Christian Wulff – der überforderte Bundespräsident

Unlängst war im Stern der Ausspruch von Christian Wulf zu lesen: zu lesen: „Auf mich wartet in Berlin niemand“ und mittlerweile fragt man sich wirklich, warum Christian Wulff eigentlich Bundespräsident werden wollte. Alles wirkt eine Nummer zu groß für ihn, aber warum ist Christian Wulff eigentlich so überfordert mit seinem Amt? Die Art und Weise, wie Christian Wulff es geschafft hat, aus einer Kreditaffäre eine lange anhaltene Krise zu machen, ist schon eindrucksvoll und wird sicherlich in vielen PR-Handbüchern als Musterbeispiel für miese Krisenkommunikation aufgeführt werden.

Ich habe bereits vor Wochen den Rücktritt des Bundespräsidenten gefordert und ich bleibe dabei, daß Christian Wulff aus Respekt vor dem Amt schnellstmöglich zurücktreten sollte. Ich weiß natürlich auch, daß sich die Zusammensetzung der Bundesversammlung nach der Schleswig-Holstein-Wahl verändern wird, aber darum geht es jetzt überhaupt nicht. Der Bundespräsident muß endlich davon abrücken, immer nur das zuzugeben, was bereits schon öffentlich geworden ist. Der Anruf beim BILD-Chef zeigt, wie wenig Wulff verstanden hat, worum es bei dieser Krise überhaupt geht, ihm fehlt jegliches Unrechtsbewußtsein und seine Aussagen werden zu hohlen Worthülsen, denen man kein Vertrauen mehr schenken kann.

Der Bundespräsident ist überfordert. Berlin ist mehr als eine Nummer zu groß für ihn, es gelten andere Maßstäbe als er es gewohnt ist und als Bundespräsident hat er einfach anders zu agieren als im beschaulichen Hannover. Wulff wird zur tragischen Figur, der ein Amt innehat, das er nicht ausfüllen kann und ihn zum einsamen Irrläufer in eigener Sache werden lässt. Für Deutschland ist dieser Umgang mit dem höchsten Staatsamt allerdings alles andere als förderlich, wir benötigen wieder jemanden, der durch seine Reden Themen ansprechen kann, die schon länger endlich behandelt werden müssen. Dafür allerdings benötigt man Vertrauen. Dieses Vertrauen hat der ewig lächelnde Christian Wulff verspielt. Als überforderter Bundespräsident sollte er zeitnah zurücktreten.

10 Antworten auf „Christian Wulff – der überforderte Bundespräsident“

  1. ah, wir haben eine Nationalversammlung. Das macht den Unterschied – hätte ein Politiker nur 1 x Nationalversammlung statt Bundesversammlung geschrieben oder gesagt…nicht auszudenken…

  2. danke für den hinweis, ich korrigiere das. wenn du so weiter machst, findet man immer besser die inhalte bei deinen trollkommentaren.

  3. Hmmm… Und wieder ein exBP mit lebenslagen versorgungsansprüchen auf der BRD payroll…

  4. @Nico Lumma Du könntest noch einen Bezug zum Buch herstellen. Denn wenn ein Mensch ein Buch schreibt mit dem Titel „Besser die Wahrheit“, dann suggerriert das doch, dass man da einen aufrechten, ehrlichen und guten Menschen vor sich hat.

    Doof, wenn dieser Mensch sich dann auf diese Weise mit einer solchen Krise selbst bloß stellt… Noch schlimmer, wenn er dabei ein hohes Amt in Mitleidenschaft zieht!

  5. „mehr osnabrück als berlin“, was ist den das für eine wertung? mir sind die hochgezüchteten und ahlglatten berliner vollprofis nun wirklich nicht lieber!

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