kommunikation. Von daher alles nichts u00c3u009cberraschendes. Die Lollis brauchen wir fu00c3u00bcr die Influencer an denen sich die Entscheider orientieren.

Roland 5 pts

Im Spiegel steht, dass im Internet nur Daten gesammelt werden!

Miro 5 pts

IN 1995 war es falsch, und IN 2011 ist es immer noch falsch "in" vor das Jahr zu setzten!

Wenn du es unbedingt betonen willst, dann mach es wie im Text, und schreib "Auch im Jahr 2011: Digitale Hilflosigkeit" oder - noch besser, lass es einfach sein und schreib "Auch 2011: Digitale Hilflosigkeit"

LG - und bitte nicht falsch verstehen - ist kein persu00c3u00b6nlicher Angriff - aber es ist einfach nicht schu00c3u00b6n und vor Allem hu00c3u00b6rt es sich scheiu00c3u009fe an.

FlorianSchmitt 5 pts

Miro Diese krude (englische!) "in"-Pru00c3u00a4position bei Jahreszahlen bekommen wir tu00c3u00a4glich von Journalisten, Werbetextern und selbst Tagesschausprechern falsch vorgebetet.

Aber gut, dass es zumindest einer noch merkt. :)

NicoLumma 46 pts

FlorianSchmitt Miro ich habe es auch mal geu00c3u00a4ndert, will ja nicht als beratungsresistent gelten :)

a_kupfi 5 pts

Mehr als treffend ... sitz gerade vor meinem computer und versuche mit meinem Radiergummi die Bildschirminhalte zu lu00c3u00b6schen, geht leider nicht :)

Fischblog 6 pts

a_kupfi Du doof! Das geht doch nur mit Tipp-Ex! ;-)

a_kupfi 5 pts

Fischblog Na hu00c3u00a4tt ich das mal fru00c3u00bcher gewusst, jetzt ist mein ganzer Bildschirm zerkratzt. Aber gut, vielleicht hat es ja so auch Google Streetview mit der "Unkenntlichmachung" einiger Bildinhalte gemacht :)

a_kupfi 5 pts

Fischblog u00c3u009cbrigens, in wenigen Tagen auch ein Blogeintrag von mir u00c3u00bcber Facebook - (un)endliche Geschichte. Kommentar erwu00c3u00bcnscht, Link folgt per Twitter.

signoreD 7 pts

Vollkommen richtig: das Internet hat viele disruptive Veru00c3u00a4nderungen nach sich gezogen und wird das auch in Zukunft tun. Andererseits gibt es Tendenzen, die die "Zu00c3u00a4hmung", also das was Du verneinst, gelingen lassen. Dadurch verliert Deutschland zunehmend den Anschluss bei den richtungsweisenden Entwicklungen.

Erster Grund hierfu00c3u00bcr ist das Internet-Nutzungsverhalten der Deutschen. Es wird von der Angst bestimmt, zuviele Daten von sich preiszugeben. Und Medien und Politik gelingt es diese Angst geschickt fu00c3u00bcr sich zu instrumentalisieren. Daru00c3u00bcber hinaus herrscht hierzulande eine grou00c3u009fe Skepsis gegenu00c3u00bcber der Privatwirtschaft, welche die Entwicklung nun mal vorantreibt und bestimmt (Stichwort: Google Street View). Beide Punkte verhindern, dass deutsche Unternehmen richtungsweisende Innovationen im Internet pru00c3u00a4gen (sofern diese nicht technischer Natur sind). Es fehlt schlicht das u00c3u0096kosystem.

Zweites Problem: das Medium Internet ist lu00c3u00a4ngst ein Medium der Massen, deren Verhalten die Trends bestimmt. Diese Mehrheit liest weiterhin Bild, schaut - seit neuestem - auf ihr Facebook Profil und widmet sich anschlieu00c3u009fend der Frage, wo am Abend die besten Filme laufen (sei es Online oder im TV).

