Der Facebook Timeline fehlt die Fuzziness

Nico —  30.01.2012 — 7 Comments

Letzte Woche machte die Meldung die Runde, daß die Facebook Timeline, auf deutsch “Chronik” genannt, nun bald für alle Facebook Nutzer eingerichtet sein wird. Nicht alle Nutzer jubeln vor Freude, man kann derzeit viel Kritik an der Timeline lesen. Kritik bei Neuerungen ist nichts ungewöhnliches für Facebook, das gehört mittlerweile zum guten Ton. Bereits bei der Einführung des Newsfeeds gab es viel Kritik der Nutzer und mittlerweile ist der Newsfeed als essentieller Teil von Facebook von den Nutzern anerkannt. Allerdings wurde der Newsfeed etliche Male mit kleinen und großen Updates versehen, damit er für die Nutzer einen Mehrwert bietet und besser zu nutzen ist.

Ähnlich verhält es sich mit der Facebook Timeline. Es gibt viel Wirbel und alle haben eine Meinung zur Facebook Timeline, denn mit einer Meinung zur Facebook Timeline ist gerade auch Aufmerksamkeit verbunden, deswegen schreibe ich auch diesen Artikel… Die Umstellung auf die Timeline wird für alle Nutzer verbindlich erfolgen, Facebook räumt aber dem einzelnen Nutzer 7 Tage ein, die dieser zur Überprüfung der Inhalte nutzen kann. Thilo Weichert, Datenschützer aus Kiel, hält dieses Verfahren für ultradreist und macht dementsprechend Stimmung gegen Facebook.

Wenn aber selbst sonst eher kritische Stimmen, wie z.B. heise.de, an der Umstellung nichts Wildes finden können, sollte man sich fragen, woher der Unmut eigentlich kommt:

Eigentlich ist die neue Timeline keine große Sache. Ihre übersichtliche Darstellung macht es sogar einfacher, missliebige Inhalte aufzuspüren und zu löschen. Und am Frictionless Sharing, dem automatischen Übertragen von Alltagsverrichtungen durch Drittanwendungen, muss niemand teilnehmen.

Ich glaube, daß das Grundproblem der neuen Facebook Timeline ist, daß es erst die Release 1.0 sein wird. In 2-3 Jahren, nach der x-ten Verbesserung, wird die Timeline keinerlei Aufregung mehr produzieren. Facebook wird aus der massiven Nutzung gelernt und dementsprechende Anpassungen vorgenommen haben. So ticken allerdings selbsternannte deutsche Verbraucherschützer nicht und auch Nutzer tun sich schwer darin, Release-Zyklen zu antizipieren.

Die Facebook Timeline ruft bei etlichen Nutzern ein Unwohlsein hervor, weil sie ganz leicht sichtbar machen kann, was man in den letzten Jahren alles auf Facebook mit der Welt oder den Freunden geteilt hat. Letztendlich ist dies für den Nutzer von Vorteil, denn er kann jetzt ganz einfach selber sehen, was er wann gepostet hat. Hier fehlt allerdings eine gewisse Fuzziness, die Inhalte aus der Vergangenheit auch mal in Vergessenheit geraten lässt, damit man sich nicht über jedes Foto Gedanken machen muß, das irgendwann mal bei einer feuchtfröhlichen Runde entstanden ist. Die gefühlte Dauerpräsenz alter Inhalte sorgt für Verwirrung und Ablehnung bei den Nutzern, aber wird werden erst nach der Untersuchung am lebenden Objekt wissen können, wie die Timeline wirklich von der breiten Masse der Nutzer genutzt werden wird.

Sobald die Timeline eine eingebaute Fuzziness hat, wird sie von allen akzeptiert werden, genauso wie es beim Newsfeed und später beim gewichteten Newsfeed auch war.

7 responses to Der Facebook Timeline fehlt die Fuzziness

  1. jenshoffmann 30.01.2012 at 15:33

    Nach einigen Lernerfahrungen werden die Nutzer die Facebook Timeline dazu nutzen, ihre Wunschgeschichte zu schreiben. Timeline als Imageverstärker. Facebook stellt die wesentlichen Funktionen zur Verfügung. Gar nicht passende Postings kann man löschen. Die Anzeige von bestimmten Postings auf bestimmte Gruppen reduzieren. Damit gelingt es, den Kumpels gegenüber als cooler Hipster zu wirken und gleichzeitig dem Personaler karrierefördernde Eigenschaften und Aktivitäten vorzuheucheln.

