#fickdichberlin – ohrly?

Nico —  26.07.2011 — 30 Comments

Nachdem Jeff Jarvis als Resonanz auf die Budgetverhandlungen in den USA mit einem Tweet den Hashtag #fuckyouwashington losgetreten hatte, dauert es kaum einen Tag, bis dann in Deutschland die entsprechenden Trittbrettfahrer in Form von #fickdichberlin daherkommen.

Das ist armselig, könnt ihr noch nicht mal eigenständig protestieren, sondern müsst Euch auf den Proof-of-Concept aus den USA verlassen? Ich bin ja sehr dafür, seinen Unmut zu äußern, aber ist es nicht etwas peinlich, dafür keine eigene Form zu finden? Führt irgendjemand die Themen wieder zusammen? Ich glaube, #fickdichberlin verpufft sehr schnell, da fehlt die Substanz, das ist nur Genörgel.

30 responses to #fickdichberlin – ohrly?

  1. StephanNoller 26.07.2011 at 14:59

    krasse These

  2. PierreDumaine 26.07.2011 at 15:04

    OHRLY? :-o

  3. Sagst du das auch den Syrern? Den Ägyptern? Den Spaniern? Den Griechen? Den Lybiern?…

    Wir stehen heute am Beginn einer Zeitenwende – wo sie beginnt und vom wem gestartet ist da irrelevant. Wichtig ist nur, dass der Initialfunke kommt – bzw. kam. Die Zeiten als eine Repulik vom Balkon aus proklamiert werden konnte, sind lange vorbei.

  4. Das ganze Internet ist Genörgel.

  5. magnus_irata 26.07.2011 at 15:55

    ..wenigstens nörgeln wir…..

  6. MarcHalbwissen 26.07.2011 at 18:33

    Für den Kommentar solltest du dich in Grund und Boden schämen. ls Politiker der SPD (ohrly, deshalb wähle ich euch nicht mehr) solltest du dich mal fragen, warum die Leute so voll Hass sind. Was hast du da für einen Anti-Atom-Button in deinem Profilbild? Mudsst du alles nachmachen? Kannst du keinen eigene Form des Protests finden ….*augenverdreh*

  7. nnnannounce 26.07.2011 at 18:56

    Du bist mir ja ne hippe Web 2 Null … Wollteste ganz fresh und unique ein Meme verwursten?

    Unangenehm.

  8. @nnnannounce unangenehm sind mir leute, die rumätzen, ohne ihre wahre identität preiszugeben.

  9. @MarcHalbwissen naja, ich bin erstens kein Politiker und zweitens ist die Anti-Atom-Bewegung eine Bewegung, die ich schon seit 30 Jahren sympathisch finde – ich mache diese Bewegung nicht nach, ich unterstütze sie.

  10. @homofaber auch wieder wahr.

  11. @Laberlohe nö, das sage ich denen nicht, die gehen jeweils für eigene ziele und aus eigenen gründen auf die strasse. einen hashtag zu proklamieren, nur weil der kürzlich in den usa populär geworden ist, finde ich einfach zu wenig für eine politische bewegung.

  12. @StephanNoller ja. und?

  13. nnnannounce 26.07.2011 at 19:28

    @NicoLumma OHRly? scnr. Und welchen Unterschied würde es machen wenn “sie” ihre wahre Identität preisgeben würden?

    Bist Du nicht Web 2 Null genug um ein Handle einfach anzunehmen?

  14. @nnnannounce nee, ich weiss immer gerne, mit wem ich diskutiere. du weisst es in diesem fall doch auch.

  15. FriedrichB 26.07.2011 at 19:32

    ich wußte bisher nicht, dass die Übersetzung von e-participation fickdichberlin heißt :-)

  16. nnnannounce 26.07.2011 at 19:33

    @NicoLumma Nö, bzw ich hinterfrage das nicht, Du bist das was Du mir bzw den Leuten zeigen willst und was das ist darfst Du ganz alleine entscheiden.

    Egal… soviel Aufwand für ein OHRly ;-)

    Hab Spass.

  17. Jo mit einem anderen Tag wäre die Aktion natürlich viel besser.Ist total wichtig das man sich für Protest ein neues Tag einfallen lässt.Das ändert die ganze Aussage und macht es viel glaubwürdiger!Ich schlage #Hurtz oder #absolutmegakreativeshashtag vor.Ausserdem ist es verboten einfach Ideen von woanders zu übernehmen… VERBOTEN!

  18. @k0s23 ach, es liegt am gesamten setup, nicht nur am tag.

  19. @NicoLumma OHRly? und die #fickdichberlin sagen, wollen Berlin oder Berliner ficken? Oder eigentlich Washington, trauen es sich aber nicht zu sagen?Was denn in deinen Augen/Ohren besser: #BerlinSaugt?

  20. @NicoLumma Jo man muss schon für jeden Protest eine eigene Form finden. Man hätte es mit grüner Farbe auf eine Stulle schreiben müssen und anschließend in einem Zeppelin, brennend, vor dem Kanzleramt in die Spree stürzen lassen sollen.

  21. Gegenwind, wa? Soso, “das gesamte Setup”, aha. Die Leute hier haben, wie es aussieht, doch auch einiges loszuwerden, wenn man mal #fickdichberlin in die Twittersuche wirft.

    #fickdichberlin – das wird man ja heutzutage mal twittern dürfen!

  22. bebugsblog 27.07.2011 at 9:11

    Du hast den Sinn dahinter wohl nicht ganz verstanden. Es geht hier darum ein Signal an die Politiker zu setzten. Wenn es auf diesem Weg funktioniert sollte es auch so gemacht werden.

    Ist das für dich ein Spiel bei dem es darum geht möglichst trendy und hipp zu sein und bloß nichts von anderen abzuschauen? Es passiert endlich einmal was und dir gefällt das anscheinend nicht.

  23. NicoLumma 27.07.2011 at 9:37

    @bebugsblog was passiert denn? #fickdichberlin

  24. bebugsblog 27.07.2011 at 9:47

    @NicoLumma @bebugsblog Vielleicht wird der ein oder andere Politiker aufhören am Volk vorbei zu regieren. Der Atomausstieg ist ein gutes Beispiel dafür, was erreicht werden kann wenn sich nur genügend Menschen zusammenschließen.

    Klar, bei #fickdichberlin ist alles ziemlich inhaltslos, aber zumindest erregt es Aufsehen.

  25. NicoLumma 27.07.2011 at 9:51

    @bebugsblog aufsehen? wo denn?

  26. @NicoLumma zum Beispiel hier http://bit.ly/oKSHT9 und weitere Zeitungen werden darüber berichten.

  27. @YannikWilfinger oha, 11 leute, da geht die post ab.

  28. Vor allem: Wenn etwas wie „FickDichBerlin” Ausdruck einer Diskussionskultur sein soll, haben einige aus dem vergangene Wochenende überhaupt nichts gelernt. Zum Beispiel, warum man Debatten verbal abrüsten und doch bitte sachlich und normal diskutieren sollte. „FickDichBerlin” ist einfach nur dumm und widerlich als Slogan. Und diese ganzen Pseudonyme hier in den Kommentaren bestätigen das.

  29. FlorianLedeboer 28.07.2011 at 1:34

    @NicoLumma Ich denke ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass sich sein Name wohl auf “Salamander Spitz” reimt. Sollte ich daneben liegen Pech gehabt, sollte es sich bewahrheiten, dann ist man im Web 2.0 tatsächlich nicht so anonym wie manch einer evtl. hofft. Erschreckend!

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