Wenn Du beides zusammenfasst, siehst Du, dass die kritischen Stimmen der von Dir beschriebenen Entwicklung immer weniger Gehu00c3u00b6r finden. Die Vordenker des Internets agieren zunehmend unter sich, wu00c3u00a4hrend Axel Springer die allgemeine Meinung bestimmt.

Von da aus ist es fu00c3u00bcr Wirtschaft und Politik nur ein kleiner Schritt, das Medium in genau den Rahmen zu zwu00c3u00a4ngen, den Du verneinst. Diese Unterwerfung beginnt bei der um sich greifenden Zensur und endet bei der Netzneutralitu00c3u00a4t.

So traurig es ist: Von wenigen Ausnahmen abgesehen wird Deutschland kaum u00c3u00bcber den Status eines Entwicklungslands in Sachen Internet hinauskommen.

CarstenDobschat 6 pts

Ach was, dieses Internet-Dingens ist doch nur eine Modeerscheinung und geht ganz sicher bald wieder weg ;)

SaschaStoltenow 24 pts

Hier noch ein interessanter Beitrag zur angeblichen Verbreitungsgeschwindigkeit des Internet. Und siehe da, es ist vielleicht doch nicht so anders als andere Medien: http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/ein_geruecht_geht_um_die_welt_1.9055992.html

Bevor wir uns also u00c3u00bcber vermeintliche Beratungsresistenz echauffieren (und es ist nicht beratungsresitent nicht zu machen, was u.a. Nico Lumma sagt, sondern mu00c3u00b6glicherweise sogar klug), mu00c3u00bcssen wir die Argumente pru00c3u00bcfen.

Markus 8 pts

Irgendwie widersprichst du dir selbst: Einerseits ist keine Zeit mehr da, um "all den beratungsresistenten Entscheidern da drauu00c3u009fen zu erklu00c3u00a4ren, was im Internet geht und was nicht! Echt nicht." Im letzten Absatz schreibst du dann aber: "Geht endlich neue Wege, bevor wir in Deutschland komplett den Anschluu00c3u009f verlieren und zum Entwicklungsland der Zukunft werden, nachfolgende Generationen werden es Euch danken." Ja was denn nun?

Angesichts der Tatsache, dass die "beratungsresistenten Entscheider" eben das tun werden, was ein Entscheider so macht u00e2u0080u0093 Dinge entscheiden u00e2u0080u0093 bleibt ja gar keine andere Option, als jedem von ihnen in einem langwierigen Prozess zu erklu00c3u00a4ren, was wie wo warum funktioniert und was eben nicht. Warum Netzsperren eine schlechte Idee sind. Warum Wikilieaks fu00c3u00bcr eine offene, seinen Bu00c3u00bcrgern gegenu00c3u00bcber verantwortlich handelnde Regierung keine grou00c3u009fe Gefahr sein du00c3u00bcrfte. Warum ein digitales Radiergummi ein verzweifelter Versuch des Festhaltens am Status Quo ist u00e2u0080u0093 und aufgrund diverser Unzulu00c3u00a4nglichkeiten der Umsetzung und vor allem aufgrund der Beschaffenheit des Netzes zum Scheitern verurteilt ist.

Da die wichtigsten Entscheidungen zum Internet (mindestens!) mittelfristig gru00c3u00b6u00c3u009ftenteils von Menschen getroffen werden, die nicht so viel Ahnung vom Netz haben, wie "wir" es uns gerne wu00c3u00bcnschen, sollte doch bestu00c3u00a4ndige Beratung und bestu00c3u00a4ndiges Einbringen in politische Prozesse der Ku00c3u00b6nigsweg sein. Das dauert, das ist mu00c3u00bchsam und natu00c3u00bcrlich schwieriger, als meinen Twitter-Followern und Facebook-Freunden mit drei Tweets die Inkompetenz der Politiker unter die Nase zu reiben (und ja: Das macht auch Spau00c3u009f.). Aber es ist wohl oder u00c3u00bcbel nu00c3u00b6tig. Oder liege ich da ganz falsch?