  2. Den Begriff Fuzziness kannte ich nicht. Die Erläuterung in der deutschen Wikipedia hat mir auch nur mäßig weitergeholfen. Unschärfe kommt dem wohl am nächsten, oder?Wenn ich Dich richtig verstehe, wäre aus Deiner Sicht in der Timeline ein Algorithmus wünschenswert, der weniger relevante oder von der Mehrheit der Nutzer in der Timeline mutmaßlich nicht erwünschte Inhalte, etwa unvorteilhafte Fotos, automatisch ausblendet?Wenn das die Aussage ist, dann halte ich sie für problematisch. Dies würde das schon eher komplizierte Produkt Facebook noch komplizierter machen.Noch am Wochenende bin ich von einer Funktion “überlistet” worden, die ich nicht kannte, und die man kaum als intuitiv bezeichnen kann:

    Auf Fanpages gibt es oben eine Einstell-Möglichkeit “Alle (Beliebte Beiträge)” und “Alle (Neueste Beiträge)”. Wenn “Alle (Beliebte Beiträge)” eingestellt ist, dann kommt es vor, dass die eigenen Postings (für einen selbst) in kurzer Zeit nicht mehr sichtbar sind. Man hat den Eindruck, sie seien gelöscht.

    Da bin wohl nicht alleine. Auf der Fanpage von Gottschalk live findet sich mit Datum vom 24.01.2012, 9:49 Uhr folgender Eintrag:

    ‎(Die Redaktion) Guten Morgen, Ihr Lieben! Ein Hinweis in eigener Sache: Es ist uns nun schon öfter zu Ohren gekommen, dass wir angeblich negative Kommentare auf unserer Facebook-Seite löschen würden. Dies ist defintiv nicht der Fall! So lange Eure Beiträge nicht juristisch bedenklich oder beleidigend sind, bleiben sie stehen. Sie sind dann auf der Pinnwand unter “Alle (Neuste Beiträge)” zu finden.

