Google+ ist doch nicht so tot wie alle gerne schreiben


Na, das sind doch mal Neuigkeiten, die Hitwise nach einer Analyse der Daten für die Nutzung von Google+ in den USA vermelden kann. Experian Hitwise – Google+ records 3rd biggest week since launch:

Last week Google+ recorded its 3rd largest week in terms of total US visits for the week ending Nov. 12, 2011 receiving more than 6.8 million total US visits. The growth represents a 5% increase versus the previous week and a 25% increase compared to a month ago. The recent growth could possibly be attributed to several new announcements that have come out recently.


Es ist nachvollziehbar, daß immer mehr Nutzer ihren Weg zu Google+ finden, da Google eben mehr und mehr Google+ mit seinen Kern-Diensten verknüpft. Interessant ist daher nicht die Fragestellung, wie viele neue Nutzer generiert werden, sondern ob diese auch regelmässig wiederkommen. Dies scheint der Fall zu sein. Unklar ist allerdings, wie die Ausprägung von Google+ sein wird, also welche Art der Nutzung wird im Vordergrund stehen?

Ich stelle für mich fest:
1. Distribution und Aggregation von Inhalten findet statt.
2. Diskussionen sind von der Tendenz besser als bei Facebook.
3. Persönliche Themen passen irgendwie besser zu Facebook.
4. Twitter ist auch noch da.
5. Google+ ist irgendwie Tumblr ohne Themes.

Martin Weigert schrieb kürzlich darüber, daß Drei einer zu viel sei. Ich bin mir da nicht mehr so sicher, das hängt stark von den Nutzungs-Szenarien ab. Noch weiß man bei Google+ nicht so genau, was es sein soll, das sollten aber Google und die Nutzer demnächst herausfinden dürfen.

Nutzt ihr Google+? Und wenn ja, wie?

7 Antworten auf „Google+ ist doch nicht so tot wie alle gerne schreiben“

  1. Google+ ist mein Facebook-Ersatz – allerdings nur passiv. Aktiv verwende ich nur Diaspora. Bei G+ lese ich manchmal mit.

    Man sollte so ein „soziales Netzwerk“ nie zum Lebensmittelpunkt machen.

  2. Was mich ja immer wieder erstaunt, ist das Maß an Interaktion. Auch mit mir völlig fremden. Wenn ich etwas twittere, dann kriege ich bei besonders geistreich formulierten Tweets ein oder zwei Antworten, vielleicht ein paar Retweets. Wenn ich bei G+ etwas schreibe, gibt es fast immer ein paar Shares, plus haufenweise Kommentare und Diskussion. Das scheint nicht nur mir zu gehen: Die „Schlagkraft“ eines einzelnen Beitrags ist m.E. deutlich höher, durch die Persistenz der Antworten und der Offenheit im Vergleich zu Facebook ist es deutlich einfacher, auch an fremden Diskussionen teilzunehmen und die Berührungsangst ist deutlich kleiner.

  3. Ja ich nutze Google+ und bin so auch hier auf dein Post gekommen.

    Leider sind noch viele Freunde bei Facebook und die Kommunikation findet meistens dort statt wie Veranstaltungen und Video Sharing. Wie mein Vorredner finde ich es gut das es Öffentliche Post gibt die von jedem Diskutiert werden kann.

  4. für mich ist Google+ schon jetzt die alternative Nr 1 zu Facebook. Wer bei g+ nur mal reinkuckt und dann wieder abzieht, der kann damit natürlich nicht viel anfangen und bekommt von dem besonderen Flair gar nichts ab. Mal unter uns , die jetzt noch nörgeln , kommen alle wieder!. :)

  5. Rom wurde auch nicht von heute auf morgen erbaut.

    Die Entwicklung von G+ ist schon beeindruckend und hat meiner Meinung nach viel mehr Potential als Facebook. Schaun wir mal wie es umgesetzt wird.

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