SaschaStoltenow 24 pts

Markus Serh schu00c3u00b6n, und manchmal habe ich das Gefu00c3u00bchl, dass einige, die so viel Ahnung vom Netzt haben (oder es behaupten) ganz wenig Ahnung von Menschen haben. Was wir fu00c3u00bcr die Datenautobahn aber brauchen, sind nicht nur Strau00c3u009fenbaumeister, sondern Leute, die darauf fahren ku00c3u00b6nnen.

eric108 7 pts

Ach komm! Dieses Webzeugs ist halt nun mal ein riesen Ding und u00c3u00a4ndert verdammt viel. Und wenn das nicht zu einer gesellschaftlichen Diskussion (und die kann halt nun mal zwischen den einen und den anderen stattfinden) fu00c3u00bchren wu00c3u00bcrde, was dann?
Ich finde diese Meta-Haltung "Hey, ihr Deppen da drauu00c3u009fen, ihr habt alle keine Ahnung deshalb seid ihr bescheuert" ziemlich arrogant.
Natu00c3u00bcrlich hat 95 % der Bevu00c3u00b6lkerung (oder mehr?) weniger Ahnung davon als wir Leute, die jeden Tag damit zu tun haben und deshalb stochern sie auch in Fettnu00c3u00a4pfchen herum. Ich ku00c3u00b6nnte mich auch wegschmeiu00c3u009fen, wenn ich von digitalen Radiergummis und Leistungsschutzrechten hu00c3u00b6re.
Aber die Haltung "Ihr blu00c3u00b6d, ich klug. Deshalb gilt nur, was ich sage", ist da wenig hilfreich.
Hilfreicher wu00c3u00a4re es wohl, auch mal den Leuten (die Bedenken und u00c3u0084ngste z.B. um ihren Job haben) erstmal zuzuhu00c3u00b6ren - und nicht im Twttter-Stakkato gleich mal fu00c3u00bcr blu00c3u00b6d zu erklu00c3u00a4ren.

Das wu00c3u00bcrde die Diskussion sicherlich schneller weiter bringen, als dieses Rumgehacke.

Sorry.
eric

hschmidt 13 pts

Wahre Worte. Da mu00c3u00bcssen wir aber ganz schu00c3u00b6n viele Lollis verteilen.

SaschaStoltenow 24 pts

Fast richtig, aber nicht das Internet hat Momentum, Akteure haben Momentum, und dazu gehu00c3u00b6ren auch Corporates. Und die haben hinreichend Gru00c3u00bcnde, vorsichtig zu agieren. Auch, weil es immer noch genug Menschen auu00c3u009ferhalb der digitalen Blase gibt.

der_andre 6 pts

Wunderbare Zuflu00c3u00bcsterei! :D

Trackbacks

  1. [...] Auch in 2011: Digitale Hilflosigkeit—NIco Lumma, Lummaland [...]

  2. [...] Auch in 2011: Digitale Hilflosigkeit—NIco Lumma, Lummaland [...]

  3. Why Intuition still isn’t the Right Thing for Everybody in Social Media Today…

    Intuition – common leadership sense says – is a good thing, if handled properly. In terms of social media I recommend to not fall in love with your intuition too easily. You might fall prey to some true misconceptions, misjudgments,……

  4. [...] Sehr schöner Artikel, den Nico Lumma verfasst hat, während Frau Aigner schon wieder einen alten/neuen Radiergummi für das Internet fordert: http://lumma.de/2011/01/11/auch-in-2011-digitale-hilflosigkeit/ [...]

  5. [...] es einer Laune von Nico Lumma am 11. Januar die Debaten zum Thema Internet als Hilflosigkeit seitens Politik und WIrtschaft identifizieren zu wollen? Während es gar keinen Handlungsbedarf gibt und die Deutsche Werbung [...]

  6. [...] – die Ankündigung eines Star Wars Adventskalender von LEGO hat mich und die Leser verzückt.Auch 2011: digitale Hilflosigkeit – ein Artikel vom Anfang des Jahres über die digitale Hilflosigkeit in Politik und Wirtschaft in [...]