  3. SensibloChamaeleon 6.02.2012 at 13:47

    wie stand da auf der einen wand “vieles muß man im leben freiwillig”. wellen von protesten, design- und datenschutz-diskussionen haben die fb geschichte mitbestimmt. zum beispiel die initiative von https://www.facebook.com/eversusf?sk=wall ist durchgekommen. in https://www.facebook.com/groups/323441564697 finden sie weitere denkansätze, zusatzinfos, gespräche und links aus den vergangenen 2 jahren design- und datenschutzänderungen auf fb. fb stellt alte fragen neu. ich finde einige aspekte des neuen designs sinnvoll, zb die tendenz von aktualität zu erinnerung, von oft viel zu schnell rasendem echtzeit-stil zur leichteren zugänglichkeit älterer posts , die ja vorher auch gespeichert wurden. inwiefern das lange speichern sinnvoll ist, bleibt fraglich und muß dem user überlassen werden. wenn user das wollen, sollen sie ihr profil so einstellen können, daß alle einträge nach einer bestimmten zeit effektiv gelöscht, d.h. zum beispiel mit zufallsmustern aus nullen und einsen mehrfach überschrieben werden. ich erinnere hier an den einsatz von festplattenschreddern durch große konzerne oder auch privatkunden. es darf kein fragwürdiger pädagogischer druck ausgeübt werden, sich mit seiner online vergangenheit zu beschäftigen. anzeichen eines digitalen totalitarismus im harmlosen gewand sollten ernstgenommen werden. – das timeline design hat auch etwas mit benutzerfreundlichkeit, usability, vergeßlichkeit und aktualitätswahn zu tun. die aktuellen designänderungen machen die daten, die im alten design durch oft auf “ältere beiträge anschauen” klicken, auch schon vorhanden waren, einfacher zugänglich. jedoch finde ich diese designänderung im vergleich zu wirklich krassem mist der passiert relativ erträglich, timeline hat auch ein paar gute aspekte und insgesamt ist fb sehr praktisch und inspirierend. es gäbe noch mehr zu hinterfragen: sind die kriterien, nach denen edgerank die nachrichtenauswahl auf der startseite trifft, gut? die tatsache, daß relativ viele NGOs und kritisch, nicht regierungskonform denkende menschen auf fb ihre meinung kundtun, sagt noch nichts darüber, wo deren posts dann irgendwann landen und was sie bewirken. warum wird in edgerank Σuwd delay d so stark gewertet? zeitverzögerung bzw. aktualität ist in information retrieval kategorien gesprochen nur eines von hunderten qualitätskriterien!! fb könnte z.B. vom design her auch von secondlife http://secondlife.com/ lernen ( hat sich da ja schon ein paar programmierer geholt http://www.insidefacebook.com/2011/11/15/facebook-mailran/) , die chronologische anordnung durch eine netzförmige oder thematisch sortierte mit vielen richtungen ersetzen, farbgebung, layout, typo, schaltflächendesign, UI ändern usw (weitere design inspirationen : http://www.oneview.de/user/debugging_im_alltag/tags/webdesign/ http://sensiblochamaeleon.wordpress.com/2008/12/19/uberlegungen-und-ideen/ http://sensiblochamaeleon.wordpress.com/2010/05/24/social-infographics-visualisieren-von-sozialen-netzwerken/ http://sensiblochamaeleon.wordpress.com/2009/11/04/wir-mischen-wieder-mal-den-kunstmarkt-auf/)….das is alles sone sache und wird von vielen kriterien beeinflußt….dann reagieren wieder viele leute genervt weil sie sich an ein bestimmtes design gewohnt hatten und mit änderungen nicht klarkommen….wie die leute in pflegeheimen, die an bezugspflege gewohnt waren und sich nicht an oft wechselndes zeitarbeitspersonal gewöhnen können…..problematisch ist die einstellung vieler leute, die fb erst mit massenweise privaten daten füttern und das dann wieder nicht wahrhaben wollen. aus irgendeinem grund lande ich immer wieder beim fb design auch wenn ich mich mit dem wesen von medienmultiplikatoren an sich und mit der vernetzung in- und außerhalb von fb beschäftigen könnte. facebook, das sind 800 millionen leute, programmiererInnen von außerhalb und nicht nur die in den fb firmengebäuden oder? vielleicht läßt sich vieles gerade deshalb am fb design festmachen, weil hier mmi (mensch-maschine-interaktion), webdesign, debatten über auswüchse von schädlichem einfluß durch kommerzialisierung und marketing, manchmal fehlendes geschichtsbewußtsein, theologie der elektronischen ersatzreligionen, machtfragen, medienpädagogik, publizistik, medientheorie, politologie, benutzerfreundlichkeit, vergeßlichkeit, massenpsychologie, soziologie, fotografie, film, kommunikationsdesign, informatik,fb neusprech linguistik und hunderte andere wissenschaften zusammenlaufen. deshalb sind ja auch so viele leute “dort”, insbesondere auch viele studenten. aber fatal! wie beziehungen mittlerweile von algorithmen und computern bestimmt werden! und rastergenormte und von potentieller überwachung deformierte dialoge entstehen. aktuelle ansatzpunkte für weitere designänderungen (aufschrei gewisser leute bei diesem wort): fortschritt als schritt fort, als fortrasen ? hat die kultur nun endlich den technischen fortschritt eingeholt? sowieso, da maschinen kunstwerke sind. siehe auch wortbedeutung von altgriechisch “mechane” und “techne”. eine bestimmte strömung der fb-developer will, daß fb blog und twitter zugleich ist. wegrennen vor der eigenen geschichte ? den umfragen zufolge sind die meisten facebookianer gegen das timeline design. es gibt, wie bei allen protestbewegungen, auch leute, die sich den no-timeline-protestbewegungen aus herdentrieb zum unreflektierten mitgrölen anschließen, einfach um auch dagegen zu sein, weil es hip ist, dagegen zu sein. diese leute werden bei fb bleiben, wenn timeline zwingend werden sollte. hier gibt es riesige betätigungsfelder für marketing- und andere psychologen und sektenberatungsstellen. das größte manko der timeline kann auch als für den datenschutz sinnvoll erachtet werden:zur eigenen geschichte gehörende kommentare bei anderen und andere useraktionen sind auf der eigenen timeline(profil pinnwand)ausgeblendet.läßt sich das anders einstellen? .die deutsche geschichte ist geprägt von zwei weltkriegen und totalitären regimes, deshalb sind viele deutsche besonders empfindlich für datenschutz, oder auch nicht, wenn er schleichend umgangen wird. an fb läßt sich medienkompetenz bis hin zu webdesign medienwissenschaft kommunikationswissenschaft publizistik kybernetik soziologie und sowas lernen.metaphern, die fb in zukunft UMSCHREIBEN könnten : soziales netzwerk, starkes medium um musiker und künstler zu fördern, verkaufsmaschine, größter geheimdienst aller zeiten, kommunikationsplattform, ort für begegnung, inspiration und gedankenaustausch, fotocommunity, ersatzreligion, datenhändlerzentrum, treffpunkt für überwachte pseudokommunikation, megasekte,elektronische kirche, staatliches kontrollorgan in privater hand, werbeträger, medienmultiplikator. wie sich facebook verändert, hängt von allen ab, und natürlich vom engagement bei https://developers.facebook.com/docs/opengraph/ und vom börsengang.

  4. SensibloChamaeleon 6.02.2012 at 13:47

    wie stand da auf der einen wand “vieles muß man im leben freiwillig”. wellen von protesten, design- und datenschutz-diskussionen haben die fb geschichte mitbestimmt. zum beispiel die initiative von https://www.facebook.com/eversusf?sk=wall ist durchgekommen. in https://www.facebook.com/groups/323441564697 finden sie weitere denkansätze, zusatzinfos, gespräche und links aus den vergangenen 2 jahren design- und datenschutzänderungen auf fb. fb stellt alte fragen neu. ich finde einige aspekte des neuen designs sinnvoll, zb die tendenz von aktualität zu erinnerung, von oft viel zu schnell rasendem echtzeit-stil zur leichteren zugänglichkeit älterer posts , die ja vorher auch gespeichert wurden. inwiefern das lange speichern sinnvoll ist, bleibt fraglich und muß dem user überlassen werden. wenn user das wollen, sollen sie ihr profil so einstellen können, daß alle einträge nach einer bestimmten zeit effektiv gelöscht, d.h. zum beispiel mit zufallsmustern aus nullen und einsen mehrfach überschrieben werden. ich erinnere hier an den einsatz von festplattenschreddern durch große konzerne oder auch privatkunden. es darf kein fragwürdiger pädagogischer druck ausgeübt werden, sich mit seiner online vergangenheit zu beschäftigen. anzeichen eines digitalen totalitarismus im harmlosen gewand sollten ernstgenommen werden. – das timeline design hat auch etwas mit benutzerfreundlichkeit, usability, vergeßlichkeit und aktualitätswahn zu tun. die aktuellen designänderungen machen die daten, die im alten design durch oft auf “ältere beiträge anschauen” klicken, auch schon vorhanden waren, einfacher zugänglich. jedoch finde ich diese designänderung im vergleich zu wirklich krassem mist der passiert relativ erträglich, timeline hat auch ein paar gute aspekte und insgesamt ist fb sehr praktisch und inspirierend. es gäbe noch mehr zu hinterfragen: sind die kriterien, nach denen edgerank die nachrichtenauswahl auf der startseite trifft, gut? die tatsache, daß relativ viele NGOs und kritisch, nicht regierungskonform denkende menschen auf fb ihre meinung kundtun, sagt noch nichts darüber, wo deren posts dann irgendwann landen und was sie bewirken. warum wird in edgerank Σuwd delay d so stark gewertet? zeitverzögerung bzw. aktualität ist in information retrieval kategorien gesprochen nur eines von hunderten qualitätskriterien!! fb könnte z.B. vom design her auch von secondlife http://secondlife.com/ lernen ( hat sich da ja schon ein paar programmierer geholt http://www.insidefacebook.com/2011/11/15/facebook-mailran/) , die chronologische anordnung durch eine netzförmige oder thematisch sortierte mit vielen richtungen ersetzen, farbgebung, layout, typo, schaltflächendesign, UI ändern usw (weitere design inspirationen : http://www.oneview.de/user/debugging_im_alltag/tags/webdesign/ http://sensiblochamaeleon.wordpress.com/2008/12/19/uberlegungen-und-ideen/ http://sensiblochamaeleon.wordpress.com/2010/05/24/social-infographics-visualisieren-von-sozialen-netzwerken/ http://sensiblochamaeleon.wordpress.com/2009/11/04/wir-mischen-wieder-mal-den-kunstmarkt-auf/)….das is alles sone sache und wird von vielen kriterien beeinflußt….dann reagieren wieder viele leute genervt weil sie sich an ein bestimmtes design gewohnt hatten und mit änderungen nicht klarkommen….wie die leute in pflegeheimen, die an bezugspflege gewohnt waren und sich nicht an oft wechselndes zeitarbeitspersonal gewöhnen können…..problematisch ist die einstellung vieler leute, die fb erst mit massenweise privaten daten füttern und das dann wieder nicht wahrhaben wollen. aus irgendeinem grund lande ich immer wieder beim fb design auch wenn ich mich mit dem wesen von medienmultiplikatoren an sich und mit der vernetzung in- und außerhalb von fb beschäftigen könnte. facebook, das sind 800 millionen leute, programmiererInnen von außerhalb und nicht nur die in den fb firmengebäuden oder? vielleicht läßt sich vieles gerade deshalb am fb design festmachen, weil hier mmi (mensch-maschine-interaktion), webdesign, debatten über auswüchse von schädlichem einfluß durch kommerzialisierung und marketing, manchmal fehlendes geschichtsbewußtsein, theologie der elektronischen ersatzreligionen, machtfragen, medienpädagogik, publizistik, medientheorie, politologie, benutzerfreundlichkeit, vergeßlichkeit, massenpsychologie, soziologie, fotografie, film, kommunikationsdesign, informatik,fb neusprech linguistik und hunderte andere wissenschaften zusammenlaufen. deshalb sind ja auch so viele leute “dort”, insbesondere auch viele studenten. aber fatal! wie beziehungen mittlerweile von algorithmen und computern bestimmt werden! und rastergenormte und von potentieller überwachung deformierte dialoge entstehen. aktuelle ansatzpunkte für weitere designänderungen (aufschrei gewisser leute bei diesem wort): fortschritt als schritt fort, als fortrasen ? hat die kultur nun endlich den technischen fortschritt eingeholt? sowieso, da maschinen kunstwerke sind. siehe auch wortbedeutung von altgriechisch “mechane” und “techne”. eine bestimmte strömung der fb-developer will, daß fb blog und twitter zugleich ist. wegrennen vor der eigenen geschichte ? den umfragen zufolge sind die meisten facebookianer gegen das timeline design. es gibt, wie bei allen protestbewegungen, auch leute, die sich den no-timeline-protestbewegungen aus herdentrieb zum unreflektierten mitgrölen anschließen, einfach um auch dagegen zu sein, weil es hip ist, dagegen zu sein. diese leute werden bei fb bleiben, wenn timeline zwingend werden sollte. hier gibt es riesige betätigungsfelder für marketing- und andere psychologen und sektenberatungsstellen. das größte manko der timeline kann auch als für den datenschutz sinnvoll erachtet werden:zur eigenen geschichte gehörende kommentare bei anderen und andere useraktionen sind auf der eigenen timeline(profil pinnwand)ausgeblendet.läßt sich das anders einstellen? .die deutsche geschichte ist geprägt von zwei weltkriegen und totalitären regimes, deshalb sind viele deutsche besonders empfindlich für datenschutz, oder auch nicht, wenn er schleichend umgangen wird. an fb läßt sich medienkompetenz bis hin zu webdesign medienwissenschaft kommunikationswissenschaft publizistik kybernetik soziologie und sowas lernen.metaphern, die fb in zukunft UMSCHREIBEN könnten : soziales netzwerk, starkes medium um musiker und künstler zu fördern, verkaufsmaschine, größter geheimdienst aller zeiten, kommunikationsplattform, ort für begegnung, inspiration und gedankenaustausch, fotocommunity, ersatzreligion, datenhändlerzentrum, treffpunkt für überwachte pseudokommunikation, megasekte,elektronische kirche, staatliches kontrollorgan in privater hand, werbeträger, medienmultiplikator. wie sich facebook verändert, hängt von allen ab, und natürlich vom engagement bei https://developers.facebook.com/docs/opengraph/ und vom börsengang